Der richtige Nagerkäfig

Nagetiere sind als Haustiere sehr beliebt, da sie sich sehr einfach halten lassen und kaum Lärm verursachen. So ist die Haltung auch in Mietwohnungen kein Problem. Egal, ob Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen – das flauschige Fell und die sanften Kulleraugen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Welcher Nager soll es werden?

Wenn du dir einen Nager zulegen möchtest, solltest du dich für  die Art entscheidest, die zu dir passt.
Hamster zum Beispiel sind nachtaktiv und benötigen trotz ihrer geringen Größe einen großen Käfig. Ein Laufrad alleine reicht nicht aus. Wichtig ist dazu auch eine große Menge Einstreu, damit die emsigen Tierchen ihre eigenen Gänge buddeln können. Auch Mäuse und Ratten benötigen viel Platz und im Idealfall ebenfalls ein Laufrad.
Genau wie Hamster sind auch Chinchillas nachtaktiv. Diese Nager bringst du am besten in einer großen Voliere mit mehreren Etagen unter, da die possierlichen Tiere gerne klettern und springen.
Meerschweinchen und Kaninchen benötigen jeden Tag Auslauf, idealerweise draußen im Garten.

Der richtige Nagerkäfig

Wer sich für ein Haustier entscheidet, möchte, dass es ihm gut geht. Besonders wichtig ist dabei eine für das jeweilige Nagetier geeignete Behausung. Idealerweise besteht der Nagerkäfig aus Holz oder Glas. Verwendetes Holz muss naturbelassen sein und darf keine giftigen Stoffe enthalten. Denn Nagetiere neigen dazu, auch an ihrem Käfig zu nagen. Deswegen sollte die Behausung besser nicht aus Kunststoff bestehen, da auch dieser angenagt werden kann.
Aber auch Aquarien und Terrarien aus Glas sind gut geeignet. Käfige und Aquarien sind oft sehr sperrig. Wenn du einen Nagerkäfig kaufen möchtest, findest du online eine reiche Auswahl und viele gute Angebote. Dazu sparst du dir den Transport des großen sperrigen Käfigs zu dir nach Hause.

Die Größe des Käfigs

Bei der Größe und Ausstattung des Käfigs spielt natürlich eine Rolle, um welches Tier es sich handelt. Grundsätzlich gilt: ein Käfig kann nie groß genug sein, wohl aber zu klein.

Pro Meerschweinchen sollten mindestens 0,5 m² Bodenfläche vorhanden sein, Gehege ab 1 m² pro Meerschweinchen sind jedoch wesentlich tiergerechter! Eine Grundfläche von 3 m² sollte niemals unterschritten werden.

Kaninchen mit stundenweise Auslauf sollten in einem Gehege mit mindestens 2 m² Grundfläche pro Kaninchen untergebracht werden, bei großen Rassen 3 m².

Bei einem Hamsterkäfig, egal, ob für Zwerg- oder Mittelhamster, sollte die Grundfläche nicht unter 0,5 m² liegen.

Bei Rennmäusen sollte die Käfiggröße mindestens 0,4m³ betragen.

Die Grundausstattung für den Käfig

Wichtig sind natürlich ein Futternapf sowie ein Wassernapf oder eine Trinkflasche, die sich leicht reinigen lassen. Manche Tiere wie Hamster und Chinchillas benötigen auch ein Sandbad.
Dazu benötigen alle Nagetiere einen Ort, an den sie sich zurück ziehen können. Dabei handelt es sich am besten um ein passendes Holzhäuschen.
Für Tiere, die viel Bewegung benötigen, wie zum Beispiel Hamster, Mäuse und Ratten, bietet sich auch ein Laufrad an.

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Podenco – Schmusehund und Jäger

Der Podenco ist eine spanische Hunderasse und bezeichnet dort allgemein Lauf- und Jagdhunde. Genau genommen gibt es also verschiedene Rassetypen, die sich jedoch nur im Aussehen unterscheiden. Hier erfährst du, was den Podenco ausmacht und für wen er geeignet ist.

Das Aussehen des Podencos

Die einzelnen Rassetypen werden nach ihrer Herkunft in Andaluz (Festland), Canario (Kanaren), Ibicenco (Balearen) und Portugues (Portugal) unterteilt. Sie unterscheiden sich vor allem in der Körpergröße, wobei der Ibicenco der größte und der Andaluz der kleinste Vertreter ist. Außerdem haben sie ein unterschiedliches Haarkleid, das von glatt über rau bis langhaarig reicht. Die Fellfarbe ist immer bräunlich, mal heller oder rötlicher, und oftmals gescheckt oder mit weißen Flecken. Das Hauptmerkmal aller Podencos sind ihre großen, spitzen Fledermausohren und ihr schmaler Körperbau.

Verhalten

Zuhause ist der Podenco ein ruhiger Zeitgenosse. Oftmals hört und sieht man ihn kaum, weil er schlafend in seiner Ecke liegt oder sich an seinen Menschen kuschelt. Doch sobald man die Leine in die Hand nimmt und nach draußen geht, verwandelt sich das anhängliche Kuscheltier in einen echten Jagdhund. Podencos wurden gezüchtet, um eigenständig zu jagen, das heißt sie hetzen nicht nur hinter einem aufgescheuchten Tier her, sondern sie spüren auch eigenständig Beute auf. Wenn du also mit einem Podenco einen netten Spaziergang machen willst und ihn unbedarft von der Leine lässt, könnte es passieren, dass du nach kurzer Zeit allein mit deiner Leine am Feldrand entlangläufst. Dann ist selbst die Liebe zu Herrchen oder Frauchen schnell vergessen. Aber keine Sorge, wer sich auskennt und viel Geduld und Konsequenz mitbringt, kann diese Energie mit einem Anti-Jagdtraining sowie anderen Beschäftigungen wie den Hundesport Agility lenken.

Zusammenfassung

Podencos sind sehr schlaue Hunde, die zwar gerne den Befehl des Menschen auf Sinnhaftigkeit hinterfragen, ihm ansonsten aber als sensible, anhängliche Tiere zur Seite stehen. Sie sind sicher nicht für Hundeneulinge geeignet, aber wer sich auskennt und Spaß an Bewegung hat, findet in ihnen einen intelligenten Familienhund und sportlichen Wegbegleiter.

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Hunderasse Galgo – spanischer Windhund

Galgo – @ FotoJagodka – depositphotos.com

Der Galgo ist eine Windhundrasse, welche ursprünglich in Spanien zur Hasenjagd oder für Windhundrennen gezüchtet worden ist. Dieser Hund erreicht spielend eine Geschwindigkeit von nicht selten 65 km/h und kann diese auch auf Dauer halten. Seine Höhe und die schlanke Gestalt machen ihn zu einem wendigen Jäger, der blitzschnell die Richtungen wechseln kann. Er ist dadurch in der Lage, seine Beute zuverlässig zu verfolgen und zeigt auch beim Hunderennen eine hohe Ausdauerleistung. Je nachdem, wie er erzogen wurde, ist sein Jagdtrieb mehr oder weniger ausgeprägt.

Die Wesenszüge und äußerlichen Merkmale

Der Galgo ist vom Wesen her eher ruhig und zurückhaltend, kann sich aber auch durchaus auf seinen Besitzer fixieren, wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hat. Er wird dir ein treuer Begleiter sein.
Wenn du bereits Hunde hältst, passt er sich mühelos diesem bereits bestehenden Rudel an und verträgt sich auch gut mit anderen Rüden.
Seine Intelligenz und die angeborene Neugier erleichtern dir die Erziehung dieses Hundes ganz enorm: Auf positive Erziehungsmethoden reagiert er sehr gut, Strenge ist bei ihm nicht notwendig und sogar Fehl am Platz. Dadurch unterscheidet sich der Galgo durchaus von anderen Windhundrassen, die bekanntlich teilweise etwas sturer und damit auch schwerer zu händeln sind.
Vom Aussehen her ist er jedoch ein typischer Windhund. Es gibt sowohl glatthaarige, als auch eine rauhaarige Tiere, wobei seine Farbe durchaus variieren kann. Der Kopf ist langgezogen und schmal, wie bei Windhunden allgemein üblich. Aufgrund seines freundlichen Wesens eignet er sich auch als Familienhund.

Der Galgo – leider immer wieder Opfer von Tierquälerei

Leider ist es in Spanien, der Heimat des Galgo, gelebte Tradition, diese Rasse zur Jagd oder zum Windhundrennen einzusetzen. Wird der Hund jedoch alt oder taugt er aus anderen Gründen nicht mehr für einen erfolgreichen Einsatz, gewähren ihm manche Besitzer jedoch nicht etwa ein Gnadenbrot, sondern entsorgen ihn einfach kurzerhand, indem sie die Windhunde kurzerhand aussetzen oder gar töten …

Agility – Hundesport

Ein Hürdensprung bei Agility (Bildlink verweist auf amazon)

Was ist Agility?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zusammen mit deinem Hund Sport zu betreiben. Dazu gehören beispielsweise Hunde-Sportarten wie Dummytraining, Frisbee, Dog Diving oder Mantrailing. Am beliebtesten ist allerdings das Agility. Hier kommt es insbesondere auf die Wendigkeit, Schnelligkeit und den Gehorsam von deinem Hund an. Es müssen in einer bestimmten Zeit verschiedene Hindernisse in einem Parcours absolviert werden. Hierbei darfst du deinen Hunden nur mit der Stimme und Signalen steuern.
Beim Agility gibt es verschiedene Arten von Hindernissen. Dein Hund muss zum Beispiel über Hürden oder durch Reifen springen, Slalom-Strecken absolvieren, Wippen oder schräge Wände überwinden oder durch Tunnel laufen. Auch wenn du nicht unbedingt auf Turniere gehen möchtest, ist Agility eine perfekte Möglichkeit, viel Spaß mit deinem Hund zu haben und gleichzeitig den Gehorsam zu trainieren.

Was brauchst du für Agility?

Zu Beginn brauchst du gar nicht viel. Natürlich ist ein mit verschiedenen Hindernissen ausgestatteter Trainingsplatz ideal, aber du kannst Agility auch so im Alltag einbauen. Selbst zu Hause im Wohnzimmer lassen sich Hindernisse mit Kartons, Kisten und Stangen bauen. Beim Spaziergang im Wald kannst du zum Beispiel auch Bäume zum Slalomlaufen nutzen. Du kannst dir aber auch Agility-Zubehör kaufen und Reifen, Tunnel oder Hürden im eigenen Garten aufbauen.
Das Wichtigste, was du für Agility benötigst, sind jedoch viel Geduld und Leckerlis zum Belohnen. Wie viel Zeit du für Agility brauchst, ist abhängig davon, was du mit dem Training beabsichtigst. Wenn du vorhast, auch an Turnieren teil zunehmen, solltest du natürlich regelmäßig trainieren. Du solltest dabei aber immer aufpassen, dass der Hund nicht überfordert wird und dich seinem Lerntempo anpassen.

 

Typische Agility Hindernisse

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Der feste Agility Tunnel

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Der Agility-Tunnel wirkt auf den Hund wie ein dunkles Loch, dessen Durchquerung Mut erfordert. Die Tunnel sollten beim anfänglichen Training zusammengeschoben werden, damit sich der Hund schnell daran gewöhnt. Es gilt, den festen Tunnel und den Sacktunnel zu durchqueren.

Der Sacktunnel


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Einfache Hürden


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Bei der einfachen Hürde steckt eine Stange in zwei Auslegern. Wenn die Hürden am Anfang sehr niedrig sind, begreift der Hund rasch, dass er hinüberspringen soll.

Die Wippe


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Bei der Wippe muss der Hund lernen, den Kipp-Mechanismus richtig auszulösen.

 


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Slalom-Stangen


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Der Slalom gilt als eines der schwierigsten Elemente im Agility, da der Hund lernen muss, die Slalomstangen in einem Zick-Zack-Kurs ohne Hilfen zu durchlaufen. Es kann Monate dauern, bis der Hund das Hindernis beherrscht. Im Parcours werden zwölf Stangen im Abstand von 60cm hintereinander gesteckt; der Hund muss dabei korrekt von rechts zwischen der ersten und der zweiten Stange einfädeln.

Agility Komplett-Sets

Bei amazon lassen sich auch komplette Agility-Sets kaufen.

Diese sind günstiger, als alle Hindernisse komplett anzuschaffen und enthalten mehrere Hindernisse, meist Hürden, Slalomstangen und Tunnel.

Neben den genannten Hindernissen gibt es noch:

  • Der Tisch
  • Der Steg
  • Die Wand
  • Der Reifen
  • Der Weitsprung
  • Die Mauer
  • Die Doppelhürde

Welche Voraussetzungen sollte dein Hund für Agility haben?

Du kannst mit dem Agility-Training theoretisch schon im Alter von ein paar Monaten beginnen. Allerdings solltest du bei jungen Hunden besonders darauf achten, dass dein Hund nicht überlastet wird oder die Lust an den Aufgaben verliert. Natürlich sollten auch die Grundkommandos bereits funktionieren. Ansonsten sollte dein Hund idealerweise fit und gesund sein. Aber auch mit älteren Hunden, die möglicherweise schon gesundheitliche Probleme haben, kannst du leichte Agility-Aufgaben machen. Auf Sprünge oder zu enge Slalom-Strecken solltest du hier aber verzichten.

Welche Hunderassen sind ideal?

Besonders beliebt ist Agility bei Hundehaltern, deren Hunde von Natur aus einen starken Beschäftigungsdrang haben. Dazu gehören zum Beispiel Australian Shepard, Border Collie und die meisten Jagdhunde und Terrier. Grundsätzlich kann jeder Hund jeder Rasse die Übungen lernen – und das gilt selbstverständlich auch für Mischlinge. Vorsicht ist geboten, wenn das Tier zu Gelenk- und Wirbelsäulenproblemen neigt. Dies betrifft vor allem Hunderassen wie Dackel, da diese nicht viel springen sollten, um der Dackellähme vorzubeugen.

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Golden Retriever – Hunderasse Portrait

Der Golden Retriever stammt ursprünglich aus Schottland und wurde ursprünglich gezüchtet, um erlegte Füchse und Enten zu apportieren. Er ist seit 1913 als eigenständige Rasse bekannt und erlebte in den Neunzigern einen wahren Boom in deutschen Haushalten. Es handelt sich dabei um einen mittelgroßen Hund, die Rüden werden meistens um die 59 Zentimeter hoch, die Hündinnen um die 53 Zentimeter. Das Fell ist entweder creme- oder goldfarben, außerdem hat er einen breiten Kopf mit hängenden Schlappohren. Zu den wichtigsten Eigenschaften von Apportierhunden zählen Gehorsamkeit, Selbstbewusstsein, Motivation und der Wille zu lernen. Er orientiert sich am Menschen und ist sehr zutraulich, was ihn zu einem optimalen Familienhund macht. Er ist sehr anhänglich und freundlich, sogar Fremden gegenüber, was ihn zu einem eher schlechten Wachhund macht.

Die richtige Haltung

Ein Golden Retriever sollte am besten in einem Haus mit Garten gehalten werden, wenn du ihn in der Wohnung hältst, musst du für ausreichenden Auslauf sorgen. Du solltest mit ihm regelmäßig lange Spaziergänge unternehmen und Spiele mit ihm spielen, damit er immer wieder neues lernen kann. Er ist Wasser affin und sollte nicht in einem Zwinger gehalten werden, denn er braucht die Nähe zum Menschen und ist nicht gern allein. Die meisten dieser Hunde sind brav, allerdings müssen sie trotzdem erzogen werden, damit sie es später sind. Er ist jedoch sehr motiviert und folgt seinem Herrchen gerne.

Pflege ist notwendig

Dein Hund sollte regelmäßig gekämmt oder gebürstet werden, da er das ganze Jahr über Haare verliert. Dabei sollte er auch immer auf Veränderungen untersucht werden und gegebenenfalls einem Arzt vorgestellt werden. Erkrankungen an den Hüft- und Ellbogengelenken kommen häufiger vor. Begünstigt werden sie zum Beispiel durch Übergewicht und Überlastung. Außerdem kann er erblinden, das stecken die Hunde jedoch relativ gut weg. Er neigt generell zu Übergewicht, wenn dem Bewegungsdrang nicht genügend nachgegeben wird.

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Hundebetten und Transportboxen

Damit Hunde sich bei uns wohlfühlen, ist es wichtig, über das richtige Zubehör zu verfügen. Dazu gehören aber nicht nur Futter, Leine und Halsband, sondern auch Hundebetten und Transportboxen. Letztere dienen unter anderem dem sicheren Transport unserer geliebten Vierbeiner im Auto – auch wir schnallen uns schließlich aus guten Gründen an.

Hund ruht im Hundebett

Hund im Hundebett

Hundebetten

Sicher, der Hund kann theoretisch auch auf dem Teppich, dem Sofa oder im Bett schlafen. Davon abgesehen, dass es aus erzieherischen und hygienischen Gründen nicht empfehlenswert ist, Hunde den Sprung auf Sessel oder Bett zu erlauben – unsere vierbeinigen Freunde brauchen auch einen Rückzugsort, an dem sie nicht gestört werden, wenn sie schlafen möchten oder auch krank sind. Ideal sind dafür Hundebetten, denn diese sind rutschfest, widerstandsfähig und lassen sich in aller Regel einfach reinigen und am besten auch in die Waschmaschine stecken. Das ist besonders bei jungen Hunden wichtig, die noch nicht stubenrein sind, oder auch bei älteren oder kranken Tieren. Ein Vergleich über die besten Hundebetten im Überblick  listet auf, worauf es sonst noch ankommt. Wichtig ist es natürlich auch, ein Bett zu kaufen, aus dem der Hund nicht herauswächst. Allerdings ist es auch gut möglich, dass das erste Hundebett eines verspielten Welpen schon nach kurzer Zeit nicht mehr taufrisch aussieht und schon bald ein Neues angeschafft werden sollte.

Hund hängt im Auto über der Rückbank

So besser nicht!

Hundetransportboxen

Wer mit dem Hund viel unterwegs ist, benötigt zusätzlich auch eine Hundetransportbox. Diese ist nicht nur bei Flugreisen nötig, sondern auch bei längeren Autofahrten sinnvoll – insbesondere dann, wenn der Hund zusammen mit viel Gepäck im Kofferraum Platz finden soll. Aber auch sonst kann bei einer Vollbremsung oder einem Unfall ein ungesicherter Hund sich selbst und die Menschen im Wagen erheblich verletzen. Zwar gibt es auch verschiedene Gurtsysteme, eine Box sorgt aber für besondere Sicherheit.

Wichtig ist hierbei, eine Transportbox in der richtigen Größe zu finden. Hier geht es zum Rechner: So groß sollte Ihre Hundebox sein. Wichtig ist, dass der Hund in der Box stehen und liegen kann.  Dazu kann die Hundetransportbox dem Hund auch als Schlafplatz dienen – sowohl zu Hause, als auch unterwegs. Mit einem weichen Hundekissen oder einer Decke ausgelegt, hat das Tier seinen eigenen, geschützten Rückzugsort. Die Hundeboxen bestehen meist aus Alu oder Kunststoff, die mit einfachen Verschluss-Systemen im Kofferraum, kleinere Boxen auch auf dem Rücksitz oder dem Beifahrersitz verstaut werden können. Große Modelle benötigen unter Umständen keine Sicherung, da sie durch die Rücksitze und ihre schiere Größe ausreichend Halt ermöglichen.

 

Der Pudel, ein Hund für alle Fälle

Ursprüngliche Heimat des Pudels ist Frankreich und seine Ahnen waren südeuropäische Wasserhunde, heißt es. Die wahre Vergangenheit dieser quirligen Hunderasse liegt jedoch bis heute im Dunkeln. Das macht diesem liebenswerten Gesellschaftshund aber nichts. Der Pudel ist ein Bündel an Energie, Wachsamkeit, Intelligenz und Treue und damit erreicht er alle Herzen – Hintergründe hin- oder her.

Des Pudels Kern

Suchst Du einen treuen Gefährten für sportliche Touren? Oder hast Du eine große Familie und liebst den Trubel?
Dieser Hund ist fast immer richtig bei Dir. Er gilt als die intelligenteste Hunderasse, ist ein wachsamer Aufpasser und ein unbestechlicher Freund. Als Alleinunterhalter bezaubert er seine Zuschauer, ein Grund, warum man ihn gerne im Zirkus eingesetzt hat.
Seine Gelehrigkeit und Liebenswürdigkeit machen ihn auch zu einem beliebten „Anfängerhund“ und zum idealen Familienhund. Die Erziehung fällt leicht und seine hübsche Statur gibt Anlass zu so manch spontanem Kontakt auf dem Hundeplatz.

Ein bisschen Rassekunde

Caniche, wie er auch im Französischen genannt wird, passt in seiner kleinsten Ausführung von ca. 24cm und 3kg gut in eine Zwei- Zimmer- Wohnung, in seiner größten kommt er auf eine Schulterhöhe von 60cm und einem Gewicht von 20 kg. Dazwischen liegen Zwerg- und Kleinpudel. Die drei größeren Arten sind für jede Form von Hundesport zu begeistern. Agility und rennen sind neben baden ihre Lieblingsbeschäftigungen und dabei bleibt sie immer Gentlemen, elegante Erscheinungen. Da Pudel nicht haaren, müssen deshalb von Zeit zu Zeit geschoren werden. Sie sind aus diesem Grunde aber auch eine für Allergiker geeignete Hunderasse. Ihr Fell ist wollig und dicht gekräuselt in den Farben schwarz, weiß, apricot, braun und grau.

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Rasseporträt Labrador

Der Labrador Retriever ist einer der beliebtesten Familienhunde in Deutschland. Doch wofür wurde er eigentlich gezüchtet, welche Aufgaben erfüllt er heute? Wie sieht der Vierbeiner aus? Mit welchen Hundehobbys lässt er sich beschäftigen und für welches Gemüt ist der durchschnittliche Labrador bekannt? Hier sind für dich die wichtigsten Infos in Kürze.

Der Jagdbegleiter

Ursprünglich wurde die Hunderasse dafür genutzt, mit seinem Führer auf die Jagd zu gehen. Seine Aufgabe besteht darin, nieder geschossenes Wild zu finden und zum Jäger zu bringen. Dabei scheut er auch vor Wasser nicht zurück. Heute wird der Labrador noch immer im Jagdbereich eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete dieses ausgeglichenen Zeitgenossen sind der Zoll oder die Polizei, wo er Spürarbeiten übernimmt. Außerdem ist er ein beliebter Rettungshund. Sogar als Assistenzhund, Diabetikerwarnhund und Therapiehund findet die Fellnase einen Job.

Aussehen und Gemüt

Der Labrador erreicht bei circa 30 bis 35 Kilogramm eine Schulterhöhe von 54 bis 60 Zentimeter. Seine Augen sind meist braun oder haselnuß. Neben einem breiten Kopf besticht er mit einem muskulös-kompakten Körperbau. Sein besonderes Markenzeichen ist die Otterrute. Mit dieser kurzen, kräftigen Rute kann sich der mittelgroße Hund hervorragend und schnell im Wasser bewegen. Das Fell ist weich aber kurz und dank der Unterwolle ist der Labrador Retriever für jedes Wetter gewappnet. Schwarz, braun und gelb sind die natürlichen Farbvarianten dieser Rasse.

Das Gemüt dieses Hundes ist als sehr Menschen freundlich und Wesensfest bekannt. Er hat einen ausgeprägten Will-to-please und ist sehr darauf erpicht, mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten. Der Retriever ist bei artgerechter Auslastung sehr anpassungsfähig und leicht zu führen und erziehen.

Ausblick: Hundehobbys für Labbis

Jeder Hund ist ein Indviduum. Sicherlich gibt es unter den Labrador Retrievers dieser Welt auch Agility-Profis oder Dog Dancechampions. Aber die meisten lieben alle Spiele, die mit Sucharbeit und Apport zu tun haben. Dummytraining sowie Mantrailing stehen also an erster Stelle. Flyball und Frisbee sowie Crossdogging und Obedience sollten mit dem eigenen Hund unbedingt auch einmal ausprobiert werden.

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Wie geht mein Hund bei Fuß?

Das bei Fuß gehen ist insbesondere dann wichtig, wenn du mit deinem Hund durch eine größere Menschenmenge gehst. Das Ziel der Übung sollte sein, dass er ständig neben dir läuft und nicht etwa vor oder zurück. Manche Begleithunde brauchen dabei länger als andere, du solltest also einfach ein bisschen Geduld mitbringen und dann wird er es eines Tages können.

Wie fange ich an?

Zu Beginn solltest du ihn neben dir sitzen lassen. Danach solltest du mit deinem Hund immer wieder ein paar Schritte gehen und ihn dann zurück in die Sitzposition bringen. Diese Übung wiederholst du am besten mehrmals hintereinander. Dabei sollte eine Belohnung nicht fehlen. Nach ein paar Minuten solltest du ihn wieder normal gehen lassen, damit er den nötigen Freiraum zum Schnüffeln oder Toben bekommt.

Ein festes Signal

Ein Hund sollte grundsätzlich immer auf Handzeichen reagieren und auch erst bei diesem festgelegten Zeichen losgehen und dann bei Fuß bleiben. Das solltest du ein paar Minuten täglich trainieren und nach einer gewissen Zeit entwickelt sich eine Routine. Hat er sich gut verhalten, darfst du ihn mit einem kleinen Leckerli belohnen. Wenn das Ganze mit den wenigen Schritten funktioniert, könnt ihr langsam mehr Schritte hintereinander machen um zu sehen, ob er trotzdem neben dir bleibt. Bein Training solltest du grundsätzlich konsequent und freundlich sein – das Reißen an der Leine hat noch keinem Tier etwas beigebracht. Und wenn dein Vierbeiner versucht, dich zu überholen? Geh einfach ein paar Schritte in die andere Richtung und er wird nach und nach verstehen, dass er neben dir laufen soll.

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Magyar Vizsla Rasseportrait

Beim Magyar Vizsla, der auch als Kurzhaariger Ungarischer Vorstehhund bezeichnet wird, handelt es sich um einen Jagdgebrauchshund. Diese Hunderasse ist FCI-anerkannt und besitzt dort die Standard Nummer 57. Der zuständige Verein unter der FCI ist der VUV. Auch in sogenannten Dissidenzen wird der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund gezüchtet. Es gibt auch den Rauhaarigen Ungarischen Vorstehhund, hierbei handelt es sich jedoch um eine eigenständige Hunderasse.

So sieht der Magyar Vizsla aus

Wer sich für ein Exemplar dieser Rasse entscheidet, entscheidet sich für einen mittelgroßen Hund, der zwischen 54 cm und 64 cm groß wird. Hündinnen bleiben etwas kleiner als Rüden und sind ausgewachsen damit auch etwas leichter. Der Magyar Vizsla kommt in verschiedenen Brauntönen vor, teilweise sind kleine weiße Abzeichen zu erkennen. Die Augen sind in der Regel braun, dunkle Augen werden tendenziell lieber gesehen als helle.

Der muskulöse Hund ist schmal, das Windhunderbe wird nicht selten deutlich. Die Ohren sind groß, hängen herunter und sind tief angesetzt. Die Rute wird bei Bewegung waagerecht getragen.

Der Charakter des Magyar Vizsla

Der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund ist zwar ein Jagdhund, er ist aber auch in Wald und Flur verhältnismäßig einfach zu führen. Der sensible Hund möchte ohne Härte ausgebildet werden und macht es seinen Besitzern bei der Erziehung leicht. Er schließt sich seinen Besitzern eng an und kann bei entsprechender Prägung überall dabei sein.

Als Familienhund eignet sich der Magyar Vizsla zweifelsohne, er braucht jedoch seine Beschäftigung. Das gilt auf der einen Seite für die körperliche Auslastung, aber auch der Kopf des Vizslas will beschäftigt werden. Hierfür eignen sich vor allem Sportarten wie Dummytraining, Fährtenarbeit oder Mantrailing.

Typische Erkrankungen beim Ungarischen Vorstehhund

Der Magyar Vizsla ist eine verhältnismäßig gesunde Hunderasse. Die sogenannte Myositis kann vorkommen, sie ist aber selten. Wie bei allen anderen größeren Rassen auch, sollte auf Hüftdysplasie (HD) und Ellenbogengelenksdysplasie (ED) geachtet werden, die Elterntiere sollten auf jeden Fall geröntgt werden. In der Zucht erlaubt sind in der Regel die HD-Grade A (keine HD) bis C (leichte HD), ED wird eingeteilt in die Grade 0 bis 3. Zur Zucht zugelassen sind normalerweise die Grade 0 (ED-frei) bis 1 (leichte ED).

Seriöse Züchter lassen die Hunde vor der Verpaarung röntgen, um die Wahrscheinlichkeit auf gesunde Welpen deutlich zu erhöhen.

Wie kann man einem Magyar Vizsla gerecht werden?

Der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund braucht nicht allzu viel, um glücklich zu sein. Auf keinen Fall darf er im Zwinger gehalten werden, er benötigt vollen Familienanschluss. Wer täglich etwa 1,5 bis 2 Stunden Zeit hat, seinen Hund auszulasten, sich mit zwanglosem Hundetraining identifizieren kann und bereit ist, auf die Bedürfnisse seines Hundes einzugehen, erfüllt die wichtigsten Bedingungen auf jeden Fall.

Dabei muss klar sein, dass ein Magyar Vizsla nicht nur körperlich ausgelastet werden will, sondern auch seinen Kopf benutzen möchte. Neben täglichen Spaziergängen steht also mehrmals wöchentlich Kopfarbeit auf dem Programm. Das sind idealerweise jagdaffine Dinge wie Dummytraining, Futterbeutelarbeit, Fährtensuche oder Mantrailing. Aber auch das Erarbeiten von Tricks, Dog Dancing, Agility, Obedience und andere Sportarten sind denkbar. Entscheidend ist, was Hund und Halter am meisten Spaß macht.