Allergien bei Hunden

Allergien bei Hunden – immer häufiger im Anmarsch

Wenn ein Vierbeiner einzieht, beginnt ein aufregender Lebensabschnitt. Du freust Dich auf endlose gemeinsame Spaziergänge, kuschelige Stunden auf der Couch und auf einen treuen Partner an Deiner Seite. Leider wird das Zusammenleben mit einem Hund immer häufiger etwas getrübt, denn auch bei Vierbeinern sind Allergien rasant im Vormarsch. Diese Allergien können sämtliche Hunderassen betreffen und auch bei adulten Vierbeinern ausbrechen, die bislang nicht auf diese Einflüsse reagiert hatten. Wenn Du bemerkst, dass sich Deine Fellnase heftig kratzt, solltest Du hellhörig werden.

Wie bemerke ich eine Allergie bei meinem Hund?

Generell sind Allergien auch bei Hunden angeboren. Oft zeigen sich diese erst später, da sie erst ausbrechen, wenn der Vierbeiner wiederholt mit einer bestimmten Substanz in Kontakt kommt. Das kann zum Beispiel nach einem Futterwechsel auftreten oder sich nach einer langen Gassirunde im Wald zeigen. Harmlose Dinge des täglichen Lebens können Auslöser für diese Allergien sein. Die Verwendung einer anderen Futterschüssel, das neue Waschmittel oder der Weichspüler oder die Leckerli-Probe aus der Tierhandlung.

Wenn sich der Vierbeiner stark und anhaltend kratzt bis er sogar wund wird, steckt meist eine Allergie dahinter. Auch kann eine Unverträglichkeit von Durchfall begleitet werden. Erbrechen und ein stumpfes Fell oder ein lethargisches Verhalten können ebenfalls verraten, dass Dein Hund irgendetwas nicht verträgt.

Welche Allergien beim Hund gibt es?

Die häufigste Allergie, die bei Hunden auftritt ist die Flohallergie. Hier reagieren die Tiere auf den Speichel der Flöhe. Meist juckt die hintere Körperhälfte der Tiere besonders stark und Du kannst wund gekratzte Stellen bemerken. Es können eitrige Entzündungen entstehen – ein Zeichen, dass Du sofort zum Tierarzt musst.

Ebenfalls sehr häufig ist die atopische Dermatitis, die auch als Umweltallergie bekannt ist. Auch diese fällt durch vermehrtes Kratzen auf. Der Vierbeiner beißt und knabbert an Pfoten, Bauch und reibt sich den Kopf. Auslöser können Gräser, Pollen, Milben und Schimmelpilze sein. Die Haut wird schuppig, rötet sich und der Vierbeiner entwickelt nackte Stellen im Fell, die sich entzünden und verkrusten. Auch hier musst Du sofort zum Tierarzt, um Deinem Vierbeiner Erleichterung zu schaffen. Hier werden zuerst andere Allergien ausgeschlossen. Mittels Hauttest kann eruiert werden, worauf Dein Vierbeiner so heftig reagiert. Durch eine Kur zur Sensibilisierung kann die Allergie gut bekämpft werden.

Eine Futtermittel-Allergie zeigt sich ebenfalls durch juckende Haut, vermehrtes Kratzen und Durchfall oder Appetitlosigkeit. Wie bei allen Allergien können auch hier die Ohren entzündet sein und kahle Stellen im Fell entstehen. Du kannst mittels Ausschluss-Diät selbst gut herausfinden, worauf Dein Vierbeiner reagiert. Ratsam ist, sofort auf Futter umzusteigen, das frei von Getreide ist und Huhn oder Rind durch Pferd oder Lamm zu ersetzen. Auch hier kann Dir Dein Tierarzt garantiert wertvolle Tipps geben.

Nahrungsergänzungsmittel beim BARFEN

Beim BARFen erhalten Hunde, Katzen oder Frettchen selbst zusammengestelltes Rohfutter, was als besonders artgerechte Ernährung gilt. Wölfe und andere Raubtiere fressen in der freien Wildbahn jedoch nicht nur Fleisch, sondern auch Knochen, Federn, Eier sowie auch durchaus pflanzliche Kost. Deswegen reicht es nicht aus, Tiere ausschließlich mit rohem Fleisch zu füttern, das gegebenenfalls noch ausgeblutet ist. Dazu enthält rohes Fleisch auf der einen Seite zu wenig Kalk, Jod und Vitamin C sowie zu viel Phosphor und Eiweiß. Wichtig ist dementsprechend eine ausgewogene Ernährung aus Fleisch, Milchprodukten wie Joghurt, Gemüse oder auch Getreide. Nahrungsergänzungsmittel können ebenfalls dabei helfen, dass Hunde und Katzen alle Nährstoffe erhalten, die sie brauchen.

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Aloe Vera als Heilmittel bei Hunden

Aloe Vera hilft nicht nur Menschen, sondern auch Hunden – vorausgesetzt, die Heilpflanze wird richtig dosiert. Im Zweifelsfall sollte der Einsatz immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Aloe Vera bei Blähungen, Verstopfungen, Wurmbefall

Aloe Vera hilft bei Hunden vor allem bei Blähungen und Verstopfung sowie Wurmbefall. Tiere mit Entzündungen im Magen-Darmtrakt sowie trächtige bzw. stillende Hündinnen sollten Aloe Vera nur bei Absprache mit dem Tierarzt erhalten – insbesondere auch wegen der Dosierung. Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Herzstörungen, blutigem Durchfall oder Muskelproblemen kommen.

Hilfe bei Hautirritationen, Wunden, Mückenstichen

Aloe Vera hilft bei kleineren Hautirritationen, Wunden und auch bei Mückenstichen, da die Pflanze unter anderem desinfizierend und entzündungshemmend wirkt und die Wundheilung beschleunigen kann. Auch bei Warzen oder Hautpilz kann eine Behandlung mit dem Saft der Heilpflanze helfen. Dazu wird der Aloe Vera nachgesagt, dass ihr Einsatz sogar das Wachstum von bei Tumoren verhindern kann. Die äußerliche Anwendung ist bei Hunden in der Regel problemlos möglich. Leidet das Tier unter einer schwerwiegende Erkrankung, sollte gegebenenfalls vorher der Tierarzt konsultiert werden.

Aloe Vera beut Kot fressen vor

Wenn Hunde verstärkt Kot fressen, liegt oft ein Mangel zugrunde, den die Tiere ausgleichen möchten. Die Zugabe von Aloe Vera kann dieses Bedürfnis stillen und das unerwünschte Verhalten unterbinden. Kot fressen ist schon allein deswegen gefährlich, weil die Tiere so Würmer aufnehmen können.

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Öle als Nahrungsergänzungsmittel bei Hunden

Öle zur Nahrungsergänzung für Hunde

Für die Gesundheit beim Menschen, aber auch beim Hund spielen insbesondere kaltgepresste Öle eine wichtige Rolle. Die darin enthaltenen mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gut für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Man sagt ihnen dazu nach, dass Hunde dadurch widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern bleiben, ihre Sehkraft gestärkt wird und dass sie bei der Fruchtbarkeit von Hündinnen eine große Rolle spielen.

Vier gute Öle für die Nahrungsergänzung

Die folgenden vier Öle haben eine gute Wirkung auf die Gesundheit von Hunden:

1. Hanföl hilft bei Verdauungs- und Darmproblemen
2. Kürbiskernöl ist besonders vitaminreich und eignet sich gut als Nahrungsergänzungsmittel für Welpen, ältere und kranke Hunde oder trächtige und säugende Hündinnen
3. Kokosöl ist besonders gut für Fell und Haut, dazu lassen sich damit auch Zecken abwehren
4. Schwarzkümmelöl wirkt hervorragend gegen Zecken und Flöhe, wenn es regelmäßig verabreicht wird.  Besitzer von trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Leberschaden sollten jedoch besser auf Kokosöl zurückgreifen.

Wenn auf hochwertiges Hundefutter zurückgegriffen wird, sind kaltgepresste Öle in aller Regel bereits darin enthalten und zwar in der Regel Leinöl oder auch Lachsöl. Beim BARFEN oder beim Rohfutter sind diese Öle jedoch nicht enthalten und es macht Sinn, diese dem Futter beizumengen.

Auf die Dosierung kommt es an

Zu viel Öl im Futter kann jedoch auch zu Verdauungs- und Gewichtsproblemen führen. Es wird dementsprechend empfohlen, von einem halben Teelöffel Öl pro 10 Kilo Hund auszugehen. Ein Hund mit einem Gewicht von 20 Kilo benötigt also etwa einen Teelöffel Öl am Tag. Dabei ist es sinnvoll, nicht immer auf das gleiche Öl zurückzugreifen. Wenn allerdings Schwarzkümmelöl zur Zeckenabwehr benutzt wird, sollte dieses regelmäßig beigemengt werden.

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Hundefutter – Nassfutter, Trockenfutter, BARF

 

Würmer – Parasiten insbesondere bei Hunden und Katzen

hund und katze schmusen auf wiese

Würmer und Parasiten sind ein von Tierbesitzern häufig übersehenes Risiko. Da die Ansteckung auf verschiedene Weise geschehen kann und einige Arten auch auf den Menschen übertragbar sind, ist es wichtig, sich als Besitzer eines Hundes oder einer Katze über dieses Thema zu informieren.
Die am häufigsten vorkommenden Darmparasiten bei Haustieren sind neben Giarden Spulwürmer. Darüber hinaus gibt es den Hakenwurm, den Herzwurm, den Katzenleberegel und verschiedene Bandwurmarten, wie zum Beispiel den Gurkenkernbandwurm, der von Flöhen übertragen wird. Andere Infektionsmöglichkeiten sind besonders bei Katzen das Fressen von Zwischenwirten wie Mäusen.
Symptome, nach denen du Ausschau halten solltest sind beispielsweise Erbrechen, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Husten oder Krämpfe. Solltest du eine oder mehrere dieser Symptome über mehrere Tage bei deinem Liebling entdecken, dann zögere nicht zu lange und suche schnellstmöglich einen Tierarzt auf.

Das Risiko einer Ansteckung für den Menschen

Nicht nur für die Gesundheit deines Tieres ist es jedoch wichtig, Würmern vorzubeugen oder im Falle einer vorhandenen Erkrankung schnell eine Behandlung des Tieres zu suchen. Einige der Parasiten sind nämlich übertragbar auf den Menschen und stellen so auch eine Gefahr für die Gesundheit des Besitzers dar. Die Larven der Würmer können durch Gewebe und Organe wandern und neben Hautveränderungen auch Darmentzündungen, Zystenbildung oder andere Schäden in den Organen auslösen.

Vorbeugung und Behandlung

Da die Übertragung beim Tier anfängt, ist es wichtig, als ersten Schritt den Hund oder die Katze entwurmen zu lassen und regelmäßige Kotuntersuchungen beim Tierarzt durchfuhren zu lassen.
Die Übertragung auf den Menschen erfolgt in den meisten Fallen durch orale Aufnahme der Parasiten. Um dem vorzubeugen, ist es besonders wichtig, engen Kontakt wie beispielsweise Küssen des Haustieres zu vermeiden und sich nach dem Kontakt gründlich die Hände zu waschen. Auch beim Umgang mit Hunde- oder Katzenkot ist Vorsicht geboten und es sollte auf die Hygiene großen Wert gelegt werden.
Ist es jedoch einmal zum Wurmbefall bei Mensch oder Tier gekommen, hilft nur der Gang zum (Tier-)Arzt, damit du oder dein Vierbeiner schnell wieder gesund werden und keine bleibenden Schäden davontragen.

BARFen bei älteren Hunden: Was ist zu beachten?

Alter Jack Russel Terrier schläft - Barf für alte HundeWie an ihren zweibeinigen Gefährten, so geht auch an Hunden das Alter nicht spurlos vorüber. Auch sie verlieren mit der Zeit das ungestüme Wesen der Jugend und mögen es immer öfter, einmal nichts zu tun. Wann diese Entwicklung bei den Vierbeinern einsetzt, ist, ebenso wie bei den Menschen, von den individuellen Bedingungen abhängig. Früher oder später kommen jedoch die Tage, an denen wilde Aktivitäten der Vergangenheit angehören. Wenn dann auch noch das Gebiss an Schärfe verliert und das Kauen nicht mehr so leicht fällt, ist es an der Zeit, über eine Anpassung der Fütterung nachzudenken. Hunde, die bereits seit vielen Jahren ans BARFen gewöhnt sind, müssen darauf aber auch im Alter keineswegs verzichten.

Dem vermindertem Energiebedarf mit höherem pflanzlichen Anteil im Futter begegnen

Aufgrund der abnehmenden Aktivität verringert sich schrittweise der Energiebedarf des Körpers. Um Übergewicht zu vermeiden, sollten deshalb zunächst die täglichen Rationen an die neue Situation angepasst werden. Dies geschieht am besten durch eine Reduktion der Rohfleischmenge. Die klassische BARF-Formel 70 % tierische Nahrung und 30 % Beilagen wird einfach zugunsten von mehr Obst und Gemüse geändert. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, keine energiereichen Getreidesorten wie etwa Hafer zu verwenden.
Darüber hinaus sind auch blähende Gemüsesorten sowie größere Mengen an Zitrusfrüchten nicht für jeden älteren Hund geeignet. Zu Problemen kann es außerdem mit Milchprodukten kommen, da die Produktion des für die Verdauung notwendigen Enzyms mit zunehmendem Alter abnimmt.
Bis zu 50 % pflanzliche Anteile stellen für ältere Hunde kein Problem dar. Die verbleibenden 50 % tierischen Bestandteile wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen können im gleichen Verhältnis wie zuvor verfüttert werden. Weiterhin ist es jedoch notwendig darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge im Futter vorhanden sind. Wertvolle BARF-Zusätze von Das Tierhotel sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit, eine Mahlzeit ausgewogen und gesund zu gestalten.

Tagesrationen auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen

Nicht nur die Zusammensetzung des Futters, sondern auch die Art und Weise der Fütterung sollte auf die veränderten Bedingungen und Bedürfnisse angepasst werden. Da sich mit dem Alter auch die Verdauungsaktivitäten verlangsamen, empfiehlt es sich, die täglichen Futterrationen auf mehrere kleine Mahlzeiten zu verteilen. Auf diese Weise kann die aufgenommene Nahrung leichter verarbeitet werden. Probleme kann es auch mit der Verdauung von Knochen geben. Wenn diese dann auch noch aufgrund schlechter Zähne nicht mehr wie gewohnt zernagt werden können, stellen weichere Geflügel- und Kalbsknochen eine gute Alternative dar. Um den erforderlichen Kalziumbedarf zu decken, kann jedoch auch auf entsprechende Zusätze, beispielsweise Eierschalten-Pulver, zurückgegriffen werden.

Mit speziellen BARF-Produkten den Beschwernissen des Alters gezielt entgegenwirken

BARFen bietet jedoch auch vielfältige Möglichkeiten, den Beschwerden des Alters gezielt entgegenzuwirken. So hilft zum Beispiel das Vitamin C-haltige Pulver von Hagebuttenschalen, das zunehmend schwächere Immunsystem zu stärken. Eine entsprechende Kur besonders in der kalten Jahreszeit ist deshalb eine gute Möglichkeit, die Gesundheit eines Hundes zu schützen. Bei Menschen helfen Tönungen, wenn sich die Haare nicht mehr in altem Glanz präsentieren. Bei Hunden dagegen kann Bierhefe zur Schönheitskur gegen stumpfes Fell verwendet werden.
Wenn die Gelenke nicht mehr wie gewohnt funktionieren wollen, empfiehlt es sich, mit dem Pulver der Grünlippmuschel dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Jedoch können nicht alle Beschwerden des Alters allein mit einer Anpassung der biologisch artgerechten Rohfütterung bekämpft werden. Immer öfter wird der Gang zum Tierarzt dann unumgänglich sein. Der Veterinär wird mit den geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass das Hundeleben auch in höherem Alter lebenswert bleibt.

Risiko-Lebensmittel bei Hunden

Was Menschen vertragen, vertragen Hunde noch lange nicht. Einige Nahrungsmittel sind tödliches Gift für unsere geliebten Vierbeiner. Die Folgen reichen von „einfachen“ Magenverstimmungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen.

Folgende Nahrungsmittel sind schlecht für Hunde

  • Schokolade, Kakao
  • Weintrauben, Rosinen
  • Avocado
  • Nüsse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch
  • Kaffee andere Coffein-haltige Getränke
  • Nahrungsmittel, die Süßstoff enthalten
  • Ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch
  • Brokkoli
  • Pilze
  • Kohl
  • Bohnen
  • Stark gewürztes Essen
  • Alkohol
  • Nachtschattengewächse: rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten
  • Medikamente

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Der Unterschied zwischen Hunde- und Katzenfutter

Warum gibt es Futter nur für Hunde oder Katzen?

Im Laden kann man sowohl Katzen- als auch Hundefutter kaufen. Für die meisten sieht das Futter auch nicht besonders unterschiedlich aus. Aber kannst du deine Katze auch mit Hundefutter füttern? Oder kann es gefährlich sein, wenn dein Hund den Fressnapf deiner Katze erwischt, und wieso gibt es überhaupt verschiedene Futtersorten?

Wieso gibt Hunde- und Katzenfutter?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, was seine Nahrung angeht. Zwar gibt es von Hund zu Hund schon Unterschiede, allerdings diese auch zwischen Hund und Katze sehr ausgeprägt.
Eine Katze benötigt im Futter eine Taurin Quelle. Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen zwar benötigen aber, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst herstellen können. Hierdurch muss eine Katze Taurin durch eine eher eiweißreiche Ernährung aufnehmen. Ein Hund wird eine solche eiweißhaltige Ernährung allerdings nicht gut vertragen, da Hunde mehr Kohlenhydrate benötigen.
Aus diesem Grund enthält Katzenfutter zum Beispiel mehr Fisch und Fleisch, während Hundefutter sehr viel Gemüse enthält.

Ein bisschen ist doch nicht schlimm, oder?

Erwischt das Tier mal den falschen Napf oder schnappt sich Reste vom Boden, so ist das kein Weltuntergang. Verfütterst Du allerdings das falsche Futter über eine zu lange Zeit, so wird sich die Fehlernährung nach einiger Zeit zeigen.
Durch das fehlende Taurin wird das Fell deiner Katze stumpf und die Augen werden schlechter. Dein Hund allerdings wird durch die erhöhte Eiweißaufnahme dick. Blähungen und Durchfall sind in solchen Fällen auch häufige Begleiterscheinungen.
So ist das eiweißhaltige Futter für Katzen zwar nicht schädlich für deinen Hund, allerdings ist es auf keinen Fall eine gute Idee, das Futter umzustellen. Das Futter für Katzen und Hunde wird extra auf die Bedürfnisse verschiedener Tiere zusammengestellt, um eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen zu gewährleisten. Fütterst du jetzt anderes Futter, das auf andere Tiere abgestimmt ist, fehlen deinem Tier eben genau diese benötigten Nährstoffe und es treten Effekte der Mangelernährung, sowie Durchfall auf.
Somit solltest du von einer langfristigen Ernährung mit falschem Futter absehen, kannst aber beruhigt sein, sollte dein Tier mal Reste von anderem Futter fressen.

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Hunde und Zimmerpflanzen – was ist zu beachten?

Hunde und Zimmerpflanzen – das solltest Du zum Schutz Deines geliebten Vierbeiners beachten

Hundehalter legen in der Regel alles daran, dass der geliebte Vierbeiner im Wohnraum keinen Gefahren ausgesetzt ist. Oftmals werden dabei scheinbar irrelevante Dinge außer Acht gelassen. Eines davon sind Zimmerpflanzen. Diese können für Hunde sehr gefährlich werden und im schlimmsten Fall sogar letale Folgen haben. Daher empfiehlt es sich auf bestimmte Zimmerpflanzen gänzlich zu verzichten oder diese für den Hund unerreichbar aufzustellen. Damit es nicht zu einem Dilemma kommt, möchten wir dir zeigen, welche Zimmerpflanzen eine Gefahr für deinen Hund darstellen und was du im Ernstfall tun kannst. Wir raten dir dabei, wirklich kein Risiko einzugehen. Vorsicht ist ja bekanntlich (aus gutem Grund) besser als Nachsicht.

Auf diese giftigen Zimmerpflanzen sollte bei Hundehaltung verzichtet werden

Es gibt unzählige giftige Zimmerpflanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen können. Wir möchten Dir nur die beliebtesten und häufigsten davon zeigen. Solltest Du Dir also unsicher sein, raten wir Dir Dich noch mal gezielt über eine bestimmte Pflanze zu informieren. Vergiftungen können zum Beispiel durch verschiedene Pflanzen verursacht werden.

Mittlere Beschwerden
  • Alpenveilchen
  • Efeu
  • Gummibäume
  • Weihnachtssterne
Es drohen Durchfall, Erbrechen, Kreislaufstörungen und Krämpfe. Allesamt unangenehme Symptome. Eine Lebensgefahr besteht aber in der Regel nicht.
Starke Vergiftungen
Anders sieht es bei Amaryllis, Belladonna-Lilien und Prachtlinien aus. Diese können starke Vergiftungen auslösen. Bei Hunden, die ohnehin mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben, sind diese unter Umständen sogar tödlich.
Tödliche Vergiftungen
Wirklich schwere oder tödliche Vergiftungen werden jedoch erst durch Dieffenbachien, Narzissen und Oleander herbeigeführt. Sollte Dein Hund Anzeichen einer Vergiftung zeigen, so raten wir Dir in den meisten Fällen unverzüglich einen Tierarzt aufzusuchen. Gerade Krämpfe, ein schwankender Gang und Zuckungen sind ernstzunehmende Symptome. Sollte hingegen keine wirkliche Gefahr bestehen, kannst Du Deinem Vierbeiner Aktivkohle verabreichen und dadurch die Vergiftungserscheinungen lindern.

Gefahr von Verletzungen durch Zimmerpflanzen

Vergiftungen sind im Grunde die größte Gefahr, wenn es um Zimmerpflanzen und Hunde geht. Doch auch Verletzungen sollten ernstgenommen werden. Besondere Vorsicht gilt dann, wenn Du Kakteen in Deinem Wohnraum hast. Bereits ein Schnüffeln an Kakteen kann dazu führen, dass der Hund sich an der Schnauze verletzt und diese von Stacheln gespickt ist. Das führt nicht nur zu einem Schock, sondern ist auch sehr unangenehm. Im schlimmsten Fall drohen sogar stärkere Verletzungen. Eine Lebensgefahr ist zwar weitgehend auszuschließen, dennoch solltest Du Dir gut überlegen, ob Du nicht lieber auf Kakteen verzichten möchtest.

Hier eine Liste mit für Hunde giftigen Zimmerpflanzen:

Alpenveilchen
Amaryllis
Aralie
Aronkelch
Azalee
Birkenfeige
Bogenhanf
Buntwurz
Christusdorn
Dieffenbachie
Drachenbaum
Efeutute
Einblatt
Fensterblatt
Ficus
Flamingoblume
Goldtrompete
Gummibaum
Kaladie
Klivie
Kolbenfaden
Korallenbäumchen
Kroton
Palmfarn
Palmlilie
Philodendron-Arten
Prachtlilie
Purpurtute
Riemenblatt
Ritterstern
Ruhmeskrone
Sansevierie
Schiefblatt
Weihnachtsstern
Wüstenrose
Wunderstrauch
Yucca
Zimmercalla
Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Bitte recherchiere zuerst, ob die spezielle Pflanze giftig ist, die du dir ins Zimmer stellen möchtest.

Mit Tieren im Haushalt zusammenleben

Die Familie plant, sich ein Haustier zuzulegen. Egal, ob Hund, Katze, Kanarienvogel oder Hamster, der neue Mitbewohner bedeutet eine Umstellung im Haushalt. Wir müssen uns um unsere tierischen Freunde kümmern, sie versorgen und natürlich auch ihre Hinterlassenschaften entsorgen. Mit ein wenig Planung und den richtigen Haushaltshelfern wird die Umstellung erleichtert. Was muss alles beachtet werden, dass es dem Haustier zuhause gut geht? Je nachdem, ob nur eine Wohnung zur Verfügung steht oder ein eigenes Haus, gibt es unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeit für das Tier. Ein Hund kann über das Jahr sehr viel draußen sein, zum Beispiel in einer eigenen Hundehütte. Katzen sind oft Freigänger und auch Hasen oder andere Nagetiere schätzen in bestimmten Jahreszeiten ein natürliches Freiluftgehege.

Hunde und Katzen sind immer noch die beliebtesten Haustiere der Deutschen.

Die beliebtesten Haustiere in Deutschland

Aktuelle Marktforschungserhebungen haben für das Jahr 2016 wieder einen klaren Trend festgestellt: Katzen sind in Deutschland immer noch die häufigsten Haustiere. Hierzulande haben rund 31 Prozent aller Frauen sowie 26 aller Männer mindestens eine Katze im Haushalt.
Bei der Umfrage wurde deutlich, dass mehr Frauen mit einem Haustier leben als Männer. Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2016 rund 30 Millionen Haustiere, wovon zwei Drittel Katzen waren. Nach den Hunden stehen Ziervögel, Fische und Terrarien-Tiere in der Rangfolge.

Die Haustierbesitzer sind gerne bereit etwas mehr Geld für ihre Tiere auszugeben. Das kann man vor allem an den Besucherzahlen der Weltleitmesse der Heimtierbranche sehen. Tierbedarfsmessen profitieren, von dem wachsenden Bedürfnis die Haustiere rundum zufrieden zu stellen. Obwohl die Haltung von Vögeln und anderen Kleintieren weitaus unkomplizierter ist, ist auch auf der Interzoo der Bedarf für Hunde und Katzen mit Abstand am größten. Das liegt vermutlich einfach daran, dass diese Tiere den Menschen nicht so lange begleiten wie Katzen und Hunde.

Haltung von Katzen im Haus oder in der Wohnung

Wie schon erwähnt, sind Katzen die Lieblingstiere der Deutschen und das vor allem bei Frauen. Die kleinen Stubentiger vereinigen eine wilde, unzähmbare Seite mit ihrem verschmusten und anhänglichen Anteil. Katzen lassen sich schwer erziehen und fordern von ihrem Besitzer eine gute Portion Toleranz. Mit ihrer sensiblen Art und ihrer stolzen Schönheit gleichen sie ihre Frechheiten geschickt wieder aus.

Katzen sind ausgesprochene Individualisten und passen mit ihrem starken Charakter gut zu Menschen, die ähnlich aufgestellt sind. Wie beim Menschen gibt es allerdings auch von Tier zu Tier sozusagen persönliche Unterschiede. Auf einige Eigenheiten sollten Katzenbesitzer daher unbedingt achten, damit das Zusammenleben reibungslos läuft.

  • Wenn Katzen Freigänger sind, brauchen sie einen gut erreichbaren Zugang nach draußen. Auch Wohnungs- oder Stadtkatzen können diesen oft nutzen. Wer das realisieren kann, baut in eine Außentür eine Katzenklappe ein. Wenn das nicht möglich ist, dann wird die Balkontür oder ein Fenster genutzt. Da diese jedoch nicht immer offenstehen können, macht sich die Katze durch Kratzen und Schaben an der Scheibe bemerkbar. Die dabei entstehenden Pfoten-Abdrücke und Kratzspuren sind lästig, lassen sich jedoch mit einem praktischen Fenstersauger leicht entfernen. Die kleinen akkubetriebenen Geräte sind schnell eingesetzt und der Ärger über die zusätzliche Putzarbeit verschwindet genauso schnell.

Katzen haben Frauchen und Herrchen mit ihrer besonderen Art im Griff – wer kann bei so einem Blick schon böse sein?

  • Katzen haben von Natur aus einen Kratztrieb. Sie müssen regelmäßig ihre Krallen wetzen und können dies beispielsweise in der Natur an Bäumen tun. Im Haushalt stillt ein Kratzbaum dieses Bedürfnis. So ein Kratzbaum sorgt außerdem durch vielseitige Spielmöglichkeiten für einen ausgleichenden Effekt. Alternativ gibt es Kratzschalen aus unterschiedlichen Materialien für diesen Zweck. Freigänger-Katzen nutzen dies ebenfalls gern zuhause. Gibt es solche Möglichkeiten nicht, werden Katzen Möbelstücke dafür zweckentfremden.

  • Ein großes Problem für Katzenliebhaber sind die Haare. Auch für Nicht-Tierhaarallergiker sind die vielen feinen Härchen mindestens lästig, vor allem im Frühjahr und Herbst, wenn das Fell der Katze wechselt. Mit Hilfe von kleinen Fellbürsten werden bei regelmäßigem Ausbürsten viele Haare entfernt. Auf beliebten Sitzplätzen der Katze sorgt eine Unterlage für Schutz. Auf der eigenen Kleidung helfen Fuselrollen, um das haarige Problem in den Griff zu bekommen.


Ein Hund gilt als des Menschen bester Freund und ist ihm stets ein treuer Begleiter.

Hunde in Haus oder Wohnung halten

Hunde sind die Haustiere, die in der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle kommen. Ganze 24 Prozent aller Frauen und 19 Prozent der Männer leben mit einem Hund zusammen. Im internationalen Vergleich nehmen die Hunde Platz Eins ein. Im Jahr 2017 haben laut Statistik rund 11,58 Millionen Personen angegeben, einen Hund im Haushalt zu haben. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Vierbeiner zählen seit jeher zu den treuen Beschützern des Menschen. Darüber hinaus lassen sich Hunde gut erziehen und dressieren.

Anders als bei Katzen wird auf die Haltung von Hunden eine Hundesteuer erhoben, weil Hunde sich viel im öffentlichen Raum aufhalten. Sie können Menschen überall begleiten und beispielsweise auch als Blindenhund unterstützen. Manche Hunde haben als Fährten- oder Drogenhund sogar einen richtigen Job. Jeder Hund braucht Ausgang und verrichtet in der Regel sein Geschäft draußen. Für Hundebesitzer ist es inzwischen verpflichtend diese Hinterlassenschaften in einem dafür vorgesehenen Beutel zu entsorgen.

Hunde sind ausgesprochen gern draußen und können unter den richtigen Bedingungen auch dauerhaft draußen leben. Doch sie sind natürlich gern im Haus und in der Nähe des Menschen.

  • Damit ein Hund nicht dauernd auf Sofa oder Bett liegt, sollte er einen eigenen Platz haben. Hundekörbe oder Hundesessel können mit Decken und Kissen ausgestattet werden. Dort findet er seine Lieblingsspieltiere oder -knochen. Damit der vierbeinige Freund seinen Platz anerkennt, sollten Hundebesitzer unbedingt konsequent sein und ihn im Zweifelsfall immer wieder vom Sofa runterholen. Hier ist Erziehung unbedingt angebracht.

  • Wenn Hunde von draußen kommen, ist das gerade bei Schmuddelwetter eine schmutzige Angelegenheit. Im Hauseingangsbereich sorgen Teppiche mit entsprechenden Bürsten dafür, dass der Dreck nicht im ganzen Haus verteilt wird. Auch hier gilt es, dem Hund beizubringen, dass er warten muss, bis er wieder in den Wohnbereich gehen darf.

  • Mit Haarpflegebürsten wird dem Hund nicht nur eine Extraportion Pflege zuteil, sie helfen auch die unliebsamen Tierhaare im Zaum zu halten. Denn auch Hunde haben zweimal im Jahr Fellwechsel und haaren in dieser Zeit entsprechend viel. Je nach Rasse gibt es verschiedene Systeme. Für diese Fälle sind beispielsweise kleine Handstaubsauger sehr empfehlenswert.

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