Wandern mit Hund – 10 Punkte, was du beachten solltest

Zu den schönsten Aktivitäten, die Hund und Mensch gemeinsam unternehmen können, zählt das Wandern. Gemeinsam erlebt man spannende Abenteuer, sieht mit etwas Glück Rehe oder Hasen, es geht über Stock und Stein, über oder durch schmale Bäche, steil nach oben oder nach unten … Dabei ist letztendlich egal, wie lange die Tour tatsächlich ist – Hauptsache, es macht allen Beteiligten Spaß.

10 Tipps für den Wanderspaß mit Hund

Fange langsam an – Übung macht den Meister

Wenn du mit deinem Hund noch nie wirklich gewandert bist, fange mit einer leichten Tour an und steigere das Pensum. Nicht nur du, sondern auch dein Hund kann Muskelkater bekommen – und hat vielleicht keine Lust mehr, in den Tagen nach der Wanderung viel zu unternehmen!

Meide die Hitze!

Nutze lieber die frühen Morgenstunden oder die Abendstunden für deine Wanderung. Was für das Gassi-Gehen bei Hitze gilt, gilt erst recht für Wanderungen.

Informiere dich, ob Leinenpflicht herrscht

In manchen Bundesländern herrscht ganzjährig Leinenpflicht. Zusätzlich ist in der Brut-und Setzzeit Leinenpflicht – diese dauert teilweise von Anfang April bis Ende August! Dazu herrscht in vielen Naturschutzgebieten, an Seen oder an Naturwundern wie in Klammen in den Alpen ganzjährig Leinenpflicht.

Ausreichend Wasser mitnehmen

Nimm auf jeden Fall genug zu trinken mit! Vielleicht findet ihr hin und wieder einen Bachlauf oder eine Quelle, aber sicher ist sicher! Dazu brauchst du ein Trinkgefäß. Hier sind Faltnäpfe aus Silikon sehr praktisch. Alternativ kannst du auch einfach eine Tupperdose mitnehmen.

Insekten- und Zeckenschutz

Auch in den Alpen musst du mit Zecken rechnen. Dazu ist die Hirschlausfliege auf dem Vormarsch. Mit Mücken und Bremsen musst du jederzeit rechnen. Berücksichtige dies bei deiner geplanten Tour.

Lieber Geschirr statt Halsband

Leider kommt es immer wieder vor, dass Tiere ausrutschen, vom Weg abkommen und aus dem Halsband rutschen. So sind in Garmisch schon mehrere Hunde in die Höllentalklamm gestürzt! Ein Geschirr ist deswegen gerade in unwegsamen Gelände Pflicht!

Bauchgurte sind praktisch

In vielen Naturschutzgebieten und in Naturwundern wie zum Beispiel der Höllentalklamm oder der Partnachklamm in den Alpen herrscht Leinenzwang. Damit du trotzdem die Hände freihast, haben sich Bauchgurte mit flexiblen Jogging-Leinen bewährt.

Achtung beim Berg-ab-gehen in unwegsamen Gelände!

Generell besteht die größte Gefahr beim Berg-ab-Gehen – vor allem, wenn dein Hund zieht. Du solltest mit deinem Hund üben, hinter dir herzugehen oder ihn zumindest so gut halten können, dass er dich nicht von den Füßen ziehen kann!

Achtung bei steilen Abhängen

Wenn du mit deinem Hund wandern gehst, wirst du sicherlich auch an die ein oder andere Abbruchkante kommen. Taste dich hier langsam heran! Viele Hunde können Höhen nicht gut abschätzen, und so mancher hat sich schon todesmutig zum Beispiel in Steinbrüche gestürzt.

Achtung Gitterroste in Klammen und Schluchten und bei Kletterpartien

In vielen Klammen und Schluchten, aber auch bei Aussichtsplattformen und sogar bei Bahnsteigen werden gerne Gitterroste verwendet – beispielsweise bei der Alpspix-Plattform bei Garmisch oder in der Leutasch-Klamm in Mittenwald. Manche Hunde haben hiermit Probleme und müssen getragen werden! Gerade bei engen Gittern besteht überdies Verletzungsgefahr, weil die Hunde mit ihren krallen steckenbleiben können.

Urlaub und Wanderungen mit Hund

Hier findet ihr tolle Wanderungen und Ausflugsziele, die ich mit meiner Tierschutzhündin Kiki in Garmisch unternommen habe:

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