So bleibt dein Hund fit und gesund

Agility Training ist für Hund und Halter eine große Herausforderung und ein großer Spaß zugleich. Dabei bekommen beide viel Bewegung und lernen miteinander.

Die meisten Hundehalter wünschen sich, dass ihr Hund lange lebt und sich dabei bester Gesundheit erfreut. Fit, gesund und munter bleibt ein Hund, wenn er richtig ernährt wird, die Zähne gepflegt sind und der Besitzer sich regelmäßig um die Vorsorge kümmert. So lässt sich die Gesundheit am besten erhalten und vermeidbare Krankheiten treten erst gar nicht auf.

Der Hund und seine Ernährung

Alter, Größe und Aktivität eines Hundes bestimmen, welche Ernährung die beste ist für ihn. So braucht ein Welpe andere Nährstoffe als ein älterer Hund. Ein aktiver, quirliger Hund, der immer in Bewegung ist, verbraucht mehr Energie als ein gemütlicherer. Wichtig ist, dass der vierbeinige Freund regelmäßig und zu festen Zeiten sein Futter erhält. Dabei sollten Hundehalter das Futter nicht ständig wechseln. Das kann nämlich den recht empfindlichen Verdauungstrakt durcheinanderbringen.

Für sehr kleine und auch für sehr große Hunde ist es besser verträglich, sie zweimal am Tag mit kleineren Portionen zu füttern. Sollte der Vierbeiner einmal seinen Napf nicht leer fressen, lässt sich dieser im Kühlschrank bis zur nächsten Fütterung aufbewahren. So bleibt das Futter frisch und es gehen auch keine Fliegen dran. Eine halbe Stunde vor der nächsten Fütterung sollte die Schüssel dann wieder aus dem Kühlschrank. So kann das Futter sich langsam erwärmen. Kühlschrank-kaltes Futter ist für Hunde schwer bekömmlich. Das Futter sollte sich im Idealfall aus hochwertigem Fleisch und aus hochwertigen pflanzlichen Bestandteilen zusammensetzen. In manchen Fällen, beispielsweise bei Unverträglichkeiten, kann getreidefreies Hundefutter besser sein. In der Regel vertragen Hunde gekochten Reis, Nudeln oder Kartoffeln sehr gut.

Keine Macht den Parasiten

Den Hund einmal die Woche zu baden, ist Pflicht. Fellpflege sollte keine lästige Aufgabe sein. Die Aufmerksamkeit tut dem Hund gut und hilft lästigen Parasiten vorzubeugen.

Dass Hunde Flöhe, Würmer und Zecken bekommen, ist nur sehr schwer zu vermeiden. Diese können allerdings weitere Krankheiten begünstigen oder sogar auslösen. Flöhe kann der Hund ganzjährig bekommen. Das Schlimme an ihnen ist, dass sie Würmer übertragen können. Um Flohbefall vorzubeugen, ist es notwendig, den Vierbeiner einmal in der Woche zu baden, zu bürsten und das Fell mit dem Flohkamm zu kämmen. Auf diese Weise fühlen sich die Parasiten gar nicht erst heimisch. Zecken gilt es sofort zu entfernen. Auch sie können Krankheiten übertragen. Damit die Zecken den Hund gar nicht erst beißen, gibt es gute Mittel im Handel. Auch der Tierarzt berät gerne und umfassend, welche Maßnahmen dabei helfen, vor Parasitenbefall zu schützen.

Die Zähne des Hundes

Auch Hunde können Karies und Zahnstein bekommen. Doch sie können sich nicht selbst die Zähne putzen. Regelmäßige Übung lässt Zähneputzen schnell zur Routine werden.

Zahnpflege bei Vierbeinern vernachlässigen viele Tierbesitzer. Dabei ist für Hunde regelmäßiges Zähneputzen genauso wichtig wie für Menschen. Als Zahnbürste eignen sich weiche Zahnbürsten aus dem Drogerie- oder Supermarkt, wie sie Menschen auch verwenden. Der Hund lässt sich durch liebevolle Zuwendung und mit spezieller Hundezahnpasta an die Zahnbürste gewöhnen. Wer dabei feste Zeiten einhält, erreicht sehr schnell Routine mit dem Hund. Durch diese Pflegemaßnahme ist es viel einfacher, Karies, Entzündungen oder Zahnstein frühzeitig zu erkennen und Folgekrankheiten zu vermeiden.

Übergewicht: ein weit verbreitetes Problem auch bei Hunden

Hundebesitzer verwöhnen ihre Lieblinge gerne mit leckerem Futter und auch Leckerlis zwischendurch. Damit all diese Leckereien nicht als zusätzliches Gewicht zu Buche schlagen, braucht der Hund ausreichend Bewegung. Nur damit ist es möglich, das Gewicht auf einem gesunden Maß zu halten. Der Hund braucht regelmäßig seinen Auslauf. Für einen Hund ist es wichtig, dass er täglich wenigstens zwei Stunden Auslauf hat. Das ist auch so in § 2 Tierschutzgesetz festgelegt. Was Mensch und Hund gleichermaßen Spaß macht und fit hält, sind gemeinsame Spiele oder Agility Training. Damit ist nicht gemeint, den Hund von einer Veranstaltung zur nächsten zu fahren. Ein zeitlich angemessenes Training, das den Vierbeiner fordert, aber nicht überfordert, ist ideal.

Regelmäßige Besuche beim Tierarzt

Gesunde Ernährung und artgerechte Haltung machen so manchen Tierarztbesuch überflüssig. Dennoch ist es wichtig, dass der Hund regelmäßig untersucht wird. Beim Check-up kann der Tierarzt Blutwerte bestimmen, das Herz untersuchen und den Kot nach Parasiten untersuchen. Am besten ist es, wenn der Tierarzt bei diesen Untersuchungen immer nur die Gesundheit des Hundes bestätigen kann.

Gerade bei älteren Hunden ist es wichtig, sie untersuchen zu lassen. Denn häufig treten bei ihnen, wie Menschen auch, degenerative Gelenkerkrankungen auf, die sehr schmerzhaft sein können. Eine Medikation mit einem gut verträglichen Schmerzmittel kann hier leicht Abhilfe schaffen.

Impfen ist wichtig

Es gibt einige Krankheiten, die für den Hund gar nicht gut verlaufen können, gegen die es jedoch gute Impfstoffe gibt. Dazu gehört beispielsweise Parvovirosis. Sie tritt insbesondere bei Welpen und jungen Hunden auf und kann tödlich verlaufen. Eine einfache Impfung schützt den Vierbeiner vor dieser gefährlichen Erkrankung. Auch gegen Staupe, Tollwut, Leptospirose und Hepatitis ist Impfschutz ein wichtiger Gesundheitsschutz.

Medikamente vorsichtig einsetzen

Antibiotika kommen heutzutage sehr häufig zum Einsatz. Nicht immer ist dies gerechtfertigt. Im Gegenteil, der häufige Einsatz führt zur Resistenz der Erreger. Das gilt nicht nur für Hunde, sondern auch für den Menschen und viele andere Tiere. Nicht bei jeder Verletzung oder Erkältung ist gleich ein Antibiotikum notwendig. Der prophylaktische Einsatz sollte ganz unterbleiben.

Fazit

Einen Hund zu haben, bedeutet Verantwortung. Denn der Hund ist von seinem Besitzer in vielerlei Hinsicht abhängig. Neben regelmäßigen Besuchen beim Tierarzt gehört auch das richtige Futter zum Pflichtprogramm als Tierhalter. Ein Element darf vor allem nicht fehlen: Bewegung. Sie hält den Hund fit und gesund, stärkt den Organismus und das Immunsystem. Zudem beugen ausreichend Bewegung und Zuwendung ungewolltem oder aggressivem Verhalten vor.

Bildnachweis

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