Nahrungsergänzungsmittel beim BARFEN

Beim BARFen erhalten Hunde, Katzen oder Frettchen selbst zusammengestelltes Rohfutter, was als besonders artgerechte Ernährung gilt. Wölfe und andere Raubtiere fressen in der freien Wildbahn jedoch nicht nur Fleisch, sondern auch Knochen, Federn, Eier sowie auch durchaus pflanzliche Kost. Deswegen reicht es nicht aus, Tiere ausschließlich mit rohem Fleisch zu füttern, das gegebenenfalls noch ausgeblutet ist. Dazu enthält rohes Fleisch auf der einen Seite zu wenig Kalk, Jod und Vitamin C sowie zu viel Phosphor und Eiweiß. Wichtig ist dementsprechend eine ausgewogene Ernährung aus Fleisch, Milchprodukten wie Joghurt, Gemüse oder auch Getreide. Nahrungsergänzungsmittel können ebenfalls dabei helfen, dass Hunde und Katzen alle Nährstoffe erhalten, die sie brauchen.

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Aloe Vera als Heilmittel bei Hunden

Aloe Vera hilft nicht nur Menschen, sondern auch Hunden – vorausgesetzt, die Heilpflanze wird richtig dosiert. Im Zweifelsfall sollte der Einsatz immer mit dem Tierarzt abgesprochen werden.

Aloe Vera bei Blähungen, Verstopfungen, Wurmbefall

Aloe Vera hilft bei Hunden vor allem bei Blähungen und Verstopfung sowie Wurmbefall. Tiere mit Entzündungen im Magen-Darmtrakt sowie trächtige bzw. stillende Hündinnen sollten Aloe Vera nur bei Absprache mit dem Tierarzt erhalten – insbesondere auch wegen der Dosierung. Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Herzstörungen, blutigem Durchfall oder Muskelproblemen kommen.

Hilfe bei Hautirritationen, Wunden, Mückenstichen

Aloe Vera hilft bei kleineren Hautirritationen, Wunden und auch bei Mückenstichen, da die Pflanze unter anderem desinfizierend und entzündungshemmend wirkt und die Wundheilung beschleunigen kann. Auch bei Warzen oder Hautpilz kann eine Behandlung mit dem Saft der Heilpflanze helfen. Dazu wird der Aloe Vera nachgesagt, dass ihr Einsatz sogar das Wachstum von bei Tumoren verhindern kann. Die äußerliche Anwendung ist bei Hunden in der Regel problemlos möglich. Leidet das Tier unter einer schwerwiegende Erkrankung, sollte gegebenenfalls vorher der Tierarzt konsultiert werden.

Aloe Vera beut Kot fressen vor

Wenn Hunde verstärkt Kot fressen, liegt oft ein Mangel zugrunde, den die Tiere ausgleichen möchten. Die Zugabe von Aloe Vera kann dieses Bedürfnis stillen und das unerwünschte Verhalten unterbinden. Kot fressen ist schon allein deswegen gefährlich, weil die Tiere so Würmer aufnehmen können.

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Öle als Nahrungsergänzungsmittel bei Hunden

Öle zur Nahrungsergänzung für Hunde

Für die Gesundheit beim Menschen, aber auch beim Hund spielen insbesondere kaltgepresste Öle eine wichtige Rolle. Die darin enthaltenen mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gut für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut. Man sagt ihnen dazu nach, dass Hunde dadurch widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern bleiben, ihre Sehkraft gestärkt wird und dass sie bei der Fruchtbarkeit von Hündinnen eine große Rolle spielen.

Vier gute Öle für die Nahrungsergänzung

Die folgenden vier Öle haben eine gute Wirkung auf die Gesundheit von Hunden:

1. Hanföl hilft bei Verdauungs- und Darmproblemen
2. Kürbiskernöl ist besonders vitaminreich und eignet sich gut als Nahrungsergänzungsmittel für Welpen, ältere und kranke Hunde oder trächtige und säugende Hündinnen
3. Kokosöl ist besonders gut für Fell und Haut, dazu lassen sich damit auch Zecken abwehren
4. Schwarzkümmelöl wirkt hervorragend gegen Zecken und Flöhe, wenn es regelmäßig verabreicht wird.  Besitzer von trächtigen Hündinnen oder Hunden mit Leberschaden sollten jedoch besser auf Kokosöl zurückgreifen.

Wenn auf hochwertiges Hundefutter zurückgegriffen wird, sind kaltgepresste Öle in aller Regel bereits darin enthalten und zwar in der Regel Leinöl oder auch Lachsöl. Beim BARFEN oder beim Rohfutter sind diese Öle jedoch nicht enthalten und es macht Sinn, diese dem Futter beizumengen.

Auf die Dosierung kommt es an

Zu viel Öl im Futter kann jedoch auch zu Verdauungs- und Gewichtsproblemen führen. Es wird dementsprechend empfohlen, von einem halben Teelöffel Öl pro 10 Kilo Hund auszugehen. Ein Hund mit einem Gewicht von 20 Kilo benötigt also etwa einen Teelöffel Öl am Tag. Dabei ist es sinnvoll, nicht immer auf das gleiche Öl zurückzugreifen. Wenn allerdings Schwarzkümmelöl zur Zeckenabwehr benutzt wird, sollte dieses regelmäßig beigemengt werden.

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Hundefutter – Nassfutter, Trockenfutter, BARF

 

Würmer – Parasiten insbesondere bei Hunden und Katzen

hund und katze schmusen auf wiese

Würmer und Parasiten sind ein von Tierbesitzern häufig übersehenes Risiko. Da die Ansteckung auf verschiedene Weise geschehen kann und einige Arten auch auf den Menschen übertragbar sind, ist es wichtig, sich als Besitzer eines Hundes oder einer Katze über dieses Thema zu informieren.
Die am häufigsten vorkommenden Darmparasiten bei Haustieren sind neben Giarden Spulwürmer. Darüber hinaus gibt es den Hakenwurm, den Herzwurm, den Katzenleberegel und verschiedene Bandwurmarten, wie zum Beispiel den Gurkenkernbandwurm, der von Flöhen übertragen wird. Andere Infektionsmöglichkeiten sind besonders bei Katzen das Fressen von Zwischenwirten wie Mäusen.
Symptome, nach denen du Ausschau halten solltest sind beispielsweise Erbrechen, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Husten oder Krämpfe. Solltest du eine oder mehrere dieser Symptome über mehrere Tage bei deinem Liebling entdecken, dann zögere nicht zu lange und suche schnellstmöglich einen Tierarzt auf.

Das Risiko einer Ansteckung für den Menschen

Nicht nur für die Gesundheit deines Tieres ist es jedoch wichtig, Würmern vorzubeugen oder im Falle einer vorhandenen Erkrankung schnell eine Behandlung des Tieres zu suchen. Einige der Parasiten sind nämlich übertragbar auf den Menschen und stellen so auch eine Gefahr für die Gesundheit des Besitzers dar. Die Larven der Würmer können durch Gewebe und Organe wandern und neben Hautveränderungen auch Darmentzündungen, Zystenbildung oder andere Schäden in den Organen auslösen.

Vorbeugung und Behandlung

Da die Übertragung beim Tier anfängt, ist es wichtig, als ersten Schritt den Hund oder die Katze entwurmen zu lassen und regelmäßige Kotuntersuchungen beim Tierarzt durchfuhren zu lassen.
Die Übertragung auf den Menschen erfolgt in den meisten Fallen durch orale Aufnahme der Parasiten. Um dem vorzubeugen, ist es besonders wichtig, engen Kontakt wie beispielsweise Küssen des Haustieres zu vermeiden und sich nach dem Kontakt gründlich die Hände zu waschen. Auch beim Umgang mit Hunde- oder Katzenkot ist Vorsicht geboten und es sollte auf die Hygiene großen Wert gelegt werden.
Ist es jedoch einmal zum Wurmbefall bei Mensch oder Tier gekommen, hilft nur der Gang zum (Tier-)Arzt, damit du oder dein Vierbeiner schnell wieder gesund werden und keine bleibenden Schäden davontragen.

Verdauungskrankheiten beim Hund erkennen und behandeln

Hat dein Hund des öfteren mit einem unruhigen Magen zu kämpfen? Übergibt er sich häufig oder entspricht der Stuhl keinem gesundem Zustand? Dann solltest du dich über die akuten Erkrankungen des Verdauungstraktes informieren, an denen dein Hund leiden kann. Denn diese sind häufig dafür verantwortlich, dass dein Hund sich nicht wohl fühlt und unter diesen Symptomen leidet. Hier findest du eine Übersicht über die bekanntesten Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Diabetes Mellitus bei Hunden

Auch Hunde können unter einem Mangel an Insulin leiden. Die meisten Hunde fallen dabei in die Diabetes Kategorie Typ-I. Dabei ist ein Mangel des Insulins aufgrund einer unzureichenden Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse zu beobachten. Die Hunde leiden ständig unter einem Hungergefühl. Dennoch für die Typ-I Diabetes beim Hund häufiger zu einem Gewichtsverlust.

Die Diabetes wird beim Hund durch eine Blut- oder Urinuntersuchung nachgewiesen. Zur Behandlung muss den Hunden Insulin per Injektionen verabreicht werden. Die Injektionen müssen, wie beim Menschen auch, ein Leben lang durchgeführt werden. Durch eine unterstützende optimierte Ernährung kann der Blutzuckerspiegel besser unter Kontrolle gehalten werden.

Durchfall bei Hunden

Die Durchfallerkrankung deines Hundes kann viele Ursachen haben. Sie kann ein Begleitsymptom einer ernsteren Krankheit sein, oder auf Grund von nicht verträglichen Lebensmitteln herbeigeführt worden sein. In den meisten Fällen handelt es sich um eine harmlose Erkrankung, die innerhalb weniger Tage von alleine abklingt.

Ist der Durchfall hartnäckig und sind keine Verbesserungen zu erkennen, solltest du genau abklären, was als Ursache in Frage kommen könnte. Wurde die Ernährung nicht umgestellt und ist der Hund weiterhin in seiner gewohnten Umgebung, sind meistens Bakterien und Viren für den Durchfall verantwortlich. Auch der Befall von Parasiten kann zum Durchfall führen. Psychische Faktoren, wie zum Beispiel hoher Stress kann ebenfalls den Magen belasten und zum Durchfall führen.
Zur Behandlung solltest du deinen Hund vorerst auf eine Diät setzen und Schonkost verabreichen. Achte dabei darauf, dass dein Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei längerer Krankheit kann nur der Arztbesuch weiterhelfen.

Die Nahrungsmittelunverträglichkeit

Das bestimmte Nahrungsmittel für alle Hunde tabu sein sollten ist Dir hoffentlich bewusst. Hunde vertragen zum Beispiel keine Weintrauben und Schokolade. Neben diesen Lebensmitteln kann es dazu kommen, dass Hunde zum Beispiel Weizen oder Soja nicht vertragen können.

Solch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit äußert sich in erster Linie über die Haut. Der Hund kratzt sich ständig und ist von Juckreiz geplagt. Darüberhinaus kann er häufiger erbrechen und unter Durchfall leiden.

Liegt der Verdacht einer Futtermittelunverträglichkeit bei deinem Hund vor, dann solltest du auf glutenhaltige Futtermittel verzichten. Auch Milchprodukte können Auslöser solcher Symptome sein. Um herauszufinden welches Lebensmittel für die Krankheiten verantwortlich ist, wird die Ernährungsweise Schritt für Schritt umgestellt. So kann herausgefunden werden, welches Futter dein Hund nicht verträgt.

Die Verdauung spielt eine große Rolle für die Gesundheit deines Hundes. Achte daher sehr genau darauf, was dieser zu sich nimmt und beobachte, ob dieser unter krankhaften Symptomen leidet.

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BARFen bei älteren Hunden: Was ist zu beachten?

Alter Jack Russel Terrier schläft - Barf für alte HundeWie an ihren zweibeinigen Gefährten, so geht auch an Hunden das Alter nicht spurlos vorüber. Auch sie verlieren mit der Zeit das ungestüme Wesen der Jugend und mögen es immer öfter, einmal nichts zu tun. Wann diese Entwicklung bei den Vierbeinern einsetzt, ist, ebenso wie bei den Menschen, von den individuellen Bedingungen abhängig. Früher oder später kommen jedoch die Tage, an denen wilde Aktivitäten der Vergangenheit angehören. Wenn dann auch noch das Gebiss an Schärfe verliert und das Kauen nicht mehr so leicht fällt, ist es an der Zeit, über eine Anpassung der Fütterung nachzudenken. Hunde, die bereits seit vielen Jahren ans BARFen gewöhnt sind, müssen darauf aber auch im Alter keineswegs verzichten.

Dem vermindertem Energiebedarf mit höherem pflanzlichen Anteil im Futter begegnen

Aufgrund der abnehmenden Aktivität verringert sich schrittweise der Energiebedarf des Körpers. Um Übergewicht zu vermeiden, sollten deshalb zunächst die täglichen Rationen an die neue Situation angepasst werden. Dies geschieht am besten durch eine Reduktion der Rohfleischmenge. Die klassische BARF-Formel 70 % tierische Nahrung und 30 % Beilagen wird einfach zugunsten von mehr Obst und Gemüse geändert. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, keine energiereichen Getreidesorten wie etwa Hafer zu verwenden.
Darüber hinaus sind auch blähende Gemüsesorten sowie größere Mengen an Zitrusfrüchten nicht für jeden älteren Hund geeignet. Zu Problemen kann es außerdem mit Milchprodukten kommen, da die Produktion des für die Verdauung notwendigen Enzyms mit zunehmendem Alter abnimmt.
Bis zu 50 % pflanzliche Anteile stellen für ältere Hunde kein Problem dar. Die verbleibenden 50 % tierischen Bestandteile wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen können im gleichen Verhältnis wie zuvor verfüttert werden. Weiterhin ist es jedoch notwendig darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge im Futter vorhanden sind. Wertvolle BARF-Zusätze von Das Tierhotel sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit, eine Mahlzeit ausgewogen und gesund zu gestalten.

Tagesrationen auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen

Nicht nur die Zusammensetzung des Futters, sondern auch die Art und Weise der Fütterung sollte auf die veränderten Bedingungen und Bedürfnisse angepasst werden. Da sich mit dem Alter auch die Verdauungsaktivitäten verlangsamen, empfiehlt es sich, die täglichen Futterrationen auf mehrere kleine Mahlzeiten zu verteilen. Auf diese Weise kann die aufgenommene Nahrung leichter verarbeitet werden. Probleme kann es auch mit der Verdauung von Knochen geben. Wenn diese dann auch noch aufgrund schlechter Zähne nicht mehr wie gewohnt zernagt werden können, stellen weichere Geflügel- und Kalbsknochen eine gute Alternative dar. Um den erforderlichen Kalziumbedarf zu decken, kann jedoch auch auf entsprechende Zusätze, beispielsweise Eierschalten-Pulver, zurückgegriffen werden.

Mit speziellen BARF-Produkten den Beschwernissen des Alters gezielt entgegenwirken

BARFen bietet jedoch auch vielfältige Möglichkeiten, den Beschwerden des Alters gezielt entgegenzuwirken. So hilft zum Beispiel das Vitamin C-haltige Pulver von Hagebuttenschalen, das zunehmend schwächere Immunsystem zu stärken. Eine entsprechende Kur besonders in der kalten Jahreszeit ist deshalb eine gute Möglichkeit, die Gesundheit eines Hundes zu schützen. Bei Menschen helfen Tönungen, wenn sich die Haare nicht mehr in altem Glanz präsentieren. Bei Hunden dagegen kann Bierhefe zur Schönheitskur gegen stumpfes Fell verwendet werden.
Wenn die Gelenke nicht mehr wie gewohnt funktionieren wollen, empfiehlt es sich, mit dem Pulver der Grünlippmuschel dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Jedoch können nicht alle Beschwerden des Alters allein mit einer Anpassung der biologisch artgerechten Rohfütterung bekämpft werden. Immer öfter wird der Gang zum Tierarzt dann unumgänglich sein. Der Veterinär wird mit den geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass das Hundeleben auch in höherem Alter lebenswert bleibt.

Risiko-Lebensmittel bei Hunden

Was Menschen vertragen, vertragen Hunde noch lange nicht. Einige Nahrungsmittel sind tödliches Gift für unsere geliebten Vierbeiner. Die Folgen reichen von „einfachen“ Magenverstimmungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen.

Folgende Nahrungsmittel sind schlecht für Hunde

  • Schokolade, Kakao
  • Weintrauben, Rosinen
  • Avocado
  • Nüsse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch
  • Kaffee andere Coffein-haltige Getränke
  • Nahrungsmittel, die Süßstoff enthalten
  • Ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch
  • Brokkoli
  • Pilze
  • Kohl
  • Bohnen
  • Stark gewürztes Essen
  • Alkohol
  • Nachtschattengewächse: rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten
  • Medikamente

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Darf mein Hund Schokolade fressen?

Nein, Hunde sollten auf keinen Fall Schokolade fressen! Schokolade enthält den für Hunde giftigen Stoff Theobromin.

Während Menschen keinen Schaden nehmen (und höchstens in die Breite gehen …) besteht bei Hunden Lebensgefahr, da der Hunde-Stoffwechsel mit dem Koffein-ähnlichen Stoff überfordert ist.

Die typischen Symptome einer Vergiftung mit Schokolade sind Erbrechen, extremes Herzrasen und neurologische Auffälligkeiten. Bei solchen Anzeichen sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Checkliste, wenn der Hund Schokolade gefressen hat:

  • Wie viel Schokolade hat der Hund gefressen? (ggf. Verpackung / Papier sichern und zum Tierarzt mitnehmen=
  • Welche Art von Schokolade hat der Hund gefressen? Um so dunkler, um so höher der Kakaoanteil und so gefährlicher kann die Vergiftung sein
  • Als erste Notfallmaßnahme kann die Gabe von Aktivkohle (Kohletabletten) helfen
  • Rufe in der Tierklinik, beim Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst an oder fahre direkt zum nächsten Tierarzt

Besonders gefährdet sind Hunde, wenn Schokolade offen herumliegt (zum Beispiel zu Ostern oder an Weihnachten) oder wenn Kinder die Tiere damit füttern. Deswegen ist es wichtig, Kinder und Hunde nie unbeaufsichtigt zu lassen und die Kinder frühestmöglich auf die Gefahr von Schokolade bei Hunden aufmerksam zu machen.

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Darf mein Hund Reis fressen?

Hunde gewinnen einen Großteil der von ihnen benötigten Energie aus Eiweißen und Fetten und sind dadurch längst nicht so sehr auf Kohlenhydrate angewiesen wie wie Menschen. Dennoch können sie auch sehr gut Getreideprodukte und vor allem Reis verwerten.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Reis fressen

Reis ist grundsätzlich in gekochtem Zustand leicht verdaulich und ein guter Energielieferant für die Tiere. Dazu eignet er sich auch gut bei Schonkost. Empfehlenswert ist dann auch für Hunde, ähnlich wie bei uns Menschen, weich gekochter Reis mit Hühnerfleisch und Möhren (natürlich ohne Gewürze!). Wer dennoch skeptisch ist, kann zuerst mit einer kleinen Menge Reis testen, ob der Hund ihn gut verdauen kann. Wenn ich Reis koche, bekommt mein Hund immer ein bisschen was ab (natürlich vor dem Würzen). Er frisst den Reis allerdings nicht gerne pur (ist ihm vielleicht zu langweilig), sondern nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter. Nudeln frisst er dafür mit Begeisterung.

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Darf mein Hund Nudeln fressen?

Wenn der Hund Nudeln gut verträgt und sie ihm schmecken, spricht nichts dagegen, den Speiseplan ab und zu damit anzureichern und zu verfeinern. Wichtig ist natürlich, dass die Nudeln nicht gesalzen oder gewürzt sind und dass der Hund zusätzlich alles zu fressen bekommt, was er benötigt.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Nudeln fressen

Mein Hund liebt Nudeln und frisst sie auch gerne pur – im Gegensatz zu Reis, den er nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter zu sich nimmt.

Allerdings gibt es Hunde, die weizenhaltige Getreideprodukte nicht so gut vertragen. Wer eine Unverträglichkeit feststellt, sollte Hunde nicht mehr damit füttern.

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