Öle zur Nahrungsergänzung für Hunde

Für die Gesundheit beim Menschen, aber auch beim Hund spielen insbesondere kaltgepresste Öle eine wichtige Rolle. Die darin enthaltenen mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gut für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Man sagt ihnen dazu nach, dass Hunde dadurch widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern bleiben, ihre Sehkraft gestärkt wird und dass sie bei der Fruchtbarkeit von Hündinnen eine große Rolle spielen.

Vier gute Öle für die Nahrungsergänzung

Die folgenden vier Öle haben eine gute Wirkung auf die Gesundheit von Hunden:

1. Hanföl hilft bei Verdauungs- und Darmproblemen
2. Kürbiskernöl ist besonders vitaminreich und eignet sich gut als Nahrungsergänzungsmittel für Welpen, ältere und kranke Hunde oder trächtige und säugende Hündinnen
3. Kokosöl ist besonders gut für Fell und Haut, dazu lassen sich damit auch Zecken abwehren
4. Schwarzkümmelöl wirkt hervorragend gegen Zecken und Flöhe, wenn es regelmäßig verabreicht wird.  Besitzer von trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Leberschaden sollten jedoch besser auf Kokosöl zurückgreifen.

Wenn auf hochwertiges Hundefutter zurückgegriffen wird, sind kaltgepresste Öle in aller Regel bereits darin enthalten und zwar in der Regel Leinöl oder auch Lachsöl. Beim BARFEN oder beim Rohfutter sind diese Öle jedoch nicht enthalten und es macht Sinn, diese dem Futter beizumengen.

Auf die Dosierung kommt es an

Zu viel Öl im Futter kann jedoch auch zu Verdauungs- und Gewichtsproblemen führen. Es wird dementsprechend empfohlen, von einem halben Teelöffel Öl pro 10 Kilo Hund auszugehen. Ein Hund mit einem Gewicht von 20 Kilo benötigt also etwa einen Teelöffel Öl am Tag. Dabei ist es sinnvoll, nicht immer auf das gleiche Öl zurückzugreifen. Wenn allerdings Schwarzkümmelöl zur Zeckenabwehr benutzt wird, sollte dieses regelmäßig beigemengt werden.

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Hundefutter – Nassfutter, Trockenfutter, BARF

 

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