Hundeschule – ja oder nein?

Ist der Besuch einer Hundeschule nur bei akuten Problemen sinnvoll? Nein – auf keinen Fall! Jeder, der sich zum ersten Mal einen Hund holt, sollte die Chance nutzen, mit seinem Vierbeiner (egal wie alt) eine Hundeschule zu besuchen. Doch bitte nicht falsch verstehen: in der Hundeschule geht es nicht (nur) darum, dass der Hund etwas lernt, sondern vor allem der Halter!

Die Hunde-Mensch-Beziehung ist eine ganz besondere – durch Jahrtausende lange Prägung sind Mensch und Hund Partner. Dies geht soweit, dass (unter Umständen) dem Menschen ein Hund als Begleiter reicht – und umgekehrt! Es ist nicht zwingend nötig, dass ein Hund andere Hundekontakte hat, solange er eine enge Beziehung mit seinem Herrchen oder Frauchen pflegt. Es ist aber sinnvoll, dass Hund andere Hunde verstehen lernen – gerade auf den Gassi-Runden.

Was lernen Hund und Halter in einer Hundeschule?

A und O zwischen Mensch und Hund ist Kommunikation. Wenn ich meiner Hundedame Kiki morgens beim Aufstehen eine Geschichte erzählte, wird sie nicht verstehen, was ich will (ich trinke noch einen Kaffee, dann kuscheln wir ein bisschen und dann machen wir einen schönen Spaziergang, was meinst du?). Sie wird aber sehr wohl verstehen, wenn ich ihr Brustgeschirr hervorhole und „Sitz“ sage, damit ich es ihr anlegen kann. Doch natürlich geht Hunde-Herrchen-Kommunikation deutlich darüber hinaus. Hunde lesen Körpersprache sehr viel besser als wir Menschen. Oft strahlen wir unbewusst etwas aus, was wir gar nicht wollen – zum Beispiel Ablehnung gegenüber dem zänkischen Nachbarn, oder Unsicherheit, oder Desinteresse … In einer guten Hundeschule lernt der Mensch, wie er sich seinem Hund gegenüber verständlich macht, und was welches Verhalten beim Hund zu bedeuten hat, um diesen besser einschätzen zu können.

Wer viele Jahre Hundeerfahrung besitzt, kann natürlich auch darauf verzichten – es lohnt aber, am Ball zu bleiben. Kein Hund ist so wie der andere. Gut möglich, dass bei drei Hunden alles super funktioniert und beim vierten überhaupt nichts – zum Beispiel, weil dieser besonders ängstlich ist oder einen starken Jagdtrieb hat oder oder oder. Dann ist es natürlich sinnvoll, sich Hilfe zu holen und zum Beispiel einen neuen Ansatz auszuprobieren.

Hundeschule oder Hundetrainer?

In der Hundeschule findet oft klassischer Gruppenunterricht statt. Dies hat den Vorteil, dass gerade das „Zwischenhundische“ gut trainiert wird und die Vierbeiner die Möglichkeit haben, miteinander zu spielen und zu toben. Wichtig ist, dass der Halter und auch der „Hundelehrer“ darauf achten, dass kein Hund gemobbt wird. Unkontrolliertes Spiel kann bei unsicheren Hunden Gift sein! Bei spezifischen Problemen kann Einzelunterricht in der Hundeschule oder auch ein spezialisierter Hundetrainer helfen. Klassische Situation ist hier zum Beispiel Aggressivität gegenüber Menschen, Kindern oder anderen Hunden, aber auch Zerstörungswut (z.B. in Abwesenheit des Halters).

Hundeschule ist sinnvoll – egal, für welche Rasse und Größe

Auch (die Halter von) Chihuahuas und Yorkshire Terrier sollten die Chance haben, eine Hundeschule zu besuchen. Kleine Hunde fühlen sich oft ganz groß (z.B. auch Dackel) und neigen dazu, sich zu überschätzen und Prügel zu beziehen. Doch nicht nur deswegen kann der Besuch bei Hundeschule oder Hundetrainer sinnvoll sein – es ist wirklich eine ganzheitliche Erfahrung.

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Wasserdichter Hunde-Sofaschutz

Früher hieß es immer: Hunde dürfen auf keinen Fall auf das Sofa oder gar ins Bett, sonst denken sie, dass sie der Boss sind! Diese Ansicht ist mittlerweile antiquiert. Nach der Meinung zahlreicher Hundeexperten darf der Hund auf das Sofa – wichtig ist jedoch, dass er es verlässt, wenn es ihm befohlen wird.

Meine Kiki darf bei mir auf das Sofa – und sie genießt es! Oft kuschelt sie sich an mich oder schmiegt sich in meinen Arm – sie ist die Königen aller Kampfschmuser und Schmusemäuse! Sie hat aber auch akzeptiert, dass sie nicht ins Bett darf – Hundehaare auf dem Kopfkissen sind für mich dann doch etwas zu viel des Guten, da bin ich eben eigen.

Der Hund auf dem Sofa – bei mir nur mit Sofaschoner

Bei neuen Hunden weiß man ja nie … Dazu könnten Kikis Pfötchen den groben Webstoff meiner Couch doch arg strapazieren. Deswegen habe ich mir einen Sofaschoner bei amazon gekauft:

Dieser hat etwa 50 € gekostet (im XXXL Modell), er ist wasserdicht, falls doch mal was danebengeht, und angeblich maschinenwaschbar. Das habe ich noch nicht ausprobieren müssen. Bei amazon gibt es ein paar schlechte Bewertungen, die meinen, dass sich der Bezug nicht gut reinigen lässt, die meisten scheinen aber zufrieden damit zu sein. Für Ledersofas ist der Bezug möglicherweise nicht gut zu gebrachen, da er leicht wegrutscht.

Mein persönlicher größter Kritikpunkt besteht darin, dass das Ding Hundehaare magnetisch anzieht und ich bisher keine Möglichkeit gefunden habe, die einfach loszuwerden (ggf. folgt hier noch mal ein Update). Fusselbürste und Staubsauger waren bislang jedenfalls machtlos.

Ich habe das größte Modell gekauft und es ist tatsächlich zu groß für mein Sofa, aber besser als nichts, und viel mit Besuch ist dank Corona ja auch nicht. So schaben die Pfoten und Krallen meines Mäuschens nicht direkt über den Stoff, sollte mal was daneben gehen, kann man es abwischen, oder den Überzug in die Waschmaschine stopfen. Und selbst, wenn das Teil ruiniert sein sollte – das Sofa ist es hoffentlich nicht.

Hundedecken für das Sofa

Zusätzlich habe ich diese hübschen Hundedecken erworben:

Es handelt sich um einen 6er Pack. Das Material ist relativ dünn, aber es eignet sich gut dazu, um sie auf das Sofa zu legen und ungeschützte Stellen damit abzudecken. Die Decken, die so nach meinem Hund riechen, benutze ich auch dafür, um Kiki ihr Körbchen schmackhaft zu machen oder sie bei Besuch auf den ihr zugewiesenen Platz aufmerksam zu machen. In fremden Wohnungen soll mein Hund nämlich nicht auf das Sofa springen – oder wenn, dann nur bei ausdrücklicher Erlaubnis des Wohnungsbesitzers.

Soll der Hund auf das Sofa – ja oder nein?

Ich kenne viele Menschen, bei denen der Hund tatsächlich nicht auf das Sofa darf – und das finde ich auch völlig in Ordnung, das muss jeder für sich entscheiden. Kiki ist ein sehr anhänglicher, verschmuster und lieber Hund – und relativ klein. Ich genieße es, wenn sie sich an mich schmiegt oder kuscheln will. Bei einem Rottweiler oder einer deutschen Dogge sieht das unter Umständen ganz anders aus. Dazu kommt: auch, wenn ich Hunde sehr mag, muss ich es nicht unbedingt haben, wenn ich als Besuch auf einem Sofa sitze und mir der neben mir befindliche 50-Kilo-Hund seinen heißen Atem ins Gesicht hechelt und an meiner Gabel schnuppert.

Allergien bei Hunden

Allergien bei Hunden – immer häufiger im Anmarsch

Wenn ein Vierbeiner einzieht, beginnt ein aufregender Lebensabschnitt. Du freust Dich auf endlose gemeinsame Spaziergänge, kuschelige Stunden auf der Couch und auf einen treuen Partner an Deiner Seite. Leider wird das Zusammenleben mit einem Hund immer häufiger etwas getrübt, denn auch bei Vierbeinern sind Allergien rasant im Vormarsch. Diese Allergien können sämtliche Hunderassen betreffen und auch bei adulten Vierbeinern ausbrechen, die bislang nicht auf diese Einflüsse reagiert hatten. Wenn Du bemerkst, dass sich Deine Fellnase heftig kratzt, solltest Du hellhörig werden.

Wie bemerke ich eine Allergie bei meinem Hund?

Generell sind Allergien auch bei Hunden angeboren. Oft zeigen sich diese erst später, da sie erst ausbrechen, wenn der Vierbeiner wiederholt mit einer bestimmten Substanz in Kontakt kommt. Das kann zum Beispiel nach einem Futterwechsel auftreten oder sich nach einer langen Gassirunde im Wald zeigen. Harmlose Dinge des täglichen Lebens können Auslöser für diese Allergien sein. Die Verwendung einer anderen Futterschüssel, das neue Waschmittel oder der Weichspüler oder die Leckerli-Probe aus der Tierhandlung.

Wenn sich der Vierbeiner stark und anhaltend kratzt bis er sogar wund wird, steckt meist eine Allergie dahinter. Auch kann eine Unverträglichkeit von Durchfall begleitet werden. Erbrechen und ein stumpfes Fell oder ein lethargisches Verhalten können ebenfalls verraten, dass Dein Hund irgendetwas nicht verträgt.

Welche Allergien beim Hund gibt es?

Die häufigste Allergie, die bei Hunden auftritt ist die Flohallergie. Hier reagieren die Tiere auf den Speichel der Flöhe. Meist juckt die hintere Körperhälfte der Tiere besonders stark und Du kannst wund gekratzte Stellen bemerken. Es können eitrige Entzündungen entstehen – ein Zeichen, dass Du sofort zum Tierarzt musst.

Ebenfalls sehr häufig ist die atopische Dermatitis, die auch als Umweltallergie bekannt ist. Auch diese fällt durch vermehrtes Kratzen auf. Der Vierbeiner beißt und knabbert an Pfoten, Bauch und reibt sich den Kopf. Auslöser können Gräser, Pollen, Milben und Schimmelpilze sein. Die Haut wird schuppig, rötet sich und der Vierbeiner entwickelt nackte Stellen im Fell, die sich entzünden und verkrusten. Auch hier musst Du sofort zum Tierarzt, um Deinem Vierbeiner Erleichterung zu schaffen. Hier werden zuerst andere Allergien ausgeschlossen. Mittels Hauttest kann eruiert werden, worauf Dein Vierbeiner so heftig reagiert. Durch eine Kur zur Sensibilisierung kann die Allergie gut bekämpft werden.

Eine Futtermittel-Allergie zeigt sich ebenfalls durch juckende Haut, vermehrtes Kratzen und Durchfall oder Appetitlosigkeit. Wie bei allen Allergien können auch hier die Ohren entzündet sein und kahle Stellen im Fell entstehen. Du kannst mittels Ausschluss-Diät selbst gut herausfinden, worauf Dein Vierbeiner reagiert. Ratsam ist, sofort auf Futter umzusteigen, das frei von Getreide ist und Huhn oder Rind durch Pferd oder Lamm zu ersetzen. Auch hier kann Dir Dein Tierarzt garantiert wertvolle Tipps geben.

Nahrungsergänzungsmittel beim BARFEN

Beim BARFen erhalten Hunde, Katzen oder Frettchen selbst zusammengestelltes Rohfutter, was als besonders artgerechte Ernährung gilt. Wölfe und andere Raubtiere fressen in der freien Wildbahn jedoch nicht nur Fleisch, sondern auch Knochen, Federn, Eier sowie auch durchaus pflanzliche Kost. Deswegen reicht es nicht aus, Tiere ausschließlich mit rohem Fleisch zu füttern, das gegebenenfalls noch ausgeblutet ist. Dazu enthält rohes Fleisch auf der einen Seite zu wenig Kalk, Jod und Vitamin C sowie zu viel Phosphor und Eiweiß. Wichtig ist dementsprechend eine ausgewogene Ernährung aus Fleisch, Milchprodukten wie Joghurt, Gemüse oder auch Getreide. Nahrungsergänzungsmittel können ebenfalls dabei helfen, dass Hunde und Katzen alle Nährstoffe erhalten, die sie brauchen.

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Aloe Vera als Heilmittel bei Hunden

Aloe Vera hilft nicht nur Menschen, sondern auch Hunden – vorausgesetzt, die Heilpflanze wird richtig dosiert. Im Zweifelsfall sollte der Einsatz immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Aloe Vera bei Blähungen, Verstopfungen, Wurmbefall

Aloe Vera hilft bei Hunden vor allem bei Blähungen und Verstopfung sowie Wurmbefall. Tiere mit Entzündungen im Magen-Darmtrakt sowie trächtige bzw. stillende Hündinnen sollten Aloe Vera nur bei Absprache mit dem Tierarzt erhalten – insbesondere auch wegen der Dosierung. Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Herzstörungen, blutigem Durchfall oder Muskelproblemen kommen.

Hilfe bei Hautirritationen, Wunden, Mückenstichen

Aloe Vera hilft bei kleineren Hautirritationen, Wunden und auch bei Mückenstichen, da die Pflanze unter anderem desinfizierend und entzündungshemmend wirkt und die Wundheilung beschleunigen kann. Auch bei Warzen oder Hautpilz kann eine Behandlung mit dem Saft der Heilpflanze helfen. Dazu wird der Aloe Vera nachgesagt, dass ihr Einsatz sogar das Wachstum von bei Tumoren verhindern kann. Die äußerliche Anwendung ist bei Hunden in der Regel problemlos möglich. Leidet das Tier unter einer schwerwiegende Erkrankung, sollte gegebenenfalls vorher der Tierarzt konsultiert werden.

Aloe Vera beut Kot fressen vor

Wenn Hunde verstärkt Kot fressen, liegt oft ein Mangel zugrunde, den die Tiere ausgleichen möchten. Die Zugabe von Aloe Vera kann dieses Bedürfnis stillen und das unerwünschte Verhalten unterbinden. Kot fressen ist schon allein deswegen gefährlich, weil die Tiere so Würmer aufnehmen können.

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Öle als Nahrungsergänzungsmittel bei Hunden

Öle zur Nahrungsergänzung für Hunde

Für die Gesundheit beim Menschen, aber auch beim Hund spielen insbesondere kaltgepresste Öle eine wichtige Rolle. Die darin enthaltenen mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gut für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Man sagt ihnen dazu nach, dass Hunde dadurch widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern bleiben, ihre Sehkraft gestärkt wird und dass sie bei der Fruchtbarkeit von Hündinnen eine große Rolle spielen.

Vier gute Öle für die Nahrungsergänzung

Die folgenden vier Öle haben eine gute Wirkung auf die Gesundheit von Hunden:

1. Hanföl hilft bei Verdauungs- und Darmproblemen
2. Kürbiskernöl ist besonders vitaminreich und eignet sich gut als Nahrungsergänzungsmittel für Welpen, ältere und kranke Hunde oder trächtige und säugende Hündinnen
3. Kokosöl ist besonders gut für Fell und Haut, dazu lassen sich damit auch Zecken abwehren
4. Schwarzkümmelöl wirkt hervorragend gegen Zecken und Flöhe, wenn es regelmäßig verabreicht wird.  Besitzer von trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Leberschaden sollten jedoch besser auf Kokosöl zurückgreifen.

Wenn auf hochwertiges Hundefutter zurückgegriffen wird, sind kaltgepresste Öle in aller Regel bereits darin enthalten und zwar in der Regel Leinöl oder auch Lachsöl. Beim BARFEN oder beim Rohfutter sind diese Öle jedoch nicht enthalten und es macht Sinn, diese dem Futter beizumengen.

Auf die Dosierung kommt es an

Zu viel Öl im Futter kann jedoch auch zu Verdauungs- und Gewichtsproblemen führen. Es wird dementsprechend empfohlen, von einem halben Teelöffel Öl pro 10 Kilo Hund auszugehen. Ein Hund mit einem Gewicht von 20 Kilo benötigt also etwa einen Teelöffel Öl am Tag. Dabei ist es sinnvoll, nicht immer auf das gleiche Öl zurückzugreifen. Wenn allerdings Schwarzkümmelöl zur Zeckenabwehr benutzt wird, sollte dieses regelmäßig beigemengt werden.

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Hundefutter – Nassfutter, Trockenfutter, BARF

 

Würmer – Parasiten insbesondere bei Hunden und Katzen

hund und katze schmusen auf wiese

Würmer und Parasiten sind ein von Tierbesitzern häufig übersehenes Risiko. Da die Ansteckung auf verschiedene Weise geschehen kann und einige Arten auch auf den Menschen übertragbar sind, ist es wichtig, sich als Besitzer eines Hundes oder einer Katze über dieses Thema zu informieren.
Die am häufigsten vorkommenden Darmparasiten bei Haustieren sind neben Giarden Spulwürmer. Darüber hinaus gibt es den Hakenwurm, den Herzwurm, den Katzenleberegel und verschiedene Bandwurmarten, wie zum Beispiel den Gurkenkernbandwurm, der von Flöhen übertragen wird. Andere Infektionsmöglichkeiten sind besonders bei Katzen das Fressen von Zwischenwirten wie Mäusen.
Symptome, nach denen du Ausschau halten solltest sind beispielsweise Erbrechen, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Husten oder Krämpfe. Solltest du eine oder mehrere dieser Symptome über mehrere Tage bei deinem Liebling entdecken, dann zögere nicht zu lange und suche schnellstmöglich einen Tierarzt auf.

Das Risiko einer Ansteckung für den Menschen

Nicht nur für die Gesundheit deines Tieres ist es jedoch wichtig, Würmern vorzubeugen oder im Falle einer vorhandenen Erkrankung schnell eine Behandlung des Tieres zu suchen. Einige der Parasiten sind nämlich übertragbar auf den Menschen und stellen so auch eine Gefahr für die Gesundheit des Besitzers dar. Die Larven der Würmer können durch Gewebe und Organe wandern und neben Hautveränderungen auch Darmentzündungen, Zystenbildung oder andere Schäden in den Organen auslösen.

Vorbeugung und Behandlung

Da die Übertragung beim Tier anfängt, ist es wichtig, als ersten Schritt den Hund oder die Katze entwurmen zu lassen und regelmäßige Kotuntersuchungen beim Tierarzt durchfuhren zu lassen.
Die Übertragung auf den Menschen erfolgt in den meisten Fallen durch orale Aufnahme der Parasiten. Um dem vorzubeugen, ist es besonders wichtig, engen Kontakt wie beispielsweise Küssen des Haustieres zu vermeiden und sich nach dem Kontakt gründlich die Hände zu waschen. Auch beim Umgang mit Hunde- oder Katzenkot ist Vorsicht geboten und es sollte auf die Hygiene großen Wert gelegt werden.
Ist es jedoch einmal zum Wurmbefall bei Mensch oder Tier gekommen, hilft nur der Gang zum (Tier-)Arzt, damit du oder dein Vierbeiner schnell wieder gesund werden und keine bleibenden Schäden davontragen.

BARFen bei älteren Hunden: Was ist zu beachten?

Alter Jack Russel Terrier schläft - Barf für alte HundeWie an ihren zweibeinigen Gefährten, so geht auch an Hunden das Alter nicht spurlos vorüber. Auch sie verlieren mit der Zeit das ungestüme Wesen der Jugend und mögen es immer öfter, einmal nichts zu tun. Wann diese Entwicklung bei den Vierbeinern einsetzt, ist, ebenso wie bei den Menschen, von den individuellen Bedingungen abhängig. Früher oder später kommen jedoch die Tage, an denen wilde Aktivitäten der Vergangenheit angehören. Wenn dann auch noch das Gebiss an Schärfe verliert und das Kauen nicht mehr so leicht fällt, ist es an der Zeit, über eine Anpassung der Fütterung nachzudenken. Hunde, die bereits seit vielen Jahren ans BARFen gewöhnt sind, müssen darauf aber auch im Alter keineswegs verzichten.

Dem vermindertem Energiebedarf mit höherem pflanzlichen Anteil im Futter begegnen

Aufgrund der abnehmenden Aktivität verringert sich schrittweise der Energiebedarf des Körpers. Um Übergewicht zu vermeiden, sollten deshalb zunächst die täglichen Rationen an die neue Situation angepasst werden. Dies geschieht am besten durch eine Reduktion der Rohfleischmenge. Die klassische BARF-Formel 70 % tierische Nahrung und 30 % Beilagen wird einfach zugunsten von mehr Obst und Gemüse geändert. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, keine energiereichen Getreidesorten wie etwa Hafer zu verwenden.
Darüber hinaus sind auch blähende Gemüsesorten sowie größere Mengen an Zitrusfrüchten nicht für jeden älteren Hund geeignet. Zu Problemen kann es außerdem mit Milchprodukten kommen, da die Produktion des für die Verdauung notwendigen Enzyms mit zunehmendem Alter abnimmt.
Bis zu 50 % pflanzliche Anteile stellen für ältere Hunde kein Problem dar. Die verbleibenden 50 % tierischen Bestandteile wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen können im gleichen Verhältnis wie zuvor verfüttert werden. Weiterhin ist es jedoch notwendig darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge im Futter vorhanden sind. Wertvolle BARF-Zusätze von Das Tierhotel sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit, eine Mahlzeit ausgewogen und gesund zu gestalten.

Tagesrationen auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen

Nicht nur die Zusammensetzung des Futters, sondern auch die Art und Weise der Fütterung sollte auf die veränderten Bedingungen und Bedürfnisse angepasst werden. Da sich mit dem Alter auch die Verdauungsaktivitäten verlangsamen, empfiehlt es sich, die täglichen Futterrationen auf mehrere kleine Mahlzeiten zu verteilen. Auf diese Weise kann die aufgenommene Nahrung leichter verarbeitet werden. Probleme kann es auch mit der Verdauung von Knochen geben. Wenn diese dann auch noch aufgrund schlechter Zähne nicht mehr wie gewohnt zernagt werden können, stellen weichere Geflügel- und Kalbsknochen eine gute Alternative dar. Um den erforderlichen Kalziumbedarf zu decken, kann jedoch auch auf entsprechende Zusätze, beispielsweise Eierschalten-Pulver, zurückgegriffen werden.

Mit speziellen BARF-Produkten den Beschwernissen des Alters gezielt entgegenwirken

BARFen bietet jedoch auch vielfältige Möglichkeiten, den Beschwerden des Alters gezielt entgegenzuwirken. So hilft zum Beispiel das Vitamin C-haltige Pulver von Hagebuttenschalen, das zunehmend schwächere Immunsystem zu stärken. Eine entsprechende Kur besonders in der kalten Jahreszeit ist deshalb eine gute Möglichkeit, die Gesundheit eines Hundes zu schützen. Bei Menschen helfen Tönungen, wenn sich die Haare nicht mehr in altem Glanz präsentieren. Bei Hunden dagegen kann Bierhefe zur Schönheitskur gegen stumpfes Fell verwendet werden.
Wenn die Gelenke nicht mehr wie gewohnt funktionieren wollen, empfiehlt es sich, mit dem Pulver der Grünlippmuschel dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Jedoch können nicht alle Beschwerden des Alters allein mit einer Anpassung der biologisch artgerechten Rohfütterung bekämpft werden. Immer öfter wird der Gang zum Tierarzt dann unumgänglich sein. Der Veterinär wird mit den geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass das Hundeleben auch in höherem Alter lebenswert bleibt.

Risiko-Lebensmittel bei Hunden

Was Menschen vertragen, vertragen Hunde noch lange nicht. Einige Nahrungsmittel sind tödliches Gift für unsere geliebten Vierbeiner. Die Folgen reichen von „einfachen“ Magenverstimmungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen.

Folgende Nahrungsmittel sind schlecht für Hunde

  • Schokolade, Kakao
  • Weintrauben, Rosinen
  • Avocado
  • Nüsse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch
  • Kaffee andere Coffein-haltige Getränke
  • Nahrungsmittel, die Süßstoff enthalten
  • Ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch
  • Brokkoli
  • Pilze
  • Kohl
  • Bohnen
  • Stark gewürztes Essen
  • Alkohol
  • Nachtschattengewächse: rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten
  • Medikamente

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Der Unterschied zwischen Hunde- und Katzenfutter

Warum gibt es Futter nur für Hunde oder Katzen?

Im Laden kann man sowohl Katzen- als auch Hundefutter kaufen. Für die meisten sieht das Futter auch nicht besonders unterschiedlich aus. Aber kannst du deine Katze auch mit Hundefutter füttern? Oder kann es gefährlich sein, wenn dein Hund den Fressnapf deiner Katze erwischt, und wieso gibt es überhaupt verschiedene Futtersorten?

Wieso gibt Hunde- und Katzenfutter?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, was seine Nahrung angeht. Zwar gibt es von Hund zu Hund schon Unterschiede, allerdings diese auch zwischen Hund und Katze sehr ausgeprägt.
Eine Katze benötigt im Futter eine Taurin Quelle. Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen zwar benötigen aber, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst herstellen können. Hierdurch muss eine Katze Taurin durch eine eher eiweißreiche Ernährung aufnehmen. Ein Hund wird eine solche eiweißhaltige Ernährung allerdings nicht gut vertragen, da Hunde mehr Kohlenhydrate benötigen.
Aus diesem Grund enthält Katzenfutter zum Beispiel mehr Fisch und Fleisch, während Hundefutter sehr viel Gemüse enthält.

Ein bisschen ist doch nicht schlimm, oder?

Erwischt das Tier mal den falschen Napf oder schnappt sich Reste vom Boden, so ist das kein Weltuntergang. Verfütterst Du allerdings das falsche Futter über eine zu lange Zeit, so wird sich die Fehlernährung nach einiger Zeit zeigen.
Durch das fehlende Taurin wird das Fell deiner Katze stumpf und die Augen werden schlechter. Dein Hund allerdings wird durch die erhöhte Eiweißaufnahme dick. Blähungen und Durchfall sind in solchen Fällen auch häufige Begleiterscheinungen.
So ist das eiweißhaltige Futter für Katzen zwar nicht schädlich für deinen Hund, allerdings ist es auf keinen Fall eine gute Idee, das Futter umzustellen. Das Futter für Katzen und Hunde wird extra auf die Bedürfnisse verschiedener Tiere zusammengestellt, um eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen zu gewährleisten. Fütterst du jetzt anderes Futter, das auf andere Tiere abgestimmt ist, fehlen deinem Tier eben genau diese benötigten Nährstoffe und es treten Effekte der Mangelernährung, sowie Durchfall auf.
Somit solltest du von einer langfristigen Ernährung mit falschem Futter absehen, kannst aber beruhigt sein, sollte dein Tier mal Reste von anderem Futter fressen.

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