Golden Retriever – Hunderasse Portrait

Der Golden Retriever stammt ursprünglich aus Schottland und wurde ursprünglich gezüchtet, um erlegte Füchse und Enten zu apportieren. Er ist seit 1913 als eigenständige Rasse bekannt und erlebte in den Neunzigern einen wahren Boom in deutschen Haushalten. Es handelt sich dabei um einen mittelgroßen Hund, die Rüden werden meistens um die 59 Zentimeter hoch, die Hündinnen um die 53 Zentimeter. Das Fell ist entweder creme- oder goldfarben, außerdem hat er einen breiten Kopf mit hängenden Schlappohren. Zu den wichtigsten Eigenschaften von Apportierhunden zählen Gehorsamkeit, Selbstbewusstsein, Motivation und der Wille zu lernen. Er orientiert sich am Menschen und ist sehr zutraulich, was ihn zu einem optimalen Familienhund macht. Er ist sehr anhänglich und freundlich, sogar Fremden gegenüber, was ihn zu einem eher schlechten Wachhund macht.

Die richtige Haltung

Ein Golden Retriever sollte am besten in einem Haus mit Garten gehalten werden, wenn du ihn in der Wohnung hältst, musst du für ausreichenden Auslauf sorgen. Du solltest mit ihm regelmäßig lange Spaziergänge unternehmen und Spiele mit ihm spielen, damit er immer wieder neues lernen kann. Er ist Wasser affin und sollte nicht in einem Zwinger gehalten werden, denn er braucht die Nähe zum Menschen und ist nicht gern allein. Die meisten dieser Hunde sind brav, allerdings müssen sie trotzdem erzogen werden, damit sie es später sind. Er ist jedoch sehr motiviert und folgt seinem Herrchen gerne.

Pflege ist notwendig

Dein Hund sollte regelmäßig gekämmt oder gebürstet werden, da er das ganze Jahr über Haare verliert. Dabei sollte er auch immer auf Veränderungen untersucht werden und gegebenenfalls einem Arzt vorgestellt werden. Erkrankungen an den Hüft- und Ellbogengelenken kommen häufiger vor. Begünstigt werden sie zum Beispiel durch Übergewicht und Überlastung. Außerdem kann er erblinden, das stecken die Hunde jedoch relativ gut weg. Er neigt generell zu Übergewicht, wenn dem Bewegungsdrang nicht genügend nachgegeben wird.

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Hundebetten und Transportboxen

Damit Hunde sich bei uns wohlfühlen, ist es wichtig, über das richtige Zubehör zu verfügen. Dazu gehören aber nicht nur Futter, Leine und Halsband, sondern auch Hundebetten und Transportboxen. Letztere dienen unter anderem dem sicheren Transport unserer geliebten Vierbeiner im Auto – auch wir schnallen uns schließlich aus guten Gründen an.

Hund ruht im Hundebett

Hund im Hundebett

Hundebetten

Sicher, der Hund kann theoretisch auch auf dem Teppich, dem Sofa oder im Bett schlafen. Davon abgesehen, dass es aus erzieherischen und hygienischen Gründen nicht empfehlenswert ist, Hunde den Sprung auf Sessel oder Bett zu erlauben – unsere vierbeinigen Freunde brauchen auch einen Rückzugsort, an dem sie nicht gestört werden, wenn sie schlafen möchten oder auch krank sind. Ideal sind dafür Hundebetten, denn diese sind rutschfest, widerstandsfähig und lassen sich in aller Regel einfach reinigen und am besten auch in die Waschmaschine stecken. Das ist besonders bei jungen Hunden wichtig, die noch nicht stubenrein sind, oder auch bei älteren oder kranken Tieren. Ein Vergleich über die besten Hundebetten im Überblick  listet auf, worauf es sonst noch ankommt. Wichtig ist es natürlich auch, ein Bett zu kaufen, aus dem der Hund nicht herauswächst. Allerdings ist es auch gut möglich, dass das erste Hundebett eines verspielten Welpen schon nach kurzer Zeit nicht mehr taufrisch aussieht und schon bald ein Neues angeschafft werden sollte.

Hund hängt im Auto über der Rückbank

So besser nicht!

Hundetransportboxen

Wer mit dem Hund viel unterwegs ist, benötigt zusätzlich auch eine Hundetransportbox. Diese ist nicht nur bei Flugreisen nötig, sondern auch bei längeren Autofahrten sinnvoll – insbesondere dann, wenn der Hund zusammen mit viel Gepäck im Kofferraum Platz finden soll. Aber auch sonst kann bei einer Vollbremsung oder einem Unfall ein ungesicherter Hund sich selbst und die Menschen im Wagen erheblich verletzen. Zwar gibt es auch verschiedene Gurtsysteme, eine Box sorgt aber für besondere Sicherheit.

Wichtig ist hierbei, eine Transportbox in der richtigen Größe zu finden. Hier geht es zum Rechner: So groß sollte Ihre Hundebox sein. Wichtig ist, dass der Hund in der Box stehen und liegen kann.  Dazu kann die Hundetransportbox dem Hund auch als Schlafplatz dienen – sowohl zu Hause, als auch unterwegs. Mit einem weichen Hundekissen oder einer Decke ausgelegt, hat das Tier seinen eigenen, geschützten Rückzugsort. Die Hundeboxen bestehen meist aus Alu oder Kunststoff, die mit einfachen Verschluss-Systemen im Kofferraum, kleinere Boxen auch auf dem Rücksitz oder dem Beifahrersitz verstaut werden können. Große Modelle benötigen unter Umständen keine Sicherung, da sie durch die Rücksitze und ihre schiere Größe ausreichend Halt ermöglichen.

 

Der Pudel, ein Hund für alle Fälle

Ursprüngliche Heimat des Pudels ist Frankreich und seine Ahnen waren südeuropäische Wasserhunde, heißt es. Die wahre Vergangenheit dieser quirligen Hunderasse liegt jedoch bis heute im Dunkeln. Das macht diesem liebenswerten Gesellschaftshund aber nichts. Der Pudel ist ein Bündel an Energie, Wachsamkeit, Intelligenz und Treue und damit erreicht er alle Herzen – Hintergründe hin- oder her.

Des Pudels Kern

Suchst Du einen treuen Gefährten für sportliche Touren? Oder hast Du eine große Familie und liebst den Trubel?
Dieser Hund ist fast immer richtig bei Dir. Er gilt als die intelligenteste Hunderasse, ist ein wachsamer Aufpasser und ein unbestechlicher Freund. Als Alleinunterhalter bezaubert er seine Zuschauer, ein Grund, warum man ihn gerne im Zirkus eingesetzt hat.
Seine Gelehrigkeit und Liebenswürdigkeit machen ihn auch zu einem beliebten „Anfängerhund“ und zum idealen Familienhund. Die Erziehung fällt leicht und seine hübsche Statur gibt Anlass zu so manch spontanem Kontakt auf dem Hundeplatz.

Ein bisschen Rassekunde

Caniche, wie er auch im Französischen genannt wird, passt in seiner kleinsten Ausführung von ca. 24cm und 3kg gut in eine Zwei- Zimmer- Wohnung, in seiner größten kommt er auf eine Schulterhöhe von 60cm und einem Gewicht von 20 kg. Dazwischen liegen Zwerg- und Kleinpudel. Die drei größeren Arten sind für jede Form von Hundesport zu begeistern. Agility und rennen sind neben baden ihre Lieblingsbeschäftigungen und dabei bleibt sie immer Gentlemen, elegante Erscheinungen. Da Pudel nicht haaren, müssen deshalb von Zeit zu Zeit geschoren werden. Sie sind aus diesem Grunde aber auch eine für Allergiker geeignete Hunderasse. Ihr Fell ist wollig und dicht gekräuselt in den Farben schwarz, weiß, apricot, braun und grau.

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Rasseporträt Labrador

Der Labrador Retriever ist einer der beliebtesten Familienhunde in Deutschland. Doch wofür wurde er eigentlich gezüchtet, welche Aufgaben erfüllt er heute? Wie sieht der Vierbeiner aus? Mit welchen Hundehobbys lässt er sich beschäftigen und für welches Gemüt ist der durchschnittliche Labrador bekannt? Hier sind für dich die wichtigsten Infos in Kürze.

Der Jagdbegleiter

Ursprünglich wurde die Hunderasse dafür genutzt, mit seinem Führer auf die Jagd zu gehen. Seine Aufgabe besteht darin, nieder geschossenes Wild zu finden und zum Jäger zu bringen. Dabei scheut er auch vor Wasser nicht zurück. Heute wird der Labrador noch immer im Jagdbereich eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete dieses ausgeglichenen Zeitgenossen sind der Zoll oder die Polizei, wo er Spürarbeiten übernimmt. Außerdem ist er ein beliebter Rettungshund. Sogar als Assistenzhund, Diabetikerwarnhund und Therapiehund findet die Fellnase einen Job.

Aussehen und Gemüt

Der Labrador erreicht bei circa 30 bis 35 Kilogramm eine Schulterhöhe von 54 bis 60 Zentimeter. Seine Augen sind meist braun oder haselnuß. Neben einem breiten Kopf besticht er mit einem muskulös-kompakten Körperbau. Sein besonderes Markenzeichen ist die Otterrute. Mit dieser kurzen, kräftigen Rute kann sich der mittelgroße Hund hervorragend und schnell im Wasser bewegen. Das Fell ist weich aber kurz und dank der Unterwolle ist der Labrador Retriever für jedes Wetter gewappnet. Schwarz, braun und gelb sind die natürlichen Farbvarianten dieser Rasse.

Das Gemüt dieses Hundes ist als sehr Menschen freundlich und Wesensfest bekannt. Er hat einen ausgeprägten Will-to-please und ist sehr darauf erpicht, mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten. Der Retriever ist bei artgerechter Auslastung sehr anpassungsfähig und leicht zu führen und erziehen.

Ausblick: Hundehobbys für Labbis

Jeder Hund ist ein Indviduum. Sicherlich gibt es unter den Labrador Retrievers dieser Welt auch Agility-Profis oder Dog Dancechampions. Aber die meisten lieben alle Spiele, die mit Sucharbeit und Apport zu tun haben. Dummytraining sowie Mantrailing stehen also an erster Stelle. Flyball und Frisbee sowie Crossdogging und Obedience sollten mit dem eigenen Hund unbedingt auch einmal ausprobiert werden.

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Wie geht mein Hund bei Fuß?

Das bei Fuß gehen ist insbesondere dann wichtig, wenn du mit deinem Hund durch eine größere Menschenmenge gehst. Das Ziel der Übung sollte sein, dass er ständig neben dir läuft und nicht etwa vor oder zurück. Manche Begleithunde brauchen dabei länger als andere, du solltest also einfach ein bisschen Geduld mitbringen und dann wird er es eines Tages können.

Wie fange ich an?

Zu Beginn solltest du ihn neben dir sitzen lassen. Danach solltest du mit deinem Hund immer wieder ein paar Schritte gehen und ihn dann zurück in die Sitzposition bringen. Diese Übung wiederholst du am besten mehrmals hintereinander. Dabei sollte eine Belohnung nicht fehlen. Nach ein paar Minuten solltest du ihn wieder normal gehen lassen, damit er den nötigen Freiraum zum Schnüffeln oder Toben bekommt.

Ein festes Signal

Ein Hund sollte grundsätzlich immer auf Handzeichen reagieren und auch erst bei diesem festgelegten Zeichen losgehen und dann bei Fuß bleiben. Das solltest du ein paar Minuten täglich trainieren und nach einer gewissen Zeit entwickelt sich eine Routine. Hat er sich gut verhalten, darfst du ihn mit einem kleinen Leckerli belohnen. Wenn das Ganze mit den wenigen Schritten funktioniert, könnt ihr langsam mehr Schritte hintereinander machen um zu sehen, ob er trotzdem neben dir bleibt. Bein Training solltest du grundsätzlich konsequent und freundlich sein – das Reißen an der Leine hat noch keinem Tier etwas beigebracht. Und wenn dein Vierbeiner versucht, dich zu überholen? Geh einfach ein paar Schritte in die andere Richtung und er wird nach und nach verstehen, dass er neben dir laufen soll.

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Magyar Vizsla Rasseportrait

Beim Magyar Vizsla, der auch als Kurzhaariger Ungarischer Vorstehhund bezeichnet wird, handelt es sich um einen Jagdgebrauchshund. Diese Hunderasse ist FCI-anerkannt und besitzt dort die Standard Nummer 57. Der zuständige Verein unter der FCI ist der VUV. Auch in sogenannten Dissidenzen wird der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund gezüchtet. Es gibt auch den Rauhaarigen Ungarischen Vorstehhund, hierbei handelt es sich jedoch um eine eigenständige Hunderasse.

So sieht der Magyar Vizsla aus

Wer sich für ein Exemplar dieser Rasse entscheidet, entscheidet sich für einen mittelgroßen Hund, der zwischen 54 cm und 64 cm groß wird. Hündinnen bleiben etwas kleiner als Rüden und sind ausgewachsen damit auch etwas leichter. Der Magyar Vizsla kommt in verschiedenen Brauntönen vor, teilweise sind kleine weiße Abzeichen zu erkennen. Die Augen sind in der Regel braun, dunkle Augen werden tendenziell lieber gesehen als helle.

Der muskulöse Hund ist schmal, das Windhunderbe wird nicht selten deutlich. Die Ohren sind groß, hängen herunter und sind tief angesetzt. Die Rute wird bei Bewegung waagerecht getragen.

Der Charakter des Magyar Vizsla

Der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund ist zwar ein Jagdhund, er ist aber auch in Wald und Flur verhältnismäßig einfach zu führen. Der sensible Hund möchte ohne Härte ausgebildet werden und macht es seinen Besitzern bei der Erziehung leicht. Er schließt sich seinen Besitzern eng an und kann bei entsprechender Prägung überall dabei sein.

Als Familienhund eignet sich der Magyar Vizsla zweifelsohne, er braucht jedoch seine Beschäftigung. Das gilt auf der einen Seite für die körperliche Auslastung, aber auch der Kopf des Vizslas will beschäftigt werden. Hierfür eignen sich vor allem Sportarten wie Dummytraining, Fährtenarbeit oder Mantrailing.

Typische Erkrankungen beim Ungarischen Vorstehhund

Der Magyar Vizsla ist eine verhältnismäßig gesunde Hunderasse. Die sogenannte Myositis kann vorkommen, sie ist aber selten. Wie bei allen anderen größeren Rassen auch, sollte auf Hüftdysplasie (HD) und Ellenbogengelenksdysplasie (ED) geachtet werden, die Elterntiere sollten auf jeden Fall geröntgt werden. In der Zucht erlaubt sind in der Regel die HD-Grade A (keine HD) bis C (leichte HD), ED wird eingeteilt in die Grade 0 bis 3. Zur Zucht zugelassen sind normalerweise die Grade 0 (ED-frei) bis 1 (leichte ED).

Seriöse Züchter lassen die Hunde vor der Verpaarung röntgen, um die Wahrscheinlichkeit auf gesunde Welpen deutlich zu erhöhen.

Wie kann man einem Magyar Vizsla gerecht werden?

Der Kurzhaarige Ungarische Vorstehhund braucht nicht allzu viel, um glücklich zu sein. Auf keinen Fall darf er im Zwinger gehalten werden, er benötigt vollen Familienanschluss. Wer täglich etwa 1,5 bis 2 Stunden Zeit hat, seinen Hund auszulasten, sich mit zwanglosem Hundetraining identifizieren kann und bereit ist, auf die Bedürfnisse seines Hundes einzugehen, erfüllt die wichtigsten Bedingungen auf jeden Fall.

Dabei muss klar sein, dass ein Magyar Vizsla nicht nur körperlich ausgelastet werden will, sondern auch seinen Kopf benutzen möchte. Neben täglichen Spaziergängen steht also mehrmals wöchentlich Kopfarbeit auf dem Programm. Das sind idealerweise jagdaffine Dinge wie Dummytraining, Futterbeutelarbeit, Fährtensuche oder Mantrailing. Aber auch das Erarbeiten von Tricks, Dog Dancing, Agility, Obedience und andere Sportarten sind denkbar. Entscheidend ist, was Hund und Halter am meisten Spaß macht.

 

Wie lernt mein Hund, alleine zu bleiben?

 

Du hast dich für einen Hund entschieden. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied! Nun kommen viel Verantwortung, aber auch viel Spaß und viele tolle Erinnerungen auf dich zu. Doch derzeit gibt es da ein Problem: Du kannst keine 24 Stunden bei deinem neuen Freund sein. Wie schaffst du es, dass er ohne Probleme alleine bleiben kann?

Der Hund als Rudeltier

Haushunde sind Nachfahren der wilden Wölfe. Je nach Rasse sieht man es den treuen Begleitern auch noch an. Bedingt durch diese Tatsache sind Haushunde Rudeltiere. Für sie steht an oberster Stelle, dass das Rudel zusammenbleibt. In der Wildnis bedeutet für ein einzelnes Mitglied das Entfernen vom Rudel meistens den Tod.
Zum Glück ist das in unserer heutigen Zeit nicht mehr so. Doch die Instinkte des Haushundes sind immer noch auf diesen Fakt gepolt. Es liegt nun an uns Menschen ihm zu zeigen, dass es kein Weltuntergang ist, sollte sein Mensch mal allein weggehen und ihn zurücklassen.

Das Training

Früh übt sich wer ein braver Vierbeiner sein will. Leider bringen sich Haushunde nicht selber bei stubenrein zu werden oder alleine bleiben zu können. Da sind sie auf uns Menschen angewiesen.
Beginne mit deinem neuen Begleiter im Welpenalter mit dem Training. Spiel am Anfang ausgiebig mit ihm. Sorge dafür, dass er erschöpft in sein Körbchen fällt. Danach verlässt du wortlos das Haus/die Wohnung. Pack ein paar Leckerlis für den Kleinen ein. Und dann wartest du. Am Anfang nicht zu lange, ein paar Minuten reichen. Es sollte jedoch genug Zeit sein, damit dein Welpe merkt, dass du abwesend bist. Wenn du danach wieder zurücktkommst, belohne ihn mit einem Leckerli.
Diesen Ablauf wiederholst du nun wieder und wieder, jeden Tag ein paar Mal. Verlängere dabei deine Abwesenheit immer um ein paar Minuten.
Tipp: Wenn du deinem Welpen einen Kauknochen oder ein anderes Spielzeug in sein Körbchen legst, fällt ihm das Warten noch leichter.
So sollte es deinem Hund nach einigen Trainingseinheiten ohne Probleme leicht fallen, alleine zu bleiben.

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Schwarzkümmelöl für Hunde

Schwarzkümmelöl für Hunde – Futterzusatz und Fellpflege zugleich

Schwarzkümmelöl enthält eine Vielzahl an Wirkstoffen, die nicht nur dem Menschen zu Gute kommen. Auch Hundehalter können es bei ihren Vierbeinern verwenden – und zwar sowohl als Futterzusatz als auch als Mittel für die Fellpflege. Das Öl kann bei Hunden sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden und ist für die Tiere in aller Regel gut verträglich.

Das Öl aus Echtem Schwarzkümmel (Nigella Sativa) sollte natürlich auch für Tiere aus schonender Kaltpressung stammen und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen sein. Die hochwertigen Inhaltsstoffe haben auch auf Hunde durchaus positive Wirkungen.

Futterzusatz für Hunde

Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde kämpfen zunehmend mit Allergien. Dem Öl wird nachgesagt, dass es immunregulierend wirken und die Ausschüttung von Histaminen bremsen kann. Histamine gelten als Auslöser für typische allergische Symptome wie Atembeschwerden, Husten oder auch Hautreaktionen. In Schwarzkümmelöl sind Prostaglandine enthalten, welche ausgleichend wirken und so eine Erleichterung für den Hund schaffen können.

Interessant:
Das Schwarzkümmelöl kann nicht nur für den Vierbeiner eine wichtige Nahrungsergänzung sein, sondern, wie auf
Naturtest zu lesen ist, auch für uns Menschen gute Dienste leisten.

Das Mittel kann dabei problemlos unter das Futter der Tiere gemischt oder als Kapsel in einem Leckerli verpackt werden. Als Faustregel gilt für die Dosierung ein Milligramm Schwarzkümmelöl pro Kilogramm Körpergewicht. Auch in das Trinkwasser kann es gegeben werden, hier genügen acht bis zehn Tropfen.

Schwarzkümmelöl für die Haut – Fellpflege beim Hund

Schwarzkümmelöl eignet sich für Hunde nicht nur als Zusatz im Futter. Es kann auch problemlos zur Pflege von Haut und Fell verwendet werden. So kann es bei der Heilung von Ekzemen und oberflächlichen Verletzungen der Haut unterstützend helfen. Dem Öl aus den Schwarzkümmelsamen wird eine desinfizierende und pflegende Wirkung zugeschrieben. Zudem soll es dazu beitragen können, dass sich Bakterien und Pilze deutlich langsamer vermehren. Bei regelmäßiger Anwendung sorgen einige Tropfen Öl – auf die Hundebürste gegeben – außerdem für ein glänzendes und seidiges Fell.

Hilfe gegen Parasiten

Schwarzkümmelöl sollte in keiner Hundeapotheke fehlen, es gilt als Geheimtipp gegen Parasiten wie Flöhe, Zecken und Milben.

Für Hunde und auch Hundebesitzer gehören Zecken zu den wohl schlimmsten Übeln unter den Parasiten. Sie saugen sich fest und können Krankheiten wie Borreliose übertragen, welche schlimmstenfalls tödlich enden. Hunde gelten für Zecken als optimaler Wirt. Sie lassen sich vom Baum fallen, lauern in Büschen, Wiesen und Sträuchern und nisten sich dann beim Rumtoben im Unterholz im Fell des Hundes ein.

Ein Zeckenbiss bei einem Hund wird oft erst einige Tage später erkannt. Deshalb sollten empfindliche Stellen wie Bauch, Brust und auch Nacken auch regelmäßig auf einen möglichen Befall hin untersucht werden. Das gilt natürlich auch für alle anderen Parasiten wie Flöhe, Läuse und Milben.

Mit Hilfe von Schwarzkümmelöl lässt sich das Risiko eines Parasitenbefalls aber auf natürliche Weise verringern. Grund dafür ist der intensive Geruch ,der die Parasiten davon abhält, sich den Hund als Wirt zu suchen. Es ist dabei oft schon ausreichend, wenn das Öl in Futter oder Trinkwasser gemischt wird. Der schützende Effekt lässt sich aber durch das Auftragen auf das Fell verstärken.

Zeckenabwehrmittel

Dank „Jugend forscht“ rückte Schwarzkümmelöl im Jahr 2014 ganz besonders in den Fokus von Hunde- und auch Katzenbesitzern. In einem Experiment eines damals 18jährigen Schülers zeigte sich, dass Schwarzkümmelöl auf Zecken und andere Parasiten eine abschreckende Wirkung zu haben scheint. Mit seinem Experiment erreichte der Schüler damals den dritten Platz.

Sein Experiment führte er durch, weil sein Hund seit der Verabreichung des Öls aufgrund einer Allergie plötzlich auch weniger unter Zecken litt. Mit 30 selbst gefangenen Zecken und der Verwendung von Schweineblut und Schweiß sowie Schwarzkümmelöl zeigte er, dass die Zecken sich von mit Schwarzkümmelöl angereicherten Präparaten fern hielten.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Bei korrekter Anwendung entsprechend den Dosierungshinweisen sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Eine Überdosierung kann allerdings zu Magenbeschwerden und leichten Verdauungsproblemen führen.

In folgenden Fällen sollte allerdings auf die Gabe von Schwarzkümmelöl verzichtet werden:

  • da ätherische Öle enthalten sind, welche über die Leber abgebaut werden müssen, sollte es bei Tieren mit Lebererkrankungen nicht verabreicht werden

  • Tiere, welche regelmäßig Schmerzmittel erhalten, sollten es nicht als Futterzusatz erhalten

  • trächtige Hündinnen dürfen aufgrund der ätherischen Öle kein Schwarzkümmelöl verabreicht bekommen, da dies sonst zu einem Abort führen kann

Fazit: Schwarzkümmelöl für Hunde durchaus sinnvoll

Auch wenn immer wieder gesagt wird, dass Schwarzkümmelöl sich auch negativ auswirken kann, hat es durchaus einige positive Eigenschaften, welche Hunden zu Gute kommen. Wie in vielen Bereichen gilt natürlich auch hier: Vieles kann, nichts muss.

Wer Bedenken bei der Verwendung von Schwarzkümmelöl für Hunde hat, sollte sich vor Augen halten, dass die Menge das Gift macht. So sollte das Öl nicht täglich und auch nur in kleinen Mengen verabreicht werden. Außerdem ist es wichtig, dass es sich um ein hochwertiges Öl handelt, welches aus kontrolliert biologischem Anbau stammt.

Für die Verwendung bei Hunden muss letztlich immer der Einzelfall betrachtet werden und ob in diesem eine Zufütterung von Schwarzkümmelöl sinnvoll ist.

Be strict nach Michael Geitner

Be strict ist ein Trainingsprogramm von Michael Geitner für Reiter. Die Theorie: Pferde sind Flucht- und Herdentiere. Das bedeutet: Pferde brauchen die Herde und richten sich nach dem Leittier, das sich durch den größten Mut und die größte Stärke auszeichnet. Bei einem Pferd-Reiter-Gespann muss das Leittier der Reiter sein. Und der Reiter muss sich als Leittier entsprechend beweisen.

Be strict: Der Reiter – das Leittier

Michael Geitner hat Pferde beobachtet und ist zu dem Schluss gekommen: der Leithengst oder die Leitstute beobachtet ständig alle anderen Pferde und setzt sich rigoros durch. Geitners Tipp für Reiter: Be strict! Damit meint er nicht, dass Reiter ihre Pferde schlagen sollten. Aber sie sollten stets vermitteln, dass sie der Boss sind. Das heißt: beim Reiten, beim Führen, beim Longieren muss die Aufmerksamkeit stets und zu hundert Prozent auf das Pferd gerichtet sein. Jede Abweichung des Pferdes vom gewünschten Verhalten ist sofort konsequent zu maßregeln. Gemütliches Plaudern mit Freunden ist nicht.

Das Ziel von Be strict

Aber warum muss denn der Reiter unbedingt Leittier sein? Und muss das unbedingt auf diese Art geschehen? mag sich vielleicht der ein oder andere fragen, der eine deutlich romantischere Vorstellung von einem Zusammensein mit Pferden hat. Kann das Pferd nicht einfach ein Freund sein, das man nicht ständig gängeln muss?

Geitner geht mit seiner Methode auf ein ganz wichtiges, natürliches Pferdeverhalten ein: Pferde sind Fluchttiere. Das heißt: im Zweifelsfall versuchen Pferde, Gefahrensituationen zu entkommen, indem sie fliehen. Gefahrensituationen können für Pferde zum Beispiel kleine und große Hunde (böser Wolf!), Fahrräder (die auf einmal und völlig überraschend am Waldrand stehen), Müllsäcke oder einfach alles, was raschelt, fliegt oder sonstwie plötzlich auftaucht, sein. Ziel von Be strict ist es hauptsächlich, das Pferd dazu zu bringen, dem Reiter zu vertrauen. Nach dem Motto: mein Reiter passt immer gut auf mich auf. Ich vertraue ihm. Wenn er bei gefährlichen Wölfen (wie zum Beispiel Zwergpudeln) ruhig bleibt, kann das so gefährlich nicht sein. Be strict soll also einen (möglichst) gefahrlosen und vertrauensvollen Umgang von Pferd und Reiter bewirken – und das ohne Gewalt. Wenn man sich die gängige Praxis insbesondere in vielen Reitschulen so ansieht, gibt es sehr oft die Situation, dass die Pferde ihre Reiter nicht respektieren und sich im Zweifelsfall lieber selbst in Sicherheit bringen als dem Reiter zu gehorchen. Der Ansatz von Be strict hat also auf jeden Fall seine Berechtigung.

Dualaktivierung als Pferdetraining

Um Pferde zu trainieren, hat Geitner überdies das Prinzip der Dualaktivierung entwickelt. Dabei sollen die Muskeln gestärkt und das Denkvermögen der Pferde gestiegert werden.

Weitere Informationen:

Dualaktivierung nach Geitner

Wem die Be strict Methode dann doch zu radikal und zu streng ist, kann noch einen ganz anderen Ansatz ausprobieren: Die Join-Up Methode von Pferdeflüsterer Monty Roberts.