Darf mein Hund Schokolade fressen?

Nein, Hunde sollten auf keinen Fall Schokolade fressen! Schokolade enthält den für Hunde giftigen Stoff Theobromin.

Während Menschen keinen Schaden nehmen (und höchstens in die Breite gehen …) besteht bei Hunden Lebensgefahr, da der Hunde-Stoffwechsel mit dem Koffein-ähnlichen Stoff überfordert ist.

Die typischen Symptome einer Vergiftung mit Schokolade sind Erbrechen, extremes Herzrasen und neurologische Auffälligkeiten. Bei solchen Anzeichen sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Checkliste, wenn der Hund Schokolade gefressen hat:

  • Wie viel Schokolade hat der Hund gefressen? (ggf. Verpackung / Papier sichern und zum Tierarzt mitnehmen=
  • Welche Art von Schokolade hat der Hund gefressen? Um so dunkler, um so höher der Kakaoanteil und so gefährlicher kann die Vergiftung sein
  • Als erste Notfallmaßnahme kann die Gabe von Aktivkohle (Kohletabletten) helfen
  • Rufe in der Tierklinik, beim Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst an oder fahre direkt zum nächsten Tierarzt

Besonders gefährdet sind Hunde, wenn Schokolade offen herumliegt (zum Beispiel zu Ostern oder an Weihnachten) oder wenn Kinder die Tiere damit füttern. Deswegen ist es wichtig, Kinder und Hunde nie unbeaufsichtigt zu lassen und die Kinder frühestmöglich auf die Gefahr von Schokolade bei Hunden aufmerksam zu machen.

Darf mein Hund Reis fressen?

Hunde gewinnen einen Großteil der von ihnen benötigten Energie aus Eiweißen und Fetten und sind dadurch längst nicht so sehr auf Kohlenhydrate angewiesen wie wie Menschen. Dennoch können sie auch sehr gut Getreideprodukte und vor allem Reis verwerten.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Reis fressen

Reis ist grundsätzlich in gekochtem Zustand leicht verdaulich und ein guter Energielieferant für die Tiere. Dazu eignet er sich auch gut bei Schonkost. Empfehlenswert ist dann auch für Hunde, ähnlich wie bei uns Menschen, weich gekochter Reis mit Hühnerfleisch und Möhren (natürlich ohne Gewürze!). Wer dennoch skeptisch ist, kann zuerst mit einer kleinen Menge Reis testen, ob der Hund ihn gut verdauen kann. Wenn ich Reis koche, bekommt mein Hund immer ein bisschen was ab (natürlich vor dem Würzen). Er frisst den Reis allerdings nicht gerne pur (ist ihm vielleicht zu langweilig), sondern nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter. Nudeln frisst er dafür mit Begeisterung.

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Darf mein Hund Nudeln fressen?

Wenn der Hund Nudeln gut verträgt und sie ihm schmecken, spricht nichts dagegen, den Speiseplan ab und zu damit anzureichern und zu verfeinern. Wichtig ist natürlich, dass die Nudeln nicht gesalzen oder gewürzt sind und dass der Hund zusätzlich alles zu fressen bekommt, was er benötigt.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Nudeln fressen

Mein Hund liebt Nudeln und frisst sie auch gerne pur – im Gegensatz zu Reis, den er nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter zu sich nimmt.

Allerdings gibt es Hunde, die weizenhaltige Getreideprodukte nicht so gut vertragen. Wer eine Unverträglichkeit feststellt, sollte Hunde nicht mehr damit füttern.

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Der Unterschied zwischen Hunde- und Katzenfutter

Warum gibt es Futter nur für Hunde oder Katzen?

Im Laden kann man sowohl Katzen- als auch Hundefutter kaufen. Für die meisten sieht das Futter auch nicht besonders unterschiedlich aus. Aber kannst du deine Katze auch mit Hundefutter füttern? Oder kann es gefährlich sein, wenn dein Hund den Fressnapf deiner Katze erwischt, und wieso gibt es überhaupt verschiedene Futtersorten?

Wieso gibt Hunde- und Katzenfutter?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, was seine Nahrung angeht. Zwar gibt es von Hund zu Hund schon Unterschiede, allerdings diese auch zwischen Hund und Katze sehr ausgeprägt.
Eine Katze benötigt im Futter eine Taurin Quelle. Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen zwar benötigen aber, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst herstellen können. Hierdurch muss eine Katze Taurin durch eine eher eiweißreiche Ernährung aufnehmen. Ein Hund wird eine solche eiweißhaltige Ernährung allerdings nicht gut vertragen, da Hunde mehr Kohlenhydrate benötigen.
Aus diesem Grund enthält Katzenfutter zum Beispiel mehr Fisch und Fleisch, während Hundefutter sehr viel Gemüse enthält.

Ein bisschen ist doch nicht schlimm, oder?

Erwischt das Tier mal den falschen Napf oder schnappt sich Reste vom Boden, so ist das kein Weltuntergang. Verfütterst Du allerdings das falsche Futter über eine zu lange Zeit, so wird sich die Fehlernährung nach einiger Zeit zeigen.
Durch das fehlende Taurin wird das Fell deiner Katze stumpf und die Augen werden schlechter. Dein Hund allerdings wird durch die erhöhte Eiweißaufnahme dick. Blähungen und Durchfall sind in solchen Fällen auch häufige Begleiterscheinungen.
So ist das eiweißhaltige Futter für Katzen zwar nicht schädlich für deinen Hund, allerdings ist es auf keinen Fall eine gute Idee, das Futter umzustellen. Das Futter für Katzen und Hunde wird extra auf die Bedürfnisse verschiedener Tiere zusammengestellt, um eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen zu gewährleisten. Fütterst du jetzt anderes Futter, das auf andere Tiere abgestimmt ist, fehlen deinem Tier eben genau diese benötigten Nährstoffe und es treten Effekte der Mangelernährung, sowie Durchfall auf.
Somit solltest du von einer langfristigen Ernährung mit falschem Futter absehen, kannst aber beruhigt sein, sollte dein Tier mal Reste von anderem Futter fressen.

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Hunde und Zimmerpflanzen – was ist zu beachten?

Hunde und Zimmerpflanzen – das solltest Du zum Schutz Deines geliebten Vierbeiners beachten

Hundehalter legen in der Regel alles daran, dass der geliebte Vierbeiner im Wohnraum keinen Gefahren ausgesetzt ist. Oftmals werden dabei scheinbar irrelevante Dinge außer Acht gelassen. Eines davon sind Zimmerpflanzen. Diese können für Hunde sehr gefährlich werden und im schlimmsten Fall sogar letale Folgen haben. Daher empfiehlt es sich auf bestimmte Zimmerpflanzen gänzlich zu verzichten oder diese für den Hund unerreichbar aufzustellen. Damit es nicht zu einem Dilemma kommt, möchten wir dir zeigen, welche Zimmerpflanzen eine Gefahr für deinen Hund darstellen und was du im Ernstfall tun kannst. Wir raten dir dabei, wirklich kein Risiko einzugehen. Vorsicht ist ja bekanntlich (aus gutem Grund) besser als Nachsicht.

Auf diese giftigen Zimmerpflanzen sollte bei Hundehaltung verzichtet werden

Es gibt unzählige giftige Zimmerpflanzen, die für Hunde eine Gefahr darstellen können. Wir möchten Dir nur die beliebtesten und häufigsten davon zeigen. Solltest Du Dir also unsicher sein, raten wir Dir Dich noch mal gezielt über eine bestimmte Pflanze zu informieren. Vergiftungen können zum Beispiel durch verschiedene Pflanzen verursacht werden.

Mittlere Beschwerden
  • Alpenveilchen
  • Efeu
  • Gummibäume
  • Weihnachtssterne
Es drohen Durchfall, Erbrechen, Kreislaufstörungen und Krämpfe. Allesamt unangenehme Symptome. Eine Lebensgefahr besteht aber in der Regel nicht.
Starke Vergiftungen
Anders sieht es bei Amaryllis, Belladonna-Lilien und Prachtlinien aus. Diese können starke Vergiftungen auslösen. Bei Hunden, die ohnehin mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen haben, sind diese unter Umständen sogar tödlich.
Tödliche Vergiftungen
Wirklich schwere oder tödliche Vergiftungen werden jedoch erst durch Dieffenbachien, Narzissen und Oleander herbeigeführt. Sollte Dein Hund Anzeichen einer Vergiftung zeigen, so raten wir Dir in den meisten Fällen unverzüglich einen Tierarzt aufzusuchen. Gerade Krämpfe, ein schwankender Gang und Zuckungen sind ernstzunehmende Symptome. Sollte hingegen keine wirkliche Gefahr bestehen, kannst Du Deinem Vierbeiner Aktivkohle verabreichen und dadurch die Vergiftungserscheinungen lindern.

Gefahr von Verletzungen durch Zimmerpflanzen

Vergiftungen sind im Grunde die größte Gefahr, wenn es um Zimmerpflanzen und Hunde geht. Doch auch Verletzungen sollten ernstgenommen werden. Besondere Vorsicht gilt dann, wenn Du Kakteen in Deinem Wohnraum hast. Bereits ein Schnüffeln an Kakteen kann dazu führen, dass der Hund sich an der Schnauze verletzt und diese von Stacheln gespickt ist. Das führt nicht nur zu einem Schock, sondern ist auch sehr unangenehm. Im schlimmsten Fall drohen sogar stärkere Verletzungen. Eine Lebensgefahr ist zwar weitgehend auszuschließen, dennoch solltest Du Dir gut überlegen, ob Du nicht lieber auf Kakteen verzichten möchtest.

Hier eine Liste mit für Hunde giftigen Zimmerpflanzen:

Alpenveilchen
Amaryllis
Aralie
Aronkelch
Azalee
Birkenfeige
Bogenhanf
Buntwurz
Christusdorn
Dieffenbachie
Drachenbaum
Efeutute
Einblatt
Fensterblatt
Ficus
Flamingoblume
Goldtrompete
Gummibaum
Kaladie
Klivie
Kolbenfaden
Korallenbäumchen
Kroton
Palmfarn
Palmlilie
Philodendron-Arten
Prachtlilie
Purpurtute
Riemenblatt
Ritterstern
Ruhmeskrone
Sansevierie
Schiefblatt
Weihnachtsstern
Wüstenrose
Wunderstrauch
Yucca
Zimmercalla
Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Bitte recherchiere zuerst, ob die spezielle Pflanze giftig ist, die du dir ins Zimmer stellen möchtest.

Mit Tieren im Haushalt zusammenleben

Die Familie plant, sich ein Haustier zuzulegen. Egal, ob Hund, Katze, Kanarienvogel oder Hamster, der neue Mitbewohner bedeutet eine Umstellung im Haushalt. Wir müssen uns um unsere tierischen Freunde kümmern, sie versorgen und natürlich auch ihre Hinterlassenschaften entsorgen. Mit ein wenig Planung und den richtigen Haushaltshelfern wird die Umstellung erleichtert. Was muss alles beachtet werden, dass es dem Haustier zuhause gut geht? Je nachdem, ob nur eine Wohnung zur Verfügung steht oder ein eigenes Haus, gibt es unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeit für das Tier. Ein Hund kann über das Jahr sehr viel draußen sein, zum Beispiel in einer eigenen Hundehütte. Katzen sind oft Freigänger und auch Hasen oder andere Nagetiere schätzen in bestimmten Jahreszeiten ein natürliches Freiluftgehege.

Hunde und Katzen sind immer noch die beliebtesten Haustiere der Deutschen.

Die beliebtesten Haustiere in Deutschland

Aktuelle Marktforschungserhebungen haben für das Jahr 2016 wieder einen klaren Trend festgestellt: Katzen sind in Deutschland immer noch die häufigsten Haustiere. Hierzulande haben rund 31 Prozent aller Frauen sowie 26 aller Männer mindestens eine Katze im Haushalt.
Bei der Umfrage wurde deutlich, dass mehr Frauen mit einem Haustier leben als Männer. Insgesamt gab es in Deutschland im Jahr 2016 rund 30 Millionen Haustiere, wovon zwei Drittel Katzen waren. Nach den Hunden stehen Ziervögel, Fische und Terrarien-Tiere in der Rangfolge.

Die Haustierbesitzer sind gerne bereit etwas mehr Geld für ihre Tiere auszugeben. Das kann man vor allem an den Besucherzahlen der Weltleitmesse der Heimtierbranche sehen. Tierbedarfsmessen profitieren, von dem wachsenden Bedürfnis die Haustiere rundum zufrieden zu stellen. Obwohl die Haltung von Vögeln und anderen Kleintieren weitaus unkomplizierter ist, ist auch auf der Interzoo der Bedarf für Hunde und Katzen mit Abstand am größten. Das liegt vermutlich einfach daran, dass diese Tiere den Menschen nicht so lange begleiten wie Katzen und Hunde.

Haltung von Katzen im Haus oder in der Wohnung

Wie schon erwähnt, sind Katzen die Lieblingstiere der Deutschen und das vor allem bei Frauen. Die kleinen Stubentiger vereinigen eine wilde, unzähmbare Seite mit ihrem verschmusten und anhänglichen Anteil. Katzen lassen sich schwer erziehen und fordern von ihrem Besitzer eine gute Portion Toleranz. Mit ihrer sensiblen Art und ihrer stolzen Schönheit gleichen sie ihre Frechheiten geschickt wieder aus.

Katzen sind ausgesprochene Individualisten und passen mit ihrem starken Charakter gut zu Menschen, die ähnlich aufgestellt sind. Wie beim Menschen gibt es allerdings auch von Tier zu Tier sozusagen persönliche Unterschiede. Auf einige Eigenheiten sollten Katzenbesitzer daher unbedingt achten, damit das Zusammenleben reibungslos läuft.

  • Wenn Katzen Freigänger sind, brauchen sie einen gut erreichbaren Zugang nach draußen. Auch Wohnungs- oder Stadtkatzen können diesen oft nutzen. Wer das realisieren kann, baut in eine Außentür eine Katzenklappe ein. Wenn das nicht möglich ist, dann wird die Balkontür oder ein Fenster genutzt. Da diese jedoch nicht immer offenstehen können, macht sich die Katze durch Kratzen und Schaben an der Scheibe bemerkbar. Die dabei entstehenden Pfoten-Abdrücke und Kratzspuren sind lästig, lassen sich jedoch mit einem praktischen Fenstersauger leicht entfernen. Die kleinen akkubetriebenen Geräte sind schnell eingesetzt und der Ärger über die zusätzliche Putzarbeit verschwindet genauso schnell.

Katzen haben Frauchen und Herrchen mit ihrer besonderen Art im Griff – wer kann bei so einem Blick schon böse sein?

  • Katzen haben von Natur aus einen Kratztrieb. Sie müssen regelmäßig ihre Krallen wetzen und können dies beispielsweise in der Natur an Bäumen tun. Im Haushalt stillt ein Kratzbaum dieses Bedürfnis. So ein Kratzbaum sorgt außerdem durch vielseitige Spielmöglichkeiten für einen ausgleichenden Effekt. Alternativ gibt es Kratzschalen aus unterschiedlichen Materialien für diesen Zweck. Freigänger-Katzen nutzen dies ebenfalls gern zuhause. Gibt es solche Möglichkeiten nicht, werden Katzen Möbelstücke dafür zweckentfremden.

  • Ein großes Problem für Katzenliebhaber sind die Haare. Auch für Nicht-Tierhaarallergiker sind die vielen feinen Härchen mindestens lästig, vor allem im Frühjahr und Herbst, wenn das Fell der Katze wechselt. Mit Hilfe von kleinen Fellbürsten werden bei regelmäßigem Ausbürsten viele Haare entfernt. Auf beliebten Sitzplätzen der Katze sorgt eine Unterlage für Schutz. Auf der eigenen Kleidung helfen Fuselrollen, um das haarige Problem in den Griff zu bekommen.


Ein Hund gilt als des Menschen bester Freund und ist ihm stets ein treuer Begleiter.

Hunde in Haus oder Wohnung halten

Hunde sind die Haustiere, die in der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle kommen. Ganze 24 Prozent aller Frauen und 19 Prozent der Männer leben mit einem Hund zusammen. Im internationalen Vergleich nehmen die Hunde Platz Eins ein. Im Jahr 2017 haben laut Statistik rund 11,58 Millionen Personen angegeben, einen Hund im Haushalt zu haben. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn die Vierbeiner zählen seit jeher zu den treuen Beschützern des Menschen. Darüber hinaus lassen sich Hunde gut erziehen und dressieren.

Anders als bei Katzen wird auf die Haltung von Hunden eine Hundesteuer erhoben, weil Hunde sich viel im öffentlichen Raum aufhalten. Sie können Menschen überall begleiten und beispielsweise auch als Blindenhund unterstützen. Manche Hunde haben als Fährten- oder Drogenhund sogar einen richtigen Job. Jeder Hund braucht Ausgang und verrichtet in der Regel sein Geschäft draußen. Für Hundebesitzer ist es inzwischen verpflichtend diese Hinterlassenschaften in einem dafür vorgesehenen Beutel zu entsorgen.

Hunde sind ausgesprochen gern draußen und können unter den richtigen Bedingungen auch dauerhaft draußen leben. Doch sie sind natürlich gern im Haus und in der Nähe des Menschen.

  • Damit ein Hund nicht dauernd auf Sofa oder Bett liegt, sollte er einen eigenen Platz haben. Hundekörbe oder Hundesessel können mit Decken und Kissen ausgestattet werden. Dort findet er seine Lieblingsspieltiere oder -knochen. Damit der vierbeinige Freund seinen Platz anerkennt, sollten Hundebesitzer unbedingt konsequent sein und ihn im Zweifelsfall immer wieder vom Sofa runterholen. Hier ist Erziehung unbedingt angebracht.

  • Wenn Hunde von draußen kommen, ist das gerade bei Schmuddelwetter eine schmutzige Angelegenheit. Im Hauseingangsbereich sorgen Teppiche mit entsprechenden Bürsten dafür, dass der Dreck nicht im ganzen Haus verteilt wird. Auch hier gilt es, dem Hund beizubringen, dass er warten muss, bis er wieder in den Wohnbereich gehen darf.

  • Mit Haarpflegebürsten wird dem Hund nicht nur eine Extraportion Pflege zuteil, sie helfen auch die unliebsamen Tierhaare im Zaum zu halten. Denn auch Hunde haben zweimal im Jahr Fellwechsel und haaren in dieser Zeit entsprechend viel. Je nach Rasse gibt es verschiedene Systeme. Für diese Fälle sind beispielsweise kleine Handstaubsauger sehr empfehlenswert.

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Die richtige Hundeleine

Glück und Zufriedenheit, das sind die einzigen Gefühle, die dein Vierbeiner beim täglichen Spaziergang empfinden sollte. Sonnenklar ist, dass eine passende Hundeleine bei dieser tagtäglichen Aktion eine ganz wichtige Rolle spielt. Beim Kauf einer perfekten Hundeleine musst du allerdings auf einiges achten: Länge, Material, Verträglichkeit, Größe des Hundes, Alter und ähnliches. So kann die richtige Wahl tatsächlich zu einer Herausforderung werden.

Löst eine Flexileine das Problem?

Hundebesitzer greifen beim Kauf oft zu Roll-Leinen. Scheint praktisch genug zu sein. Einfach auf die Größe des Hundes achten, kurz entscheiden in welcher Länge und Farbe du die Flexileine haben möchtest und der Kauf ist im Nu erledigt. Ist eine Roll-Leine aber wirklich praktisch und einfach zu bedienen?


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Vor- und Nachteile einer Flexileine

Roll-Leinen haben leider einige Nachteile. Beim Gassi gehen kannst du nicht wirklich entspannen. Autos, andere Hunde und Menschen können ein Problem darstellen, wenn dein Vierbeiner von dir weit entfernt ist. Die Umgebung musst du aus diesem Grund genau im Auge behalten. Wenn Hunde aufeinander treffen, dann kommt es allzu oft zu unangenehmen Verhedderungen. Flexileinen haben im Gegensatz zu normalen Hundeleinen ebenfalls ein viel dünneres Band, was die Verletzungsgefahr erhöht. Ein großer Vorteil bei Flexileinen ist jedoch, dass du mit deinem Hund ganz flexibel spazieren gehen kannst. Je nach Lust und Laune kannst du die Leinenlänge bestimmen und deinen Vierbeiner frei toben lassen. Fakt ist, dass dein Hund mit einer Roll-Leine viel mehr Freiraum hat und sich dementsprechend pudelwohl fühlt – vor allem, wenn deinen Hund nur oder über längere Zeit (zum Beispiel im Wald oder in Naturschutzgebieten) an der Leine laufen darf.

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Das passende Hundehalsband

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Das passende Hundehalsband

Welches Halsband ist für meinen Hund das Richtige?

Im Fachhandel werden viele verschiedene Arten von Hundehalsbändern angeboten. Die Angebote unterscheiden sich in Funktion, Material und Design. Neben dem modischen Aspekt sollte ein Hundehalsband vor allem nach seiner praktischen Funktion und dem gesunden Nutzen gekauft werden. Vor der Anschaffung solltest du deswegen genau prüfen, welches Halsband für Deinen Hund das Richtige ist.

Auswahl des Hundehalsbandes

Das gewünschte Halsband sollte zunächst die passende Breite für deinen Hund besitzen. Im Fachhandel kannst du dich in diesem Fall auch beraten lassen. Der Tragekomfort ist ebenso wichtig. Lederhalsbänder eignen sich zum Beispiel für Hunde ab 16 Kilogramm. Bei kleineren Hunden können Halsbänder aus Nylon verwendet werden. Aber auch das Verhalten deines Hundes spielt beim Kauf des richtigen Halsbandes eine wichtige Rolle. Besitzt du einen entspannten Hund, der nur wenig zieht, kannst du fast jede Variante wählen. Zieht dein Hund ab und zu an der Leine, solltest du auf ein Halsband mit Zugentlastung zurückgreifen. Für Hunde, die nur schwer zu kontrollieren sind, eignet sich hingegen kein Halsband. In diesem Fall solltest Du auf ein Hundegeschirr oder ein sogenanntes Schnauzenhalsband zurückgreifen.

Was beim Kauf wichtig ist

Besonders wichtig bei einem Halsband sind Passform, Sicherheit und Qualität. Damit das Halsband nicht zu eng oder zu locker sitzt, sollte es verschiedene Verstellmöglichkeiten besitzen. Generell sollten nicht mehr als zwei Finger zwischen Halsband und Hals des Tieres passen. Sicherheitsverschlüsse erhöhen die Sicherheit des Tieres. Eine gute Qualität verhindert natürlich Reizungen auf der Haut oder Allergien.

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Windhunde

Der Begriff Windhund bezeichnet hochläufige, schlanke Hetzhunde, die ihre Beute auf Sicht jagen.
Die Hunde wurden ursprünglich  dazu gezüchtet, Wild wie Hasen, Füchse und Rehe im Lauf einzuholen, um sie entweder zu stellen oder zu auch direkt zu töten. Nach den Geparden zählen Windhunde zu den schnellsten Läufern der Erde. Heute werden Windhunde als Gebrauchshunde vor allen Dingen zur Hasenjagd und auf Windhund-Rennbahnen eingesetzt. Die meisten werden allerdings als Haus- und Begleithunde gehalten.

Woher stammen Windhunde?

Verschiedene Windhundrassen entsprechen in ihrem Namen dem Begriff „Windhund“ in der Sprache des Herkunftslandes. Beispiele dafür sind spanisch galgo (daher die Rasse Galgo Español), ungarisch agár (Magyar Agár), polnisch chart (Chart Polski) oder russisch borsaja (Barsoi).

Der Windhund zählt zu den ältesten bekannten Beispielen eine Hunderasse. Bereits aus dem alten Ägypten sind Darstellungen von schlanken Hunden mit spitzer Schnauze.

Welche Windhundrassen gibt es?

Windhund Whippet und Jagdhund Dackel

Zu den Windhundrassen gehören:

Greyhound
Whippet
Galgo
Podenco
Azawakh
Barsoi
Irish Wolfhound
Italienisches Windspiel
Saluki
Sloughi
Afghane

Wie verhalten sich Windhunde als Begleithunde?

Aufgrund ihres sanften Wesens eignen sich Windhunde durchaus auch als Familienhunde. Die meisten Windhunde vertragen sich gut mit anderen Hunden, besitzen aber einen starken Jagdtrieb. Windhunde sind in der Wohnung in der Regel sehr ruhig und benötigen auch keine so intensive Bewegung wie zum Beispiel Jagdhunderassen wie Setter, Pointer oder andere.
Sie sind keine ausdauernden Jäger, die auf Distanz jagen sondern Spezialisten für kurze Sprints.
Deswegen ist ein Garten nicht zwingend notwendig. Da Windhunde aber gerne rennen und dabei auch in kurzer Zeit weite Entfernungen überwinden, ist es von Vorteil, wenn sich die Hunde auf eingezäunten Gelände austoben können. Der Jagdtrieb sollte dabei keinesfalls unterschätzt werden. Gerade bei Hunden, die zur Jagd oder für Windhundrennen abgerichtet wurden, kann der Jagdtrieb jederzeit durchschlagen. Sobald der von der Leine gelassene Hund eine Bewegung sieht, kann es passieren, dass er blind drauflos stürmt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass die Hunde nur an weitläufigen, ungefährlichen Stellen laufen dürfen.
Wenn die Tiere es nicht von klein auf gewohnt sind, mit anderen Tieren in einem Haushalt zu wohnen, kann ihr Jagdtrieb auch für Neuzugänge wie Karten, Vögel oder Nagetiere ernste Konsequenzen haben. Man darf eben nie unterschätzen, dass ein Windhund für die Jagd gezüchtet wurde.

Windhunde aus Spanien

Bei vielen Windhunden in Deutschland handelt es sich um Podencos und Galgos, die aus Spanien importiert wurden. Dies liegt daran, dass viele Windhunde in Spanien unter sehr schlechten Bedingungen gehalten und nach der Jagdsaison ausgesetzt oder sogar getötet werden. Verschiedene ehrenamtliche Vereine bemühen sich darum, solche Windhunde nach Deutschland zu holen und sie an ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Wer so einen Hund zu sich holen möchte, sollte bedenken, dass es sich in der Regel um sensible und zum Teil traumatisierte Tieren handelt, die sehr viel Liebe, Pflege und Zuneigung benötigen.

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Der richtige Nagerkäfig

Nagetiere sind als Haustiere sehr beliebt, da sie sich sehr einfach halten lassen und kaum Lärm verursachen. So ist die Haltung auch in Mietwohnungen kein Problem. Egal, ob Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen – das flauschige Fell und die sanften Kulleraugen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Welcher Nager soll es werden?

Wenn du dir einen Nager zulegen möchtest, solltest du dich für  die Art entscheidest, die zu dir passt.
Hamster zum Beispiel sind nachtaktiv und benötigen trotz ihrer geringen Größe einen großen Käfig. Ein Laufrad alleine reicht nicht aus. Wichtig ist dazu auch eine große Menge Einstreu, damit die emsigen Tierchen ihre eigenen Gänge buddeln können. Auch Mäuse und Ratten benötigen viel Platz und im Idealfall ebenfalls ein Laufrad.
Genau wie Hamster sind auch Chinchillas nachtaktiv. Diese Nager bringst du am besten in einer großen Voliere mit mehreren Etagen unter, da die possierlichen Tiere gerne klettern und springen.
Meerschweinchen und Kaninchen benötigen jeden Tag Auslauf, idealerweise draußen im Garten.

Der richtige Nagerkäfig

Wer sich für ein Haustier entscheidet, möchte, dass es ihm gut geht. Besonders wichtig ist dabei eine für das jeweilige Nagetier geeignete Behausung. Idealerweise besteht der Nagerkäfig aus Holz oder Glas. Verwendetes Holz muss naturbelassen sein und darf keine giftigen Stoffe enthalten. Denn Nagetiere neigen dazu, auch an ihrem Käfig zu nagen. Deswegen sollte die Behausung besser nicht aus Kunststoff bestehen, da auch dieser angenagt werden kann.
Aber auch Aquarien und Terrarien aus Glas sind gut geeignet. Käfige und Aquarien sind oft sehr sperrig. Wenn du einen Nagerkäfig kaufen möchtest, findest du online eine reiche Auswahl und viele gute Angebote. Dazu sparst du dir den Transport des großen sperrigen Käfigs zu dir nach Hause.

Die Größe des Käfigs

Bei der Größe und Ausstattung des Käfigs spielt natürlich eine Rolle, um welches Tier es sich handelt. Grundsätzlich gilt: ein Käfig kann nie groß genug sein, wohl aber zu klein.

Pro Meerschweinchen sollten mindestens 0,5 m² Bodenfläche vorhanden sein, Gehege ab 1 m² pro Meerschweinchen sind jedoch wesentlich tiergerechter! Eine Grundfläche von 3 m² sollte niemals unterschritten werden.

Kaninchen mit stundenweise Auslauf sollten in einem Gehege mit mindestens 2 m² Grundfläche pro Kaninchen untergebracht werden, bei großen Rassen 3 m².

Bei einem Hamsterkäfig, egal, ob für Zwerg- oder Mittelhamster, sollte die Grundfläche nicht unter 0,5 m² liegen.

Bei Rennmäusen sollte die Käfiggröße mindestens 0,4m³ betragen.

Die Grundausstattung für den Käfig

Wichtig sind natürlich ein Futternapf sowie ein Wassernapf oder eine Trinkflasche, die sich leicht reinigen lassen. Manche Tiere wie Hamster und Chinchillas benötigen auch ein Sandbad.
Dazu benötigen alle Nagetiere einen Ort, an den sie sich zurück ziehen können. Dabei handelt es sich am besten um ein passendes Holzhäuschen.
Für Tiere, die viel Bewegung benötigen, wie zum Beispiel Hamster, Mäuse und Ratten, bietet sich auch ein Laufrad an.

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