Einen Straßenhund / einen Hund aus dem Ausland adoptieren

Wer einen Hund adoptieren und keinen Welpen vom Züchter möchte, fragt sicher zunächst im örtlichen Tierheim an. Wer sich jedoch online auf die Such macht, stößt sicher früher oder später auf Vermittlungen, die Hunde aus dem Ausland adoptieren, beispielsweise aus Rumänien, dem Balkan, Italien, Griechenland oder auch Spanien und Kanaren. Die Hunde sind zu diesem Zeitpunkt meist noch in ihrem Ursprungsland, und werden erst nach Deutschland gebracht, wenn es hier einen festen Abnehmer gibt.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet …

Was für die Ehe gilt, sollte auch für die Adoption eines Hundes gelten. Adoptionswillige sollten sich mit folgenden Themen auseinandersetzen, bevor sie einen Hund aus dem Ausland adoptieren, ohne diesen vorher gesehen zu haben.

Die Hunde, die vermittelt werden, leben zumindest einige Zeit in „Hundegefängnissen“, und das oft unter miserablen Zuständen. Das heißt, viele dieser Tiere haben schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und können misstrauisch, verängstigt, verstört oder auch aggressiv sein. Möglicherweise sind sie nicht sozialisiert. Gerade Herdenschutzhunde und deren Mischlinge können dazu sehr dominant auftreten und brauchen Geduld, Liebe, Einfühlungsvermögen und eine konsequente Erziehung.

Zwingerhunde aus dem Ausland sind oft traumatisiert

Wer sich einen solchen Zweingerhund holt, sollte im Vorfeld bedenken, dass es sich um eine „Wundertüte“ handelt. Vielleicht wird es auch mit Geduld, Liebe und Erziehung nicht möglich sein, das Tier ohne Leine laufen zu lassen oder mit in die U-Bahn oder ins Restaurant mitzunehmen. Möglicherweise versteht es sich auch nicht mit Kindern und / oder Katzen. Andere Hunde sind in aller Regel weniger ein Problem, da die Tiere durch das Leben auf der Straße an andere Hunde gewöhnt sind. Größere Hunde aus solchen Zwingern würde ich keinesfalls mit kleinen Kindern zusammenbringen, und wenn es unbedingt sein muss, dann nur unter ständiger Aufsicht!

Diese Hunde sollten nur von erfahrenen Hundebesitzern aufgenommen werden, und das auch nur, wenn ein großer Garten mit Rückzugsmöglichkeiten für den Hund besteht und keine kleinen Kinder im Haus sind. Es kann auch helfen, wenn es bereits einen ruhigen Hund gibt, an dem sich der Neuzugang orientieren kann.

Schwarze Schafe unter den Tierschutzorganisationen

Es gibt sehr viele Tierschutzorganisationen, die Tiere aus dem Ausland vermitteln. Die meisten machen gute Arbeit, leisten auch Hilfe vor Ort und versuchen, durch Kastrationen zu verhindern, dass immer mehr Hunde nachkommen. Leider gibt es aber auch immer wieder schwarze Schafe. So kommt es immer wieder dazu, dass der Hund, der letztendlich in Deutschland ankommt, wenig mit dem aus der Beschreibung gemein hat. Statt einen kinderlieben Schmuser bekommst du dann einen dominanten Herdenschutzhund, der besser mit den Kindern nicht alleingelassen werden sollte. Hier ist es wichtig, sich im Vorfeld mit anderen Hundehaltern auszutauschen und vor allem das Kleingedruckte zu lesen. Es macht keinen Sinn, einen Hund zu behalten, der nicht zu deiner Lebenssituation passt und dessen Bedürfnisse du vielleicht nicht erfüllen kannst.

Einen Hund von der Straße adoptieren

Anders sieht es aus, wenn du im Urlaub einen aufgeschlossenen und zutraulichen Straßenhund kennenlernst und von der Straße weg adoptierst. Ich kenne mehrere Menschen, die einen Hund adoptiert und es nie bereut haben. Die Tiere haben sicherlich auch schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, aber sie waren nicht in einem Zwinger eingesperrt, und das macht wohl den Unterschied. Sie haben gelernt, dass es auch gute Menschen gibt, die ihnen futter geben. Straßenhunde sind oft überraschend gut sozialisiert, sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber, sie werden sehr schnell stubenrein (wenn sie es nicht sowieso schon sind) und kommen oft auch mit Kindern und Katzen zurecht. Wenn du also einen Hund findest, der dir freundlich begegnet, ohne ängstlich zu sein, hat dieser durchaus das Potenzial, dein Traumhund zu werden.

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Wo und wie finde ich meinen Traumhund?

Du erfüllst alle Voraussetzungen, um einen Hund zu halten? (wenn du dir nicht sicher bist, lies lieber noch einmal im verlinkten Beitrag nach). Dann besteht der nächste Schritt darin, deinen Traumhund zu finden. Zuerst solltest du für dich ein paar Kriterien zusammenstellen, die der Hund erfüllen soll:

Wie groß, wie schwer und wie aktiv sollte das Tier maximal sein?

Das ist vor allem wichtig, wenn du in einer eher kleinen Stadtwohnung wohnst. Hunde mit viel Bewegungsdrang wie beispielsweise Border Collies oder Australien Shepards sowie Jagdhunde etc. sind dafür absolut ungeeignet! Deutsche Doggen benötigen nicht so viel Bewegung, aber viel Platz in der Wohnung und haben allein durch ihre Größe das Potenzial, die Nachbarn zu erschrecken und nachhaltig zu verstören.

Welpe oder ausgewachsen?

Welpen sind in aller Regel und glaublich süß und lassen sich dazu nach eigenen Vorstellungen und Wünschen erziehen. Das ist bei einem älteren Tier nicht mehr so einfach möglich. Dafür sind ältere Hunde bereits stubenrein und vielleicht auch schon daran gewöhnt, mal allein zu bleiben. Wer berufstätig ist und von vorne herein weiß, dass er den Hund schon bald allein lassen muss, sollte sich gut überlegen, ob es wirklich ein Welpe sein muss.

Ein Hund aus dem Tierheim?

Vielleicht hast du ja auch schon eine konkrete Vorstellung, was für eine Art Hund es sein soll – zum Beispiel, weil du Pudel mega süß oder Irish Setter mega elegant findest. Oder ist das dir nicht so wichtig?

Egal, ob du dir einen Rassehund oder einen Mischling anschaffen möchtest, und egal, wie alt dieser sein soll: ich möchte dir gerne ans Herz legen, zuerst in den Tierheimen deiner Umgebung anzufragen, ob etwas für dich dabei ist. Vielleicht gibt es ja gerade Welpen, die deinen Wünschen entsprechen, oder vielleicht auch Tiere, die erst wenige Monate alt sind. Diese Hunde haben einen schweren Start ins Leben und du tust etwas Gutes, wenn du dich ihrer annimmst.

Für Anfänger: Welpe oder Senior

Bei halbstarken und agilen Tieren aus dem Tierheim sieht es möglicherweise anders aus. Diese werden oft abgegeben, weil sie krank sind oder der Besitzer nicht mit ihnen zurechtgekommen ist. Dabei handelt es sich dann oft um Rüden großer Rassen, zum Beispiel Schäferhunde oder Malinois. Diese Tiere sind dann unerzogen, möglicherweise auch aggressiv und benötigen ein hundeerfahrenes Herrchen, um dies auszugleichen zu können.

Ein rüstiger Seniorenhund aus dem Tierheim kann andererseits auch für Hundehalter-Anfänger geeignet sein. Dieser ist möglicherweise ruhiger und ausgeglichener und freut sich, wenn er auch mal allein ist oder in Ruhe im Büro schlafen kann. Hier können aber natürlich auch höhere Tierarztkosten zu Buche schlagen.

Klassische Stadt- und Modehunde wie Möpse oder Chihuahuas findest du normalerweise nur dann im Tierheim, wenn etwas an ihnen nicht der Norm entspricht, da sie sonst eher direkt (zum Beispiel über Kleinanzeigen) verkauft werden.

Was ist mit importierten Straßenhunden?

In vielen Ländern leben Hunde, denen es nicht so gut geht wie bei uns. In Spanien werden Hunde teilweise gequält und regelrecht gefoltert (vgl. Spanische Windhunde in Not). In Italien, Griechenland, Rumänien und auf dem Balkan leben zahlreiche Straßenhunde. Auch in diesen Ländern sind Vereine tätig, mit dem Ziel, den Hunden vor Ort zu helfen. Teilweise werden geeignete Hunde auch nach Deutschland vermittelt. Diese Tiere haben in der Regel schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht und sind ehr ängstlich, aggressiv und unberechenbar. Hier ist möglicherweise viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt, und vielleicht wird das Tier nie zu einem „alltagstauglichen“ Begleithund. Anders sieht es aus, wenn du im Ausland direkt von der Straße weg einen aufgeschlossenen Hund adoptierst. Wenn dieser keine schlechten Erfahrungen in einem Hundezwinger gemacht hat und positiv auf dich zugeht, kann ein solcher Straßenhund ein absolut treuer und verlässlicher Begleiter sein, der dazu gut sozialisiert ist.

Mehr lesen: Straßenhunde aus dem Ausland adoptieren

Vorkontrolle des Tierheims

Seriöse Tierheime überprüfen deine Lebensverhältnisse, bevor du einen Hund erwerben darfst. Teilweise besuchen sie dich sogar zu Hause – sowohl vor dem Kauf als auch danach. Im Zweifelsfall können sie sich auch weigern, dir ein Tier anzuvertrauen – zum Beispiel, wenn sie das Gefühl haben, dass das Tier zu lange allein in der Wohnung ist. Bei größeren Hunden ist dazu ein Garten wichtig und kann ein entscheidendes Kriterium sein, ob du den Hund bekommst. Im Zweifelsfall werden sie dir tatsächlich eher keinen Hund mitgeben. Das ist aber völlig legitim – schließlich wollen sie nicht, dass der Hund schon nach wenigen Wochen wieder zurückgegeben wird.

Kleinanzeigen und Facebook

Was, wenn das Tierheim dir keinen Hund anvertrauen will? Natürlich solltest du dich dann fragen, ob es nicht vielleicht einen wirklich triftigen Grund gibt. Doch was, wenn du zwar viel unterwegs bist, aber deinen Hund zum Beispiel in eine Hundetagesbetreuung geben möchtest? Das Tierheim wird dir dann vielleicht keinen Hund geben, aber du kannst dich natürlich anderweitig umsehen.

Ein großes Angebot an Hunden findest du beisielsweise auf Kleinanzeigen-Portalen wie eBay und Quoka, im Anzeigenteil deiner Zeitung oder auch in Facebook-Gruppen. Dabei inserieren teilweise auch Tierheime und Tierschutzvereine, aber auch Züchter und Leute, die eher unfreiwillig zu einem Haufen Welpen gekommen sind.

Rassehunde vom Züchter

Vielleicht gibt es trotz allem jedoch diese eine Hunderasse, für die dein Herz schlägt, oder ein bestimmter Hundetypus, der es unbedingt sein soll, zum Beispiel ein Mops, ein Schäferhund oder eine Deutsche Dogge? Etwas Geduld solltest du dann aufwenden, um einen passenden und seriösen Züchter für deine Rasse zu finden.

Kein Hund aus einer Qualzucht!

Leider gibt es viele schwarze Schafe unter den Züchtern. Dabei werden die Hündinnen als Gebärmaschinen missbraucht und leben oft in kleinen Zwingern. Welpen aus diesen Qualzuchten sind oft krank, schwach und nicht gut sozialisiert. Reinrassige Welpen kosten ordentlich, oft zwischen 900 und 1500 €, manchmal auch noch deutlich mehr. Deswegen lohnt sich das Geschäft, und je mehr Welpen eine Hündin produziert, desto mehr Profit macht der Züchter. Mit Tierliebe hat das nichts mehr zu tun.

Seriöse Züchter muten ihren Hündinnen in aller Regel nur etwa einen bis maximal drei Würfe im Jahr zu. Die Tiere leben in enger Gemeinschaft mit dem Menschen und sind von klein an an diesen gewohnt. Seriöse Züchter werden dich sicherlich auch danach fragen, welche Lebensbedingungen dein Hund bei dir hat und dir hoffentlich auch davon abraten, einen Border Collie oder einen Australian Shepard anzuschaffen, wenn er viel allein sein würde.

Viel Erfolg bei der Suche!

Wenn du einen Hund halten möchtest, solltest du dir bewusst Zeit nehmen, um dich für ein Tier zu entscheiden. Wenn es kein passendes Tier im Tierheim gibt, findest du vielleicht ein paar Tage oder auch Wochen später eins über eine Kleinanzeige oder Facebook. Nur Mut und Geduld!

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Was muss ich vor der Anschaffung eines Hundes beachten?

Du möchtest einen Hund halten? Dann solltest du dir die folgenden Fragen im Vorfeld stellen, damit du keine böse Überraschungen erlebst, wenn du den Hund gekauft hast.

Habe ich genug Zeit für den Hund?

Habe ich genug Zeit für den Hund? Das ist einer der wichtigsten Aspekte überhaupt. Dabei geht es nicht nur darum, regelmäßig Gassi gehen zu können. Ein Hund sollte möglichst nicht mehr als sechs Stunden täglich allein zuhause sein. Das ist mit einer 40-Stunden-Woche nur vereinbar, wenn du zumindest teilweise von zuhause aus arbeiten oder den Hund in die Arbeit mitnehmen kannst. Alternativ gibt es auch Dogwalking-Services für Berufstätige oder auch Hundetagespensionen, das kann aber ganz schön ins Geld geben. Vielleicht kannst du ja auch deine netten Nachbarn fragen, ob sie hin und wieder nach deinem Hund sehen oder ihn in den Garten lassen können.

Was mache ich mit dem Hund im Urlaub?

Die beste Lösung: du nimmst ihn mit. Flugreisen sind jedoch schwierig, weil der Hund gestresst wird und größere Tiere im Frachtraum mitfliegen müssen. Wenn es nicht geht, das Tier mitzunehmen, hast du hoffentlich Freunde oder Nachbarn oder Hundemenschen, die bereit sind, dein Tier in deinem Urlaub bei sich aufzunehmen. Alternativ ist es auch möglich, den Hund in eine Hundepension oder notfalls als Gast in ein Tierheim zu geben. Natürlich ist es keine Option, das Tier auszusetzen! Das passiert leider noch immer viel zu oft!

Darf ich einen Hund in der Wohnung halten?

Grundsätzlich dürfen Vermieter nicht mehr einfach pauschal verbieten, einen kleinen Hund zu halten. Möglicherweise steht aber ein Passus in deinem Mietvertrag, dass die Haltung eines Hundes genehmigungspflichtig ist. Es ist generell nicht empfehlenswert, einen Hund anzuschaffen, wenn der Vermieter dagegen ist, sonst findet er möglicherweise andere Gründe, um dich loszuwerden. Im schlimmsten Fall hat er tatsächlich auch die Möglichkeit, eine fristlose Kündigung auszusprechen, wenn der Hund Schäden an der Wohnung anrichtet oder durch Gebell oder strenge Gerüche auffällt.

Grundsätzlich solltest du unbedingt auf die Bedürfnisse deiner Nachbarn Rücksicht nehmen. Wenn der Hund endlos bellt oder winselt, weil sein Herrchen nicht da ist, wird auch der Geduldigste auf die Probe gestellt. Dazu haben viele Menschen Angst vor größeren Hunden, und ob diese in einer Mietwohnung ohne Garten glücklich werden, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Habe ich genug Geld für einen Hund?

Ein Hund kostet Geld. Dabei kommen die folgenden Kosten auf dich zu:

  • Hundesteuer (zwischen 0 und 200 € je nach Wohnort pro Jahr)
  • Hundeleine, Hundehalsband etc.
  • Hundefutter
  • Tierarztkosten (möglicherweise kann eine Hundekrankenversicherung nützlich sein)
  • Ggf. Transportbox für das Auto

Für die Anschaffung können auch mal deutlich mehr als 1000 € zusammenkommen, gerade dann, wenn du einen Rassehund haben möchtest, und bei Hunden aus dem Tierheim fällt in der Regel eine Schutzgebühr von mehreren hundert Euro an.

Kein Problem – der Hund kann kommen?

Super, das freut mich 🙂 Wenn du alle Voraussetzungen erfüllen kannst, steht dem Erwerb des Hundes nichts mehr im Wege. Sollte man denken. Dabei kann auch das durchaus seine Tücken haben. Mehr dazu erfährst du im demnächst im Beitrag: Wo und wie finde ich meinen Traumhund?

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So bleibt dein Hund fit und gesund

Agility Training ist für Hund und Halter eine große Herausforderung und ein großer Spaß zugleich. Dabei bekommen beide viel Bewegung und lernen miteinander.

Die meisten Hundehalter wünschen sich, dass ihr Hund lange lebt und sich dabei bester Gesundheit erfreut. Fit, gesund und munter bleibt ein Hund, wenn er richtig ernährt wird, die Zähne gepflegt sind und der Besitzer sich regelmäßig um die Vorsorge kümmert. So lässt sich die Gesundheit am besten erhalten und vermeidbare Krankheiten treten erst gar nicht auf.

Der Hund und seine Ernährung

Alter, Größe und Aktivität eines Hundes bestimmen, welche Ernährung die beste ist für ihn. So braucht ein Welpe andere Nährstoffe als ein älterer Hund. Ein aktiver, quirliger Hund, der immer in Bewegung ist, verbraucht mehr Energie als ein gemütlicherer. Wichtig ist, dass der vierbeinige Freund regelmäßig und zu festen Zeiten sein Futter erhält. Dabei sollten Hundehalter das Futter nicht ständig wechseln. Das kann nämlich den recht empfindlichen Verdauungstrakt durcheinanderbringen.

Für sehr kleine und auch für sehr große Hunde ist es besser verträglich, sie zweimal am Tag mit kleineren Portionen zu füttern. Sollte der Vierbeiner einmal seinen Napf nicht leer fressen, lässt sich dieser im Kühlschrank bis zur nächsten Fütterung aufbewahren. So bleibt das Futter frisch und es gehen auch keine Fliegen dran. Eine halbe Stunde vor der nächsten Fütterung sollte die Schüssel dann wieder aus dem Kühlschrank. So kann das Futter sich langsam erwärmen. Kühlschrank-kaltes Futter ist für Hunde schwer bekömmlich. Das Futter sollte sich im Idealfall aus hochwertigem Fleisch und aus hochwertigen pflanzlichen Bestandteilen zusammensetzen. In manchen Fällen, beispielsweise bei Unverträglichkeiten, kann getreidefreies Hundefutter besser sein. In der Regel vertragen Hunde gekochten Reis, Nudeln oder Kartoffeln sehr gut.

Keine Macht den Parasiten

Den Hund einmal die Woche zu baden, ist Pflicht. Fellpflege sollte keine lästige Aufgabe sein. Die Aufmerksamkeit tut dem Hund gut und hilft lästigen Parasiten vorzubeugen.

Dass Hunde Flöhe, Würmer und Zecken bekommen, ist nur sehr schwer zu vermeiden. Diese können allerdings weitere Krankheiten begünstigen oder sogar auslösen. Flöhe kann der Hund ganzjährig bekommen. Das Schlimme an ihnen ist, dass sie Würmer übertragen können. Um Flohbefall vorzubeugen, ist es notwendig, den Vierbeiner einmal in der Woche zu baden, zu bürsten und das Fell mit dem Flohkamm zu kämmen. Auf diese Weise fühlen sich die Parasiten gar nicht erst heimisch. Zecken gilt es sofort zu entfernen. Auch sie können Krankheiten übertragen. Damit die Zecken den Hund gar nicht erst beißen, gibt es gute Mittel im Handel. Auch der Tierarzt berät gerne und umfassend, welche Maßnahmen dabei helfen, vor Parasitenbefall zu schützen.

Die Zähne des Hundes

Auch Hunde können Karies und Zahnstein bekommen. Doch sie können sich nicht selbst die Zähne putzen. Regelmäßige Übung lässt Zähneputzen schnell zur Routine werden.

Zahnpflege bei Vierbeinern vernachlässigen viele Tierbesitzer. Dabei ist für Hunde regelmäßiges Zähneputzen genauso wichtig wie für Menschen. Als Zahnbürste eignen sich weiche Zahnbürsten aus dem Drogerie- oder Supermarkt, wie sie Menschen auch verwenden. Der Hund lässt sich durch liebevolle Zuwendung und mit spezieller Hundezahnpasta an die Zahnbürste gewöhnen. Wer dabei feste Zeiten einhält, erreicht sehr schnell Routine mit dem Hund. Durch diese Pflegemaßnahme ist es viel einfacher, Karies, Entzündungen oder Zahnstein frühzeitig zu erkennen und Folgekrankheiten zu vermeiden.

Übergewicht: ein weit verbreitetes Problem auch bei Hunden

Hundebesitzer verwöhnen ihre Lieblinge gerne mit leckerem Futter und auch Leckerlis zwischendurch. Damit all diese Leckereien nicht als zusätzliches Gewicht zu Buche schlagen, braucht der Hund ausreichend Bewegung. Nur damit ist es möglich, das Gewicht auf einem gesunden Maß zu halten. Der Hund braucht regelmäßig seinen Auslauf. Für einen Hund ist es wichtig, dass er täglich wenigstens zwei Stunden Auslauf hat. Das ist auch so in § 2 Tierschutzgesetz festgelegt. Was Mensch und Hund gleichermaßen Spaß macht und fit hält, sind gemeinsame Spiele oder Agility Training. Damit ist nicht gemeint, den Hund von einer Veranstaltung zur nächsten zu fahren. Ein zeitlich angemessenes Training, das den Vierbeiner fordert, aber nicht überfordert, ist ideal.

Regelmäßige Besuche beim Tierarzt

Gesunde Ernährung und artgerechte Haltung machen so manchen Tierarztbesuch überflüssig. Dennoch ist es wichtig, dass der Hund regelmäßig untersucht wird. Beim Check-up kann der Tierarzt Blutwerte bestimmen, das Herz untersuchen und den Kot nach Parasiten untersuchen. Am besten ist es, wenn der Tierarzt bei diesen Untersuchungen immer nur die Gesundheit des Hundes bestätigen kann.

Gerade bei älteren Hunden ist es wichtig, sie untersuchen zu lassen. Denn häufig treten bei ihnen, wie Menschen auch, degenerative Gelenkerkrankungen auf, die sehr schmerzhaft sein können. Eine Medikation mit einem gut verträglichen Schmerzmittel kann hier leicht Abhilfe schaffen.

Impfen ist wichtig

Es gibt einige Krankheiten, die für den Hund gar nicht gut verlaufen können, gegen die es jedoch gute Impfstoffe gibt. Dazu gehört beispielsweise Parvovirosis. Sie tritt insbesondere bei Welpen und jungen Hunden auf und kann tödlich verlaufen. Eine einfache Impfung schützt den Vierbeiner vor dieser gefährlichen Erkrankung. Auch gegen Staupe, Tollwut, Leptospirose und Hepatitis ist Impfschutz ein wichtiger Gesundheitsschutz.

Medikamente vorsichtig einsetzen

Antibiotika kommen heutzutage sehr häufig zum Einsatz. Nicht immer ist dies gerechtfertigt. Im Gegenteil, der häufige Einsatz führt zur Resistenz der Erreger. Das gilt nicht nur für Hunde, sondern auch für den Menschen und viele andere Tiere. Nicht bei jeder Verletzung oder Erkältung ist gleich ein Antibiotikum notwendig. Der prophylaktische Einsatz sollte ganz unterbleiben.

Fazit

Einen Hund zu haben, bedeutet Verantwortung. Denn der Hund ist von seinem Besitzer in vielerlei Hinsicht abhängig. Neben regelmäßigen Besuchen beim Tierarzt gehört auch das richtige Futter zum Pflichtprogramm als Tierhalter. Ein Element darf vor allem nicht fehlen: Bewegung. Sie hält den Hund fit und gesund, stärkt den Organismus und das Immunsystem. Zudem beugen ausreichend Bewegung und Zuwendung ungewolltem oder aggressivem Verhalten vor.

Bildnachweis

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Ein Hund oder ein anderes Haustier in Corona-Zeiten kaufen

Da man gerade sowieso nicht einfach so in den Urlaub fahren kann und es zu Hause ohne Bar- und Kneipenbesuche langweilig ist, liebäugeln gerade viele Menschen damit, sich ein Tier anzuschaffen – so zu lesen zum Beispiel auf der Seite des Nürnberger Tierheims. Doch natürlich hat sich nicht viel geändert – alles, was sonst vor der Adoption eines Haustieres und zwar insbesondere bei einem Hund, überlegt werden sollte, soll natürlich auch jetzt überlegt werden.

Habe ich auch nach Corona ausreichend Zeit für ein Haustier?

Vielleicht bist du grade im Homeoffice oder in Kurzarbeit oder hast noch keine Schule, und die Sommerferien stehen sowieso vor der Tür. Das ist natürlich eine gute Zeit, um ein Tier zu kaufen. So kannst du es an dich gewöhnen und einem Hund beispielsweise auch langsam antrainieren, mal allein zu sein. Doch bitte sei ehrlich mit dir selbst:

Was, wenn du wieder in die Arbeit oder die Schule musst? Kannst du das Tier dann mitnehmen? Wenn nicht – wie lange wird es dann allein sein?

Natürlich bietet die Corona-Zeit auch die Chance, dass Arbeitgeber eher mit sich reden lassen, was Homeoffice betrifft, damit der Hund zum Beispiel nicht zu lange allein ist. In diesen unsicheren Zeiten sollte es jedoch gut durchdacht sein, wie der Arbeitgeber reagieren wird, wenn man ihm plötzlich mit dauerhaftem Homeoffice kommt.

Irgendwann wird man wieder in den Urlaub fahren dürfen

Was machst du dann mit deinem Haustier? Natürlich gibt es freundliche Nachbarn, nette Verwandte oder notfalls auch eine Hunde- und Katzenpension sowie notfalls das Tierheim. Obwohl es diese Optionen gibt, werden jedes Jahr unzählige Tiere vor den Ferien ausgesetzt, und zum Beispiel einfach an der Autobahnraststätte angebunden und „vergessen“. Wer denkt, dass er die nächsten zwei Jahre sowieso nicht in den Urlaub fahren kann, sollte überlegen, was in drei Jahren ist. Bei wem die Hundehaltung immer am Reisen gescheitert ist, der sollte sich jetzt auch nicht so einfach ein Tier anschaffen.

Die (Tierarzt-)Kosten bleiben

Corona wird nicht nur den Staat viel Geld kosten, auch Arbeitsplätze sind massiv bedroht. Ein Haustier kostet Geld, und zwar nicht nur Futter oder Käfig, einkalkuliert werden sollten auch Tierarztrechnungen bzw. Haustierversicherungen. Wer fürchtet, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, sollte sich gut überlegen, ob jetzt ein Tier wirklich sein muss.

Alles kein Problem? Na dann viel Spaß mit deinem neuen Begleiter!

Die Anschaffung eines Tieres sollte gut überlegt sein. Wie einleitend aber bereits gesagt, bietet die Corona-Zeit durchaus eine Chance, sich ein Tier ins Haus zu holen, gerade, wenn man jetzt Zeit hat. So kannst du zum Beispiel einen Welpen gut an dich und sein neues Zuhause gewöhnen und ihm beibringen, mal allein zu sein, bevor es wieder richtig losgeht mit Schule und Arbeit.

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Wie sinnvoll ist eine Katzenkrankenversicherung ?

Wie jede Krankenversicherung dient auch eine Katzenkrankenversicherung dazu, dass Katzen im Falle einer Krankheit oder bei einem Unfall abgesichert sind. Tierarztkosten und gerade auch Operationen kosten schnell mal hunderte oder sogar tausende Euro. Hier springt die Versicherung (natürlich abhängig vom jeweiligen Leistungsumfang) ein. Gerade, wer auf die Schnelle eher nicht so viel Geld zur Verfügung hat, sollte eine Tierkrankenversicherung abschließen.

Katzenkrankenversicherung sehr sinnvoll bei Freigängern

Eine Krankenversicherung macht insbesondere bei Freigängern Sinn. Diese können sich sehr leicht durch den Kontakt mit anderen Katzen eine Infektion holen oder auch durch einen Kampf (auch mit anderen Tieren wie Mardern oder Hunden) verletzt werden. Dazu ist das Unfallrisiko gerade durch Straßenverkehr sehr hoch. Dazu kommt es auch öfter vor, dass Katzen in Garagen oder kellern eingeschlossen werden. Ein hohes Risiko entsteht ebenfalls durch Vergiftungen.

Ist eine Krankenversicherung für Wohnungskatzen nötig?

Für Wohnungskatzen ist das Risiko für Infektionen sowie auch für Unfälle deutlich geringer. Natürlich kann es dennoch passieren, dass sich das Tier irgendwo einklemmt oder herunterstürzt (gerade auch von Fenstern oder ungesicherten Balkonen). Dazu ist das Risiko für eine Vergiftung immer gegeben – sei es durch Zimmerpflanzen, Lebensmittel oder Chemikalien wie Reinigungsmittel. Das Risiko, dass die Katze krank wird oder sich verletzt ist sicherlich geringer als bei Tieren, die sich draußen frei bewegen können. Dennoch kann es auch drinnen dazu kommen, dass das Haustier erkrankt. Wer große Summen für eine Behandlung beim Tierarzt nicht zur Verfügung hat, sollte deswegen auch bei Wohnungskatzen über eine entsprechende Katzenkrankenversicherung nachdenken. Eine spezielle Krankenversicherung für Katzen übernimmt je nach Tarif die Kosten für Behandlungen und Operationen (mit dem Zusatzschutz „Katzen-OP-Versicherung“) bei einem Tierarzt sowie teilweise auch Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen und Wurmkuren.

Wann macht eine Katzenkrankenversicherung keinen Sinn?

Es kann vorkommen, dass Tierkrankenversicherungen sich weigern, ein Tier abzusichern. Dies ist zum Beispiel bei Vorerkrankungen der Fall. Teilweise sind die Unternehmen dennoch bereit, die Katze zu versichern, aber nur zu horrenden Summen. In diesen Fällen heißt es abwägen. Gerade, wenn man das Geld jederzeit auftreiben kann, kann es langfristig gesehen günstiger sein, das Tier nicht zu versichern. Bei vielen Tarifen gibt es dazu eine Selbstbeteiligung. Manchmal werden Leistungen auch wieder gestrichen oder es kommt zu Beitragsanpassungen. In diesen Fällen hast du jedoch in aller Regel ein Sonderkündigungsrecht und natürlich hast du immer die Möglichkeit, den bestehenden Vertrag zu kündigen und eine passendere Versicherung abzuschließen.

Der Umfang einer Tierkrankenversicherung

Der Umfang einer Krankenversicherung für Tiere kann sich stark unterscheiden. So gibt es spezielle OP-Versicherungen, die lediglich die Kosten für Operationen tragen. Diese lassen sich in der Regel so erweitern, dass auch Vor- und Nachsorge sowie stationäre Aufenthalte in der Tierklinik enthalten sind.

Allgemeine Tarife decken deutlich mehr Leistungen ab:

  • Vorsorge-Untersuchungen und Prävention
  • Tierärtzliche Heilbehandlungen (z. B. bei einer Vergiftung)
  • Ambulante Eingriffe
  • Vor- und Nachsorge
  • Impfungen
  • Wurmkuren

Gerade OP-Versicherungen, für die hohe Summen (durchaus auch im Tausenderbereich) anfallen können, sind sowohl für Freigänger als auch für Wohnungskatzen sinnvoll. Insbesondere für Freigänger sollte aber auch ein leistungsstarker allgemeiner Tarif in Erwägung gezogen werden.

Vergiftungen bei Katzen

Egal ob draußen oder in der Wohnung – bei Katzen besteht generell ein hohes Vergiftungsrisiko. Dabei ist es nicht einmal zwingend erforderlich, dass das Tier die Pflanze frisst – manchmal ist bereits der Kontakt mit dem Blütenstaub ausreichend. Dies ist insbesondere bei Lilien der Fall. Gerade im Haus kommen Katzen aber auch mit anderen Stoffen in Berührung. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Medikamente wie Paracetamol
  • Insektizide
  • Desinfektionsmittel

Natürlich ist es immer wichtig, darauf zu achten, diese Stoffe so zu lagern, dass keine Tiere damit in Berührung kommen. Doch manchmal reicht ein kurzer, unbeaufsichtigter Moment – und schon ist es passiert.

Fazit: Ja, eine Katzenkrankenversicherung ist in den meisten Fällen sinnvoll

Sowohl drinnen als auch draußen kann schnell etwas passieren – egal, ob Unfall, Krankheit oder Vergiftung. In diesen und in vielen anderen Fällen helfen Tierversicherungen, den Liebling dauerhaft abzusichern und im Ernstfall nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben oder schnell hohe Summen aufbringen zu müssen. Die Kosten für Behandlungen und OPs lassen sich grundsätzlich recht gut abschätzen. Tierärzte und Kliniken müssen sich nämlich an eine gesetzlich vorgeschriebene Gebührenordnung (GOT) halten. Damit ist sichergestellt, dass keine Wucherpreise verlangt werden und die Krankenversicherungen die zugesicherten Leistungen auch anstandslos abrechnen können.

Weihnachtsgeschenke für Hunde

Die Links verweisen auf amazon.

Wer seinem Hund ein Weihnachtsgeschenk machen möchte, dem sind keine Grenzen gesetzt. Egal, ob ein neuer Ball, Spielzeug oder was zum Kauen – dein Hund freut sich bestimmt.

Quietschespielzeug

Für Leute mit guten Nerven oder für den Lieblingsfeind: Niedlich sehen sie ja aus … Balacoo Hundespielzeug aus Plüsch mit Quietschelement, für Hunde und Katzen. 3 Stück.

Robuste Hundebälle

Wie wäre es zum Beispiel mit einem neuen Ball? Hier eignet sich beispielsweise der BELISY Hundeball*, ein besonders robustes Hundespielzeug.

Naturprodukte zum Kauen

Wie wäre es mit einer Kauwurzel*? Dabei handelt es sich um ein Naturprodukt aus Baumheide – splitterfrei und ohne Zusätze.

Ein neues Halsband?

Der Hund von heute trägt Rentier. Zum Beispiel das Designer-Halsband von Blueberry Pet mit abnehmbarer Fliege.

Vielleicht nicht nur was für den eigenen Hund, sondern auch zum Verschenken an Hundenarren? Alternativ gibt es auch Halsband und Leine mit Schneeflocken:

Was schenkt ihr eurem Vierbeiner zu Weihnachten?

Katzen und Zimmerpflanzen

Unsere neugierigen Mitbewohner sind von Natur aus mit einem ausgeprägten Spieltrieb ausgestattet. Zimmerpflanzen sind daher oftmals gern gesehen Abwechslung. Jedoch sind diese nicht immer ungefährlich und können die Gesundheit der Katze ernsthaft gefährden. Welche Pflanzen Du bedenkenlos aufstellen oder behalten kannst und welche besser raus sollten, liest Du hier.

Warum knabbern Katzen überhaupt an Pflanzen?

Hierfür gibt es verschiedene Gründe. So kann es ihnen einfach Spaß bereiten oder sie benötigen Pflanzenfasern, um die Haare der täglichen Fellpflege wieder herauszuwürgen. Ebenfalls könnte das ausgiebige Knabbern ein Hinweis auf Verdauungsprobleme oder Mangelerscheinungen sein. Solltest Du Dir absolut nicht sicher sein und das Anknabbern von Pflanzen überhandnehmen, ist der Rat eines Tierarztes empfehlenswert.

Für Katzen giftige Zimmerpflanzen

Damit die Samtpfoten gar nicht erst Gefahr laufen, eine für sie giftige Pflanze anzuknabbern, sollten diese aus den Zimmern entfernt werden, zu denen das Tier Zugang hat. Wichtig ist dabei, diese erst einmal als giftig zu identifizieren. Zu den Giftpflanzen gehören:

Alpenveilchen
Amaryllis
Aralie
Avocado
Birkenfeige
Bogenhanf
Clivia
Drachenbaum
Elefantenohr
Fensterblatt
Gummibaum
Küchenzwiebel
Lilien
Osterglocken
Philodendron
Tulpe
Weihnachtsstern
Yuccapalme

Auch in Gärten wachsen Pflanzen, die für Katzen giftig sind. Dazu zählen:

Azalee
Calla
Efeu
Eibe
Goldregen
Herkulesstaude
Hortensie
Kirschlorbeer
Kreuzkraut
Maiglöckchen
Mistel
Narzisse
Oleander
Rhododendron
Wunderbaum

Natürlich lässt sich ein Freigänger nicht überall kontrollieren. Jedoch minimiert es das Risiko, eine giftige Pflanze zu konsumieren signifikant, wenn diese zumindest nicht im eigenen Garten anzufinden ist.

Was kannst Du tun, um das Knabbern zu unterbinden?

Falls sich Pflanzen aus der Wohnung oder dem Garten nicht entfernen lassen oder einfach schon „zu lange“ zur Familie gehören, kannst Du versuchen, diese uninteressant zu machen. Dabei wird der Katze beigebracht, dass dieses Grünzeug nicht zu ihrer „Beute“ zählt. Mithilfe von Mottenkugeln, Parfum oder scharfen Gewürzpulver, werden so geliebte Pflanzen präpariert. Die sicherste Methode ist und bleibt aber das Entfernen der gefährlichen Giftpflanzen.

Ungiftige Pflanzen

Um Katzen dennoch gesundheitlich unbedenkliches Grünzeug anbieten zu können, gibt es einige Pflanzen, die unbedenklich sind. Bestimmte, zum Knabbern erlaubte, kannst Du dabei mit etwas Fischöl beträufeln, um sie interessant zu machen.

Baldrian
Bambus
Frauenhaarfarn
Katzengamander
Katzengras
Katzenminze
Lavendel
Melisse
Zyperngras

* die Zusammenstellung wurde aufgrund besten Wissens und Gewissens getätigt.

Was tun mit der Katze im Urlaub?

Den Urlaub mit deiner Katze zu verbringen ist für dich bestimmt eine schöne Vorstellung. Nur manchmal stehst du vor der Situation, deine Katze nicht in dein gebuchtes Hotel mitnehmen zu dürfen. Dann muss eine Lösung gefunden werden. Freunde oder Nachbarn bieten sich natürlich an, um auf deine Katze aufzupassen. Für die meisten Katzen ist es die beste Lösung, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, da sie hier keinerlei zusätzlichem Stress ausgesetzt sind. Zusätzlich entfällt die Eingewöhnung in eine fremde Umgebung.

Vorbereitung auf Freunde oder Nachbarn

Bevor du in deinen Urlaub aufbrichst, solltest du das gewohnte Futter deiner Katze in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Achte auch darauf, dass das Katzenstreu in ausreichender Menge vorhanden ist. Generell solltest du deine Wohnung erst dann verlassen, wenn du dir sicher bist, deine Wohnung katzensicher hinterlassen zu haben. Zum Beispiel sollten keine für Katzen giftige Zimmerpflanzen in deiner Wohnung aufgestellt sein. Auch ein Balkonnetz und eine Kippfenstersicherung sind zu empfehlen. Suche dir einen etwas größeren Wassernapf heraus, damit immer ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht und dieser nicht umkippen kann. Auch Futternäpfe werden für die Zeit deiner Abwesenheit benötigt. Stelle diese in den kühlsten Raum deiner Wohnung, damit es frisch bleibt. Wenn deine Freunde oder deine Nachbarn auf deine Katze aufpassen, gebe Ihnen einen Zweitschlüssel zu deiner Wohnung und sage im Idealfall noch anderen Nachbarn Bescheid, dass sich jemand um die Katze kümmert. Sollte deine Katzenvertretung ausfallen, organisiere am besten noch einen Ersatz. Du solltest in deinem Urlaub erreichbar sein, sollte ein Notfall eintreten.

Katzenpension

Solltest du dich dafür entscheiden deine Katze in einer Katzenpension unterzubringen, so musst du dich weit vor deinem Urlaub um einen dortigen Platz bemühen. Die Plätze dort sind sehr beliebt und schnell vergriffen. Wichtig ist, dass deine Katze die nötigen Gesundheitsatteste und alle Impftermine vorweisen kann. In einer Tierpension ist es wichtig, dass deine Katze beziehungsweise dein Kater kastriert ist. Neben den Impfungen muss deine Katze nachweisbar entfloht und entwurmt sein. Wie du dich auch entscheidest, solange du deine Katze mit gutem Gewissen in die Obhut von jemand anderem geben kannst, steht deinem Traumulaub nichts mehr im Wege.

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Mit dem Hund in den Urlaub fahren

Mit dem Hund in den Urlaub – was es zu beachten gilt

Wer seinen Hund während der Ferien nicht in einer Hundeschule oder bei Freunden lassen möchte, kann das Tier einfach mit auf Reisen nehmen. Hierfür sind allerdings einige Vorbereitungen zu treffen. Neben der Wahl der richtigen Reise sind zum Beispiel Einreisebestimmungen für Hunde zu berücksichtigen und nützliche Hilfsmittel für die eigentliche Reise zu besorgen. Denn ebenso wie die Haltung des Tieres sollte auch die gemeinsame Reise artgerecht sein.

Die passende Ferienreise für den Hund wählen

Ein Urlaub mit Hund macht Spaß, wenn die richtigen Urlaubsaktivitäten gewählt werden. Wer in den Ferien gerne Bergsteigen, Skifahren oder Tiefseetauchen möchte, sollte den Hund lieber in einer tierfreundlichen Unterkunft zu Hause unterbringen. Diese Aktivitäten sind für das Haustier nämlich nicht geeignet. An einem Strandurlaub, einem Wanderurlaub oder einem Städteurlaub kann mit dem passenden Tierbedarf für Hunde hingegen auch der Vierbeiner seine Freude haben. Wichtig ist es, dass das Programm vor Ort so gestaltet wird, dass sich das Tier wohlfühlt und artgerecht spielen, toben und die neue Umgebung erkunden kann. Ebenso muss die Unterkunft für den Hund geeignet sein. Bei der Buchung sollte deshalb darauf geachtet werden, dass Haustiere willkommen sind und in einer möglichst ruhigen, artgerechten Umgebung wohnen können.

Einreisebestimmungen für Hunde in bestimmten Ländern

Einige Länder haben klare Regeln für die Einreise mit Hunden. Deswegen ist es vor Reiseantritt wichtig, sich mit diesen Einreisebestimmungen auseinanderzusetzen. Das gilt nicht nur für die Regelungen am Urlaubsort selbst, sondern auch für die Regeln aller Länder, durch die die Reise führt und in denen zum Beispiel Zwischenlandungen gemacht werden. So lässt sich bürokratischer Ärger vermeiden und das Reisen mit Hund gelingt besonders leicht.

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Zu solchen Einreisebestimmungen gehört zum Beispiel, dass eine Tollwutimpfung vorliegen oder sogar ein internationaler Impfpass vorhanden sein muss. Einige Länder fordern ein Gesundheitszeugnis und andere sogar eine Mikrochip-Kennzeichnung. Die Krankheiten, gegen die ein Hund vor Reiseantritt geimpft worden sein muss, unterscheiden sich von Land zu Land. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass einige Länder ein Einführgebot für bestimmte Hunderassen haben.

Der Versicherungsschutz für den Vierbeiner

Selbst der liebste und besterzogene Hund kann Unfälle und Schäden verursachen. In solchen Fällen ist es wichtig, eine geeignete Haftpflichtversicherung für den Hund abgeschlossen zu haben. Auf diese Weise vermeiden Halterinnen und Halter bürokratischen Ärger und hohe Kosten, wenn ihr Haustier einen Schaden verursacht. Ebenso ist es möglich, eine Krankenversicherung für den Hund abzuschließen. Hierdurch ist sichergestellt, dass das Tier sogar auf Reisen medizinisch bestens versorgt ist und im Krankheitsfall die bestmögliche Behandlung und geeignete Medikamente bekommt. Damit der Versicherungsschutz bei Reiseantritt wirklich besteht, ist es wichtig, sich um die passenden Versicherungen frühstmöglich vor Reisebeginn zu kümmern.

Die eigentliche Reise tierfreundlich gestalten

Je kürzer die eigentliche Reise zur Urlaubsdestination ist, desto angenehmer ist das für den Hund. Das Reisen mit der Bahn ist für das Tier in der Regel mit besonders wenig Stress verbunden, aber auch Reisen im Auto übersteht ein Hund normalerweise gut. Wichtig ist, dass regelmäßige Pausen eingelegt werden, bei denen sich der Hund viel bewegen und austoben kann. Ein zehnminütiger Aufenthalt an einer Autobahnraststätte ist hierbei meist zu wenig. Besser ist es, eine Pause in einem Waldgebiet oder an einem anderen naturbelassenen Ort durchzuführen.

Während der Fahrt selbst sollte immer für Sicherheit gesorgt sein. In einem Auto muss ein Hund angeschnallt oder in einer Transportbox untergebracht sein, um weder sich noch andere zu gefährden. Außerdem sollte ein Hund nie längere Zeit im Fahrtwind sitzen und gegen intensive UV-Einstrahlung gibt es spezielle Sonnenbrillen für Hunde. Auf Bahnreisen sollten Hauptverkehrszeiten gemieden und eigene Abteile offenen Waggons vorgezogen werden. Außerdem ist zu beachten, dass die meisten Speisewagen in Zügen hundefreie Zone sind. Wenn für eine Reise eine Fahrt mit einem Schiff oder einer Fähre notwendig wird, sollte im Vorfeld geprüft werden, ob der Hund seetauglich ist.

Diese Utensilien sind für eine Reise mit Hund unverzichtbar

Es gibt eine Vielzahl an Utensilien und Hilfsmitteln, die das Reisen mit Hund angenehm machen. Hierzu gehört zum Beispiel die richtige Verpflegung. Auf der Reise muss immer genügend Wasser zur Verfügung stehen, damit der Hund nicht austrocknet. Ebenso sind kleine Leckerlies für zwischendurch eine gute Wahl. Doch auch generell kann es unter Umständen nötig sein, eigenes Hundefutter mitzunehmen. Damit sich der Hund in der Unterkunft möglichst wohlfühlt, empfiehlt sich ein eigenes Hundebett mit Decke und mit einem Hundeauslauf kann das Tier auch einmal eine Zeit lang allein draußen sein.

Des Weiteren müssen geeignete Gesundheitsutensilien mit auf die Reise genommen werden. Unverzichtbar ist zum Beispiel ein Erste-Hilfe-Set, in dem unter anderem Heftpflaster, eine Pinzette sowie ein Floh- und Läusekamm zu finden sein sollten. Ähnlich wichtig ist die Reiseapotheke für dern Hund. Hierin sollten zum Beispiel Kohletabletten gegen Durchfall, Wundspray und Antibiotika enthalten sein. Wenn ein Hund regelmäßig Medikamente nehmen muss, gehören diese ebenfalls hierein.

Je nach Urlaubsart werden noch weitere Hilfsmittel nötig. So ist in sonnigen Regionen ein zuverlässiger Sonnenschutz extrem wichtig. Für den Strandurlaub bietet sich ein eigenes Handtuch an. Des Weiteren sind Spielzeuge, ein Adress-Schild für das Halsband und eine Plastiktüte mit Schaufel eine große Hilfe bei einem Urlaub mit Hund.

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Fazit: Reisen mit Hund machen Arbeit, sind aber die Mühe wert

Wer mit dem Hund in den Urlaub fahren möchte, sieht sich einigen Mehraufgaben gegenüber. Viele Vorbereitungen müssen getroffen werden. Vor allem medizinische und versicherungstechnische Fragen sind zu klären. Aber auch die eigentliche Reise muss anders durchgeführt werden, als wenn kein Tier mit dabei wäre. Dieser Mehraufwand lohnt sich aber in der Regel. Es ist auf Reisen sehr schön, das eigene Haustier dabei zu haben und gemeinsam tolle Dinge zu erleben. Der Hund zeigt seine Freude darüber, am Strand spielen oder in bergigen Wäldern laufen zu dürfen, meist sehr deutlich. Auf diese Weise wird der Urlaub besonders schön und zu einer bleibenden, positiven Erinnerung.