Verdauungskrankheiten beim Hund erkennen und behandeln

Hat dein Hund des öfteren mit einem unruhigen Magen zu kämpfen? Übergibt er sich häufig oder entspricht der Stuhl keinem gesundem Zustand? Dann solltest du dich über die akuten Erkrankungen des Verdauungstraktes informieren, an denen dein Hund leiden kann. Denn diese sind häufig dafür verantwortlich, dass dein Hund sich nicht wohl fühlt und unter diesen Symptomen leidet. Hier findest du eine Übersicht über die bekanntesten Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Diabetes Mellitus bei Hunden

Auch Hunde können unter einem Mangel an Insulin leiden. Die meisten Hunde fallen dabei in die Diabetes Kategorie Typ-I. Dabei ist ein Mangel des Insulins aufgrund einer unzureichenden Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse zu beobachten. Die Hunde leiden ständig unter einem Hungergefühl. Dennoch für die Typ-I Diabetes beim Hund häufiger zu einem Gewichtsverlust.

Die Diabetes wird beim Hund durch eine Blut- oder Urinuntersuchung nachgewiesen. Zur Behandlung muss den Hunden Insulin per Injektionen verabreicht werden. Die Injektionen müssen, wie beim Menschen auch, ein Leben lang durchgeführt werden. Durch eine unterstützende optimierte Ernährung kann der Blutzuckerspiegel besser unter Kontrolle gehalten werden.

Durchfall bei Hunden

Die Durchfallerkrankung deines Hundes kann viele Ursachen haben. Sie kann ein Begleitsymptom einer ernsteren Krankheit sein, oder auf Grund von nicht verträglichen Lebensmitteln herbeigeführt worden sein. In den meisten Fällen handelt es sich um eine harmlose Erkrankung, die innerhalb weniger Tage von alleine abklingt.

Ist der Durchfall hartnäckig und sind keine Verbesserungen zu erkennen, solltest du genau abklären, was als Ursache in Frage kommen könnte. Wurde die Ernährung nicht umgestellt und ist der Hund weiterhin in seiner gewohnten Umgebung, sind meistens Bakterien und Viren für den Durchfall verantwortlich. Auch der Befall von Parasiten kann zum Durchfall führen. Psychische Faktoren, wie zum Beispiel hoher Stress kann ebenfalls den Magen belasten und zum Durchfall führen.
Zur Behandlung solltest du deinen Hund vorerst auf eine Diät setzen und Schonkost verabreichen. Achte dabei darauf, dass dein Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei längerer Krankheit kann nur der Arztbesuch weiterhelfen.

Die Nahrungsmittelunverträglichkeit

Das bestimmte Nahrungsmittel für alle Hunde tabu sein sollten ist Dir hoffentlich bewusst. Hunde vertragen zum Beispiel keine Weintrauben und Schokolade. Neben diesen Lebensmitteln kann es dazu kommen, dass Hunde zum Beispiel Weizen oder Soja nicht vertragen können.

Solch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit äußert sich in erster Linie über die Haut. Der Hund kratzt sich ständig und ist von Juckreiz geplagt. Darüberhinaus kann er häufiger erbrechen und unter Durchfall leiden.

Liegt der Verdacht einer Futtermittelunverträglichkeit bei deinem Hund vor, dann solltest du auf glutenhaltige Futtermittel verzichten. Auch Milchprodukte können Auslöser solcher Symptome sein. Um herauszufinden welches Lebensmittel für die Krankheiten verantwortlich ist, wird die Ernährungsweise Schritt für Schritt umgestellt. So kann herausgefunden werden, welches Futter dein Hund nicht verträgt.

Die Verdauung spielt eine große Rolle für die Gesundheit deines Hundes. Achte daher sehr genau darauf, was dieser zu sich nimmt und beobachte, ob dieser unter krankhaften Symptomen leidet.

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BARFen bei älteren Hunden: Was ist zu beachten?

Alter Jack Russel Terrier schläft - Barf für alte HundeWie an ihren zweibeinigen Gefährten, so geht auch an Hunden das Alter nicht spurlos vorüber. Auch sie verlieren mit der Zeit das ungestüme Wesen der Jugend und mögen es immer öfter, einmal nichts zu tun. Wann diese Entwicklung bei den Vierbeinern einsetzt, ist, ebenso wie bei den Menschen, von den individuellen Bedingungen abhängig. Früher oder später kommen jedoch die Tage, an denen wilde Aktivitäten der Vergangenheit angehören. Wenn dann auch noch das Gebiss an Schärfe verliert und das Kauen nicht mehr so leicht fällt, ist es an der Zeit, über eine Anpassung der Fütterung nachzudenken. Hunde, die bereits seit vielen Jahren ans BARFen gewöhnt sind, müssen darauf aber auch im Alter keineswegs verzichten.

Dem vermindertem Energiebedarf mit höherem pflanzlichen Anteil im Futter begegnen

Aufgrund der abnehmenden Aktivität verringert sich schrittweise der Energiebedarf des Körpers. Um Übergewicht zu vermeiden, sollten deshalb zunächst die täglichen Rationen an die neue Situation angepasst werden. Dies geschieht am besten durch eine Reduktion der Rohfleischmenge. Die klassische BARF-Formel 70 % tierische Nahrung und 30 % Beilagen wird einfach zugunsten von mehr Obst und Gemüse geändert. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, keine energiereichen Getreidesorten wie etwa Hafer zu verwenden.
Darüber hinaus sind auch blähende Gemüsesorten sowie größere Mengen an Zitrusfrüchten nicht für jeden älteren Hund geeignet. Zu Problemen kann es außerdem mit Milchprodukten kommen, da die Produktion des für die Verdauung notwendigen Enzyms mit zunehmendem Alter abnimmt.
Bis zu 50 % pflanzliche Anteile stellen für ältere Hunde kein Problem dar. Die verbleibenden 50 % tierischen Bestandteile wie Muskelfleisch, Innereien und Knochen können im gleichen Verhältnis wie zuvor verfüttert werden. Weiterhin ist es jedoch notwendig darauf zu achten, dass die lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine in ausreichender Menge im Futter vorhanden sind. Wertvolle BARF-Zusätze von Das Tierhotel sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit, eine Mahlzeit ausgewogen und gesund zu gestalten.

Tagesrationen auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen

Nicht nur die Zusammensetzung des Futters, sondern auch die Art und Weise der Fütterung sollte auf die veränderten Bedingungen und Bedürfnisse angepasst werden. Da sich mit dem Alter auch die Verdauungsaktivitäten verlangsamen, empfiehlt es sich, die täglichen Futterrationen auf mehrere kleine Mahlzeiten zu verteilen. Auf diese Weise kann die aufgenommene Nahrung leichter verarbeitet werden. Probleme kann es auch mit der Verdauung von Knochen geben. Wenn diese dann auch noch aufgrund schlechter Zähne nicht mehr wie gewohnt zernagt werden können, stellen weichere Geflügel- und Kalbsknochen eine gute Alternative dar. Um den erforderlichen Kalziumbedarf zu decken, kann jedoch auch auf entsprechende Zusätze, beispielsweise Eierschalten-Pulver, zurückgegriffen werden.

Mit speziellen BARF-Produkten den Beschwernissen des Alters gezielt entgegenwirken

BARFen bietet jedoch auch vielfältige Möglichkeiten, den Beschwerden des Alters gezielt entgegenzuwirken. So hilft zum Beispiel das Vitamin C-haltige Pulver von Hagebuttenschalen, das zunehmend schwächere Immunsystem zu stärken. Eine entsprechende Kur besonders in der kalten Jahreszeit ist deshalb eine gute Möglichkeit, die Gesundheit eines Hundes zu schützen. Bei Menschen helfen Tönungen, wenn sich die Haare nicht mehr in altem Glanz präsentieren. Bei Hunden dagegen kann Bierhefe zur Schönheitskur gegen stumpfes Fell verwendet werden.
Wenn die Gelenke nicht mehr wie gewohnt funktionieren wollen, empfiehlt es sich, mit dem Pulver der Grünlippmuschel dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Jedoch können nicht alle Beschwerden des Alters allein mit einer Anpassung der biologisch artgerechten Rohfütterung bekämpft werden. Immer öfter wird der Gang zum Tierarzt dann unumgänglich sein. Der Veterinär wird mit den geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass das Hundeleben auch in höherem Alter lebenswert bleibt.

Risiko-Lebensmittel bei Hunden

Was Menschen vertragen, vertragen Hunde noch lange nicht. Einige Nahrungsmittel sind tödliches Gift für unsere geliebten Vierbeiner. Die Folgen reichen von „einfachen“ Magenverstimmungen bis hin zu Vergiftungserscheinungen.

Folgende Nahrungsmittel sind schlecht für Hunde

  • Schokolade, Kakao
  • Weintrauben, Rosinen
  • Avocado
  • Nüsse
  • Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch
  • Kaffee andere Coffein-haltige Getränke
  • Nahrungsmittel, die Süßstoff enthalten
  • Ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch
  • Brokkoli
  • Pilze
  • Kohl
  • Bohnen
  • Stark gewürztes Essen
  • Alkohol
  • Nachtschattengewächse: rohe Kartoffeln, Auberginen, Tomaten
  • Medikamente

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Darf mein Hund Schokolade fressen?

Nein, Hunde sollten auf keinen Fall Schokolade fressen! Schokolade enthält den für Hunde giftigen Stoff Theobromin.

Während Menschen keinen Schaden nehmen (und höchstens in die Breite gehen …) besteht bei Hunden Lebensgefahr, da der Hunde-Stoffwechsel mit dem Koffein-ähnlichen Stoff überfordert ist.

Die typischen Symptome einer Vergiftung mit Schokolade sind Erbrechen, extremes Herzrasen und neurologische Auffälligkeiten. Bei solchen Anzeichen sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Checkliste, wenn der Hund Schokolade gefressen hat:

  • Wie viel Schokolade hat der Hund gefressen? (ggf. Verpackung / Papier sichern und zum Tierarzt mitnehmen=
  • Welche Art von Schokolade hat der Hund gefressen? Um so dunkler, um so höher der Kakaoanteil und so gefährlicher kann die Vergiftung sein
  • Als erste Notfallmaßnahme kann die Gabe von Aktivkohle (Kohletabletten) helfen
  • Rufe in der Tierklinik, beim Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst an oder fahre direkt zum nächsten Tierarzt

Besonders gefährdet sind Hunde, wenn Schokolade offen herumliegt (zum Beispiel zu Ostern oder an Weihnachten) oder wenn Kinder die Tiere damit füttern. Deswegen ist es wichtig, Kinder und Hunde nie unbeaufsichtigt zu lassen und die Kinder frühestmöglich auf die Gefahr von Schokolade bei Hunden aufmerksam zu machen.

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Darf mein Hund Reis fressen?

Hunde gewinnen einen Großteil der von ihnen benötigten Energie aus Eiweißen und Fetten und sind dadurch längst nicht so sehr auf Kohlenhydrate angewiesen wie wie Menschen. Dennoch können sie auch sehr gut Getreideprodukte und vor allem Reis verwerten.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Reis fressen

Reis ist grundsätzlich in gekochtem Zustand leicht verdaulich und ein guter Energielieferant für die Tiere. Dazu eignet er sich auch gut bei Schonkost. Empfehlenswert ist dann auch für Hunde, ähnlich wie bei uns Menschen, weich gekochter Reis mit Hühnerfleisch und Möhren (natürlich ohne Gewürze!). Wer dennoch skeptisch ist, kann zuerst mit einer kleinen Menge Reis testen, ob der Hund ihn gut verdauen kann. Wenn ich Reis koche, bekommt mein Hund immer ein bisschen was ab (natürlich vor dem Würzen). Er frisst den Reis allerdings nicht gerne pur (ist ihm vielleicht zu langweilig), sondern nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter. Nudeln frisst er dafür mit Begeisterung.

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Darf mein Hund Nudeln fressen?

Wenn der Hund Nudeln gut verträgt und sie ihm schmecken, spricht nichts dagegen, den Speiseplan ab und zu damit anzureichern und zu verfeinern. Wichtig ist natürlich, dass die Nudeln nicht gesalzen oder gewürzt sind und dass der Hund zusätzlich alles zu fressen bekommt, was er benötigt.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Nudeln fressen

Mein Hund liebt Nudeln und frisst sie auch gerne pur – im Gegensatz zu Reis, den er nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter zu sich nimmt.

Allerdings gibt es Hunde, die weizenhaltige Getreideprodukte nicht so gut vertragen. Wer eine Unverträglichkeit feststellt, sollte Hunde nicht mehr damit füttern.

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Der Unterschied zwischen Hunde- und Katzenfutter

Warum gibt es Futter nur für Hunde oder Katzen?

Im Laden kann man sowohl Katzen- als auch Hundefutter kaufen. Für die meisten sieht das Futter auch nicht besonders unterschiedlich aus. Aber kannst du deine Katze auch mit Hundefutter füttern? Oder kann es gefährlich sein, wenn dein Hund den Fressnapf deiner Katze erwischt, und wieso gibt es überhaupt verschiedene Futtersorten?

Wieso gibt Hunde- und Katzenfutter?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, was seine Nahrung angeht. Zwar gibt es von Hund zu Hund schon Unterschiede, allerdings diese auch zwischen Hund und Katze sehr ausgeprägt.
Eine Katze benötigt im Futter eine Taurin Quelle. Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen zwar benötigen aber, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst herstellen können. Hierdurch muss eine Katze Taurin durch eine eher eiweißreiche Ernährung aufnehmen. Ein Hund wird eine solche eiweißhaltige Ernährung allerdings nicht gut vertragen, da Hunde mehr Kohlenhydrate benötigen.
Aus diesem Grund enthält Katzenfutter zum Beispiel mehr Fisch und Fleisch, während Hundefutter sehr viel Gemüse enthält.

Ein bisschen ist doch nicht schlimm, oder?

Erwischt das Tier mal den falschen Napf oder schnappt sich Reste vom Boden, so ist das kein Weltuntergang. Verfütterst Du allerdings das falsche Futter über eine zu lange Zeit, so wird sich die Fehlernährung nach einiger Zeit zeigen.
Durch das fehlende Taurin wird das Fell deiner Katze stumpf und die Augen werden schlechter. Dein Hund allerdings wird durch die erhöhte Eiweißaufnahme dick. Blähungen und Durchfall sind in solchen Fällen auch häufige Begleiterscheinungen.
So ist das eiweißhaltige Futter für Katzen zwar nicht schädlich für deinen Hund, allerdings ist es auf keinen Fall eine gute Idee, das Futter umzustellen. Das Futter für Katzen und Hunde wird extra auf die Bedürfnisse verschiedener Tiere zusammengestellt, um eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen zu gewährleisten. Fütterst du jetzt anderes Futter, das auf andere Tiere abgestimmt ist, fehlen deinem Tier eben genau diese benötigten Nährstoffe und es treten Effekte der Mangelernährung, sowie Durchfall auf.
Somit solltest du von einer langfristigen Ernährung mit falschem Futter absehen, kannst aber beruhigt sein, sollte dein Tier mal Reste von anderem Futter fressen.

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Hunde und Zimmerpflanzen – was ist zu beachten?

Hunde und Zimmerpflanzen – das solltest Du zum Schutz Deines geliebten Vierbeiners beachten

Hundehalter legen in der Regel alles daran, dass der geliebte Vierbeiner im Wohnraum keinen Gefahren ausgesetzt ist. Oftmals werden dabei scheinbar irrelevante Dinge außer Acht gelassen. Eines davon sind Zimmerpflanzen. Diese können für Hunde sehr gefährlich werden und im schlimmsten Fall sogar letale Folgen haben. Daher empfiehlt es sich auf bestimmte Zimmerpflanzen gänzlich zu verzichten oder diese für den Hund unerreichbar aufzustellen. Damit es nicht zu einem Dilemma kommt, möchten wir dir zeigen, welche Zimmerpflanzen eine Gefahr für deinen Hund darstellen und was du im Ernstfall tun kannst. Wir raten dir dabei, wirklich kein Risiko einzugehen. Vorsicht ist ja bekanntlich (aus gutem Grund) besser als Nachsicht.

Auf diese giftigen Zimmerpflanzen sollte bei Hundehaltung verzichtet werden

Es gibt unzählige giftige Zimmerpflanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen können. Wir möchten Dir nur die beliebtesten und häufigsten davon zeigen. Solltest Du Dir also unsicher sein, raten wir Dir Dich noch mal gezielt über eine bestimmte Pflanze zu informieren. Vergiftungen können zum Beispiel durch verschiedene Pflanzen verursacht werden.

Mittlere Beschwerden
  • Alpenveilchen
  • Efeu
  • Gummibäume
  • Weihnachtssterne
Es drohen Durchfall, Erbrechen, Kreislaufstörungen und Krämpfe. Allesamt unangenehme Symptome. Eine Lebensgefahr besteht aber in der Regel nicht.
Starke Vergiftungen
Anders sieht es bei Amaryllis, Belladonna-Lilien und Prachtlinien aus. Diese können starke Vergiftungen auslösen. Bei Hunden, die ohnehin mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben, sind diese unter Umständen sogar tödlich.
Tödliche Vergiftungen
Wirklich schwere oder tödliche Vergiftungen werden jedoch erst durch Dieffenbachien, Narzissen und Oleander herbeigeführt. Sollte Dein Hund Anzeichen einer Vergiftung zeigen, so raten wir Dir in den meisten Fällen unverzüglich einen Tierarzt aufzusuchen. Gerade Krämpfe, ein schwankender Gang und Zuckungen sind ernstzunehmende Symptome. Sollte hingegen keine wirkliche Gefahr bestehen, kannst Du Deinem Vierbeiner Aktivkohle verabreichen und dadurch die Vergiftungserscheinungen lindern.

Gefahr von Verletzungen durch Zimmerpflanzen

Vergiftungen sind im Grunde die größte Gefahr, wenn es um Zimmerpflanzen und Hunde geht. Doch auch Verletzungen sollten ernstgenommen werden. Besondere Vorsicht gilt dann, wenn Du Kakteen in Deinem Wohnraum hast. Bereits ein Schnüffeln an Kakteen kann dazu führen, dass der Hund sich an der Schnauze verletzt und diese von Stacheln gespickt ist. Das führt nicht nur zu einem Schock, sondern ist auch sehr unangenehm. Im schlimmsten Fall drohen sogar stärkere Verletzungen. Eine Lebensgefahr ist zwar weitgehend auszuschließen, dennoch solltest Du Dir gut überlegen, ob Du nicht lieber auf Kakteen verzichten möchtest.

Hier eine Liste mit für Hunde giftigen Zimmerpflanzen:

Alpenveilchen
Amaryllis
Aralie
Aronkelch
Azalee
Birkenfeige
Bogenhanf
Buntwurz
Christusdorn
Dieffenbachie
Drachenbaum
Efeutute
Einblatt
Fensterblatt
Ficus
Flamingoblume
Goldtrompete
Gummibaum
Kaladie
Klivie
Kolbenfaden
Korallenbäumchen
Kroton
Palmfarn
Palmlilie
Philodendron-Arten
Prachtlilie
Purpurtute
Riemenblatt
Ritterstern
Ruhmeskrone
Sansevierie
Schiefblatt
Weihnachtsstern
Wüstenrose
Wunderstrauch
Yucca
Zimmercalla
Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Bitte recherchiere zuerst, ob die spezielle Pflanze giftig ist, die du dir ins Zimmer stellen möchtest.

Mit Tieren im Haushalt zusammenleben

Die Familie plant, sich ein Haustier zuzulegen. Egal, ob Hund, Katze, Kanarienvogel oder Hamster, der neue Mitbewohner bedeutet eine Umstellung im Haushalt. Wir müssen uns um unsere tierischen Freunde kümmern, sie versorgen und natürlich auch ihre Hinterlassenschaften entsorgen. Mit ein wenig Planung und den richtigen Haushaltshelfern wird die Umstellung erleichtert. Was muss alles beachtet werden, dass es dem Haustier zuhause gut geht? Je nachdem, ob nur eine Wohnung zur Verfügung steht oder ein eigenes Haus, gibt es unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeit für das Tier. Ein Hund kann über das Jahr sehr viel draußen sein, zum Beispiel in einer eigenen Hundehütte. Katzen sind oft Freigänger und auch Hasen oder andere Nagetiere schätzen in bestimmten Jahreszeiten ein natürliches Freiluftgehege.

Hunde und Katzen sind immer noch die beliebtesten Haustiere der Deutschen.

Die beliebtesten Haustiere in Deutschland

Aktuelle Marktforschungserhebungen haben für das Jahr 2016 wieder einen klaren Trend festgestellt: Katzen sind in Deutschland immer noch die häufigsten Haustiere. Hierzulande haben rund 31 Prozent aller Frauen sowie 26 aller Männer mindestens eine Katze im Haushalt.
Bei der Umfrage wurde deutlich, dass mehr Frauen mit einem Haustier leben als Männer. Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2016 rund 30 Millionen Haustiere, wovon zwei Drittel Katzen waren. Nach den Hunden stehen Ziervögel, Fische und Terrarien-Tiere in der Rangfolge.

Die Haustierbesitzer sind gerne bereit etwas mehr Geld für ihre Tiere auszugeben. Das kann man vor allem an den Besucherzahlen der Weltleitmesse der Heimtierbranche sehen. Tierbedarfsmessen profitieren, von dem wachsenden Bedürfnis die Haustiere rundum zufrieden zu stellen. Obwohl die Haltung von Vögeln und anderen Kleintieren weitaus unkomplizierter ist, ist auch auf der Interzoo der Bedarf für Hunde und Katzen mit Abstand am größten. Das liegt vermutlich einfach daran, dass diese Tiere den Menschen nicht so lange begleiten wie Katzen und Hunde.

Haltung von Katzen im Haus oder in der Wohnung

Wie schon erwähnt, sind Katzen die Lieblingstiere der Deutschen und das vor allem bei Frauen. Die kleinen Stubentiger vereinigen eine wilde, unzähmbare Seite mit ihrem verschmusten und anhänglichen Anteil. Katzen lassen sich schwer erziehen und fordern von ihrem Besitzer eine gute Portion Toleranz. Mit ihrer sensiblen Art und ihrer stolzen Schönheit gleichen sie ihre Frechheiten geschickt wieder aus.

Katzen sind ausgesprochene Individualisten und passen mit ihrem starken Charakter gut zu Menschen, die ähnlich aufgestellt sind. Wie beim Menschen gibt es allerdings auch von Tier zu Tier sozusagen persönliche Unterschiede. Auf einige Eigenheiten sollten Katzenbesitzer daher unbedingt achten, damit das Zusammenleben reibungslos läuft.

  • Wenn Katzen Freigänger sind, brauchen sie einen gut erreichbaren Zugang nach draußen. Auch Wohnungs- oder Stadtkatzen können diesen oft nutzen. Wer das realisieren kann, baut in eine Außentür eine Katzenklappe ein. Wenn das nicht möglich ist, dann wird die Balkontür oder ein Fenster genutzt. Da diese jedoch nicht immer offenstehen können, macht sich die Katze durch Kratzen und Schaben an der Scheibe bemerkbar. Die dabei entstehenden Pfoten-Abdrücke und Kratzspuren sind lästig, lassen sich jedoch mit einem praktischen Fenstersauger leicht entfernen. Die kleinen akkubetriebenen Geräte sind schnell eingesetzt und der Ärger über die zusätzliche Putzarbeit verschwindet genauso schnell.

Katzen haben Frauchen und Herrchen mit ihrer besonderen Art im Griff – wer kann bei so einem Blick schon böse sein?

  • Katzen haben von Natur aus einen Kratztrieb. Sie müssen regelmäßig ihre Krallen wetzen und können dies beispielsweise in der Natur an Bäumen tun. Im Haushalt stillt ein Kratzbaum dieses Bedürfnis. So ein Kratzbaum sorgt außerdem durch vielseitige Spielmöglichkeiten für einen ausgleichenden Effekt. Alternativ gibt es Kratzschalen aus unterschiedlichen Materialien für diesen Zweck. Freigänger-Katzen nutzen dies ebenfalls gern zuhause. Gibt es solche Möglichkeiten nicht, werden Katzen Möbelstücke dafür zweckentfremden.

  • Ein großes Problem für Katzenliebhaber sind die Haare. Auch für Nicht-Tierhaarallergiker sind die vielen feinen Härchen mindestens lästig, vor allem im Frühjahr und Herbst, wenn das Fell der Katze wechselt. Mit Hilfe von kleinen Fellbürsten werden bei regelmäßigem Ausbürsten viele Haare entfernt. Auf beliebten Sitzplätzen der Katze sorgt eine Unterlage für Schutz. Auf der eigenen Kleidung helfen Fuselrollen, um das haarige Problem in den Griff zu bekommen.


Ein Hund gilt als des Menschen bester Freund und ist ihm stets ein treuer Begleiter.

Hunde in Haus oder Wohnung halten

Hunde sind die Haustiere, die in der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle kommen. Ganze 24 Prozent aller Frauen und 19 Prozent der Männer leben mit einem Hund zusammen. Im internationalen Vergleich nehmen die Hunde Platz Eins ein. Im Jahr 2017 haben laut Statistik rund 11,58 Millionen Personen angegeben, einen Hund im Haushalt zu haben. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Vierbeiner zählen seit jeher zu den treuen Beschützern des Menschen. Darüber hinaus lassen sich Hunde gut erziehen und dressieren.

Anders als bei Katzen wird auf die Haltung von Hunden eine Hundesteuer erhoben, weil Hunde sich viel im öffentlichen Raum aufhalten. Sie können Menschen überall begleiten und beispielsweise auch als Blindenhund unterstützen. Manche Hunde haben als Fährten- oder Drogenhund sogar einen richtigen Job. Jeder Hund braucht Ausgang und verrichtet in der Regel sein Geschäft draußen. Für Hundebesitzer ist es inzwischen verpflichtend diese Hinterlassenschaften in einem dafür vorgesehenen Beutel zu entsorgen.

Hunde sind ausgesprochen gern draußen und können unter den richtigen Bedingungen auch dauerhaft draußen leben. Doch sie sind natürlich gern im Haus und in der Nähe des Menschen.

  • Damit ein Hund nicht dauernd auf Sofa oder Bett liegt, sollte er einen eigenen Platz haben. Hundekörbe oder Hundesessel können mit Decken und Kissen ausgestattet werden. Dort findet er seine Lieblingsspieltiere oder -knochen. Damit der vierbeinige Freund seinen Platz anerkennt, sollten Hundebesitzer unbedingt konsequent sein und ihn im Zweifelsfall immer wieder vom Sofa runterholen. Hier ist Erziehung unbedingt angebracht.

  • Wenn Hunde von draußen kommen, ist das gerade bei Schmuddelwetter eine schmutzige Angelegenheit. Im Hauseingangsbereich sorgen Teppiche mit entsprechenden Bürsten dafür, dass der Dreck nicht im ganzen Haus verteilt wird. Auch hier gilt es, dem Hund beizubringen, dass er warten muss, bis er wieder in den Wohnbereich gehen darf.

  • Mit Haarpflegebürsten wird dem Hund nicht nur eine Extraportion Pflege zuteil, sie helfen auch die unliebsamen Tierhaare im Zaum zu halten. Denn auch Hunde haben zweimal im Jahr Fellwechsel und haaren in dieser Zeit entsprechend viel. Je nach Rasse gibt es verschiedene Systeme. Für diese Fälle sind beispielsweise kleine Handstaubsauger sehr empfehlenswert.

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Die richtige Hundeleine

Glück und Zufriedenheit, das sind die einzigen Gefühle, die dein Vierbeiner beim täglichen Spaziergang empfinden sollte. Sonnenklar ist, dass eine passende Hundeleine bei dieser tagtäglichen Aktion eine ganz wichtige Rolle spielt. Beim Kauf einer perfekten Hundeleine musst du allerdings auf einiges achten: Länge, Material, Verträglichkeit, Größe des Hundes, Alter und ähnliches. So kann die richtige Wahl tatsächlich zu einer Herausforderung werden.

Löst eine Flexileine das Problem?

Hundebesitzer greifen beim Kauf oft zu Roll-Leinen. Scheint praktisch genug zu sein. Einfach auf die Größe des Hundes achten, kurz entscheiden in welcher Länge und Farbe du die Flexileine haben möchtest und der Kauf ist im Nu erledigt. Ist eine Roll-Leine aber wirklich praktisch und einfach zu bedienen?


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Vor- und Nachteile einer Flexileine

Roll-Leinen haben leider einige Nachteile. Beim Gassi gehen kannst du nicht wirklich entspannen. Autos, andere Hunde und Menschen können ein Problem darstellen, wenn dein Vierbeiner von dir weit entfernt ist. Die Umgebung musst du aus diesem Grund genau im Auge behalten. Wenn Hunde aufeinander treffen, dann kommt es allzu oft zu unangenehmen Verhedderungen. Flexileinen haben im Gegensatz zu normalen Hundeleinen ebenfalls ein viel dünneres Band, was die Verletzungsgefahr erhöht. Ein großer Vorteil bei Flexileinen ist jedoch, dass du mit deinem Hund ganz flexibel spazieren gehen kannst. Je nach Lust und Laune kannst du die Leinenlänge bestimmen und deinen Vierbeiner frei toben lassen. Fakt ist, dass dein Hund mit einer Roll-Leine viel mehr Freiraum hat und sich dementsprechend pudelwohl fühlt – vor allem, wenn deinen Hund nur oder über längere Zeit (zum Beispiel im Wald oder in Naturschutzgebieten) an der Leine laufen darf.

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