Ein Hund oder ein anderes Haustier in Corona-Zeiten kaufen

Da man gerade sowieso nicht einfach so in den Urlaub fahren kann und es zu Hause ohne Bar- und Kneipenbesuche langweilig ist, liebäugeln gerade viele Menschen damit, sich ein Tier anzuschaffen – so zu lesen zum Beispiel auf der Seite des Nürnberger Tierheims. Doch natürlich hat sich nicht viel geändert – alles, was sonst vor der Adoption eines Haustieres und zwar insbesondere bei einem Hund, überlegt werden sollte, soll natürlich auch jetzt überlegt werden.

Habe ich auch nach Corona ausreichend Zeit für ein Haustier?

Vielleicht bist du grade im Homeoffice oder in Kurzarbeit oder hast noch keine Schule, und die Sommerferien stehen sowieso vor der Tür. Das ist natürlich eine gute Zeit, um ein Tier zu kaufen. So kannst du es an dich gewöhnen und einem Hund beispielsweise auch langsam antrainieren, mal allein zu sein. Doch bitte sei ehrlich mit dir selbst:

Was, wenn du wieder in die Arbeit oder die Schule musst? Kannst du das Tier dann mitnehmen? Wenn nicht – wie lange wird es dann allein sein?

Natürlich bietet die Corona-Zeit auch die Chance, dass Arbeitgeber eher mit sich reden lassen, was Homeoffice betrifft, damit der Hund zum Beispiel nicht zu lange allein ist. In diesen unsicheren Zeiten sollte es jedoch gut durchdacht sein, wie der Arbeitgeber reagieren wird, wenn man ihm plötzlich mit dauerhaftem Homeoffice kommt.

Irgendwann wird man wieder in den Urlaub fahren dürfen

Was machst du dann mit deinem Haustier? Natürlich gibt es freundliche Nachbarn, nette Verwandte oder notfalls auch eine Hunde- und Katzenpension sowie notfalls das Tierheim. Obwohl es diese Optionen gibt, werden jedes Jahr unzählige Tiere vor den Ferien ausgesetzt, und zum Beispiel einfach an der Autobahnraststätte angebunden und „vergessen“. Wer denkt, dass er die nächsten zwei Jahre sowieso nicht in den Urlaub fahren kann, sollte überlegen, was in drei Jahren ist. Bei wem die Hundehaltung immer am Reisen gescheitert ist, der sollte sich jetzt auch nicht so einfach ein Tier anschaffen.

Die (Tierarzt-)Kosten bleiben

Corona wird nicht nur den Staat viel Geld kosten, auch Arbeitsplätze sind massiv bedroht. Ein Haustier kostet Geld, und zwar nicht nur Futter oder Käfig, einkalkuliert werden sollten auch Tierarztrechnungen bzw. Haustierversicherungen. Wer fürchtet, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, sollte sich gut überlegen, ob jetzt ein Tier wirklich sein muss.

Alles kein Problem? Na dann viel Spaß mit deinem neuen Begleiter!

Die Anschaffung eines Tieres sollte gut überlegt sein. Wie einleitend aber bereits gesagt, bietet die Corona-Zeit durchaus eine Chance, sich ein Tier ins Haus zu holen, gerade, wenn man jetzt Zeit hat. So kannst du zum Beispiel einen Welpen gut an dich und sein neues Zuhause gewöhnen und ihm beibringen, mal allein zu sein, bevor es wieder richtig losgeht mit Schule und Arbeit.

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