Der Unterschied zwischen Hunde- und Katzenfutter

Warum gibt es Futter nur für Hunde oder Katzen?

Im Laden kann man sowohl Katzen- als auch Hundefutter kaufen. Für die meisten sieht das Futter auch nicht besonders unterschiedlich aus. Aber kannst du deine Katze auch mit Hundefutter füttern? Oder kann es gefährlich sein, wenn dein Hund den Fressnapf deiner Katze erwischt, und wieso gibt es überhaupt verschiedene Futtersorten?

Wieso gibt Hunde- und Katzenfutter?

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse, was seine Nahrung angeht. Zwar gibt es von Hund zu Hund schon Unterschiede, allerdings diese auch zwischen Hund und Katze sehr ausgeprägt.
Eine Katze benötigt im Futter eine Taurin Quelle. Taurin ist eine Aminosäure, welche Katzen zwar benötigen aber, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst herstellen können. Hierdurch muss eine Katze Taurin durch eine eher eiweißreiche Ernährung aufnehmen. Ein Hund wird eine solche eiweißhaltige Ernährung allerdings nicht gut vertragen, da Hunde mehr Kohlenhydrate benötigen.
Aus diesem Grund enthält Katzenfutter zum Beispiel mehr Fisch und Fleisch, während Hundefutter sehr viel Gemüse enthält.

Ein bisschen ist doch nicht schlimm, oder?

Erwischt das Tier mal den falschen Napf oder schnappt sich Reste vom Boden, so ist das kein Weltuntergang. Verfütterst Du allerdings das falsche Futter über eine zu lange Zeit, so wird sich die Fehlernährung nach einiger Zeit zeigen.
Durch das fehlende Taurin wird das Fell deiner Katze stumpf und die Augen werden schlechter. Dein Hund allerdings wird durch die erhöhte Eiweißaufnahme dick. Blähungen und Durchfall sind in solchen Fällen auch häufige Begleiterscheinungen.
So ist das eiweißhaltige Futter für Katzen zwar nicht schädlich für deinen Hund, allerdings ist es auf keinen Fall eine gute Idee, das Futter umzustellen. Das Futter für Katzen und Hunde wird extra auf die Bedürfnisse verschiedener Tiere zusammengestellt, um eine ideale Versorgung mit Nährstoffen und Vitaminen zu gewährleisten. Fütterst du jetzt anderes Futter, das auf andere Tiere abgestimmt ist, fehlen deinem Tier eben genau diese benötigten Nährstoffe und es treten Effekte der Mangelernährung, sowie Durchfall auf.
Somit solltest du von einer langfristigen Ernährung mit falschem Futter absehen, kannst aber beruhigt sein, sollte dein Tier mal Reste von anderem Futter fressen.

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Darf mein Hund Nudeln fressen?

Wenn der Hund Nudeln gut verträgt und sie ihm schmecken, spricht nichts dagegen, den Speiseplan ab und zu damit anzureichern und zu verfeinern. Wichtig ist natürlich, dass die Nudeln nicht gesalzen oder gewürzt sind und dass der Hund zusätzlich alles zu fressen bekommt, was er benötigt.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Nudeln fressen

Mein Hund liebt Nudeln und frisst sie auch gerne pur – im Gegensatz zu Reis, den er nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter zu sich nimmt.

Allerdings gibt es Hunde, die weizenhaltige Getreideprodukte nicht so gut vertragen. Wer eine Unverträglichkeit feststellt, sollte Hunde nicht mehr damit füttern.

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Darf mein Hund Reis fressen?

Hunde gewinnen einen Großteil der von ihnen benötigten Energie aus Eiweißen und Fetten und sind dadurch längst nicht so sehr auf Kohlenhydrate angewiesen wie wie Menschen. Dennoch können sie auch sehr gut Getreideprodukte und vor allem Reis verwerten.

Ja, Hunde dürfen grundsätzlich Reis fressen

Reis ist grundsätzlich in gekochtem Zustand leicht verdaulich und ein guter Energielieferant für die Tiere. Dazu eignet er sich auch gut bei Schonkost. Empfehlenswert ist dann auch für Hunde, ähnlich wie bei uns Menschen, weich gekochter Reis mit Hühnerfleisch und Möhren (natürlich ohne Gewürze!). Wer dennoch skeptisch ist, kann zuerst mit einer kleinen Menge Reis testen, ob der Hund ihn gut verdauen kann. Wenn ich Reis koche, bekommt mein Hund immer ein bisschen was ab (natürlich vor dem Würzen). Er frisst den Reis allerdings nicht gerne pur (ist ihm vielleicht zu langweilig), sondern nur in Verbindung mit Nass- oder Trockenfutter. Nudeln frisst er dafür mit Begeisterung.

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Die richtige Hundeleine

Glück und Zufriedenheit, das sind die einzigen Gefühle, die dein Vierbeiner beim täglichen Spaziergang empfinden sollte. Sonnenklar ist, dass eine passende Hundeleine bei dieser tagtäglichen Aktion eine ganz wichtige Rolle spielt. Beim Kauf einer perfekten Hundeleine musst du allerdings auf einiges achten: Länge, Material, Verträglichkeit, Größe des Hundes, Alter und ähnliches. So kann die richtige Wahl tatsächlich zu einer Herausforderung werden.

Löst eine Flexileine das Problem?

Hundebesitzer greifen beim Kauf oft zu Roll-Leinen. Scheint praktisch genug zu sein. Einfach auf die Größe des Hundes achten, kurz entscheiden in welcher Länge und Farbe du die Flexileine haben möchtest und der Kauf ist im Nu erledigt. Ist eine Roll-Leine aber wirklich praktisch und einfach zu bedienen?


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Vor- und Nachteile einer Flexileine

Roll-Leinen haben leider einige Nachteile. Beim Gassi gehen kannst du nicht wirklich entspannen. Autos, andere Hunde und Menschen können ein Problem darstellen, wenn dein Vierbeiner von dir weit entfernt ist. Die Umgebung musst du aus diesem Grund genau im Auge behalten. Wenn Hunde aufeinander treffen, dann kommt es allzu oft zu unangenehmen Verhedderungen. Flexileinen haben im Gegensatz zu normalen Hundeleinen ebenfalls ein viel dünneres Band, was die Verletzungsgefahr erhöht. Ein großer Vorteil bei Flexileinen ist jedoch, dass du mit deinem Hund ganz flexibel spazieren gehen kannst. Je nach Lust und Laune kannst du die Leinenlänge bestimmen und deinen Vierbeiner frei toben lassen. Fakt ist, dass dein Hund mit einer Roll-Leine viel mehr Freiraum hat und sich dementsprechend pudelwohl fühlt – vor allem, wenn deinen Hund nur oder über längere Zeit (zum Beispiel im Wald oder in Naturschutzgebieten) an der Leine laufen darf.

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Das passende Hundehalsband

Das passende Hundehalsband

Welches Halsband ist für meinen Hund das Richtige?

Im Fachhandel werden viele verschiedene Arten von Hundehalsbändern angeboten. Die Angebote unterscheiden sich in Funktion, Material und Design. Neben dem modischen Aspekt sollte ein Hundehalsband vor allem nach seiner praktischen Funktion und dem gesunden Nutzen gekauft werden. Vor der Anschaffung solltest du deswegen genau prüfen, welches Halsband für Deinen Hund das Richtige ist.

Auswahl des Hundehalsbandes

Das gewünschte Halsband sollte zunächst die passende Breite für deinen Hund besitzen. Im Fachhandel kannst du dich in diesem Fall auch beraten lassen. Der Tragekomfort ist ebenso wichtig. Lederhalsbänder eignen sich zum Beispiel für Hunde ab 16 Kilogramm. Bei kleineren Hunden können Halsbänder aus Nylon verwendet werden. Aber auch das Verhalten deines Hundes spielt beim Kauf des richtigen Halsbandes eine wichtige Rolle. Besitzt du einen entspannten Hund, der nur wenig zieht, kannst du fast jede Variante wählen. Zieht dein Hund ab und zu an der Leine, solltest du auf ein Halsband mit Zugentlastung zurückgreifen. Für Hunde, die nur schwer zu kontrollieren sind, eignet sich hingegen kein Halsband. In diesem Fall solltest Du auf ein Hundegeschirr oder ein sogenanntes Schnauzenhalsband zurückgreifen.

Was beim Kauf wichtig ist

Besonders wichtig bei einem Halsband sind Passform, Sicherheit und Qualität. Damit das Halsband nicht zu eng oder zu locker sitzt, sollte es verschiedene Verstellmöglichkeiten besitzen. Generell sollten nicht mehr als zwei Finger zwischen Halsband und Hals des Tieres passen. Sicherheitsverschlüsse erhöhen die Sicherheit des Tieres. Eine gute Qualität verhindert natürlich Reizungen auf der Haut oder Allergien.

Windhunde

Der Begriff Windhund bezeichnet hochläufige, schlanke Hetzhunde, die ihre Beute auf Sicht jagen.
Die Hunde wurden ursprünglich  dazu gezüchtet, Wild wie Hasen, Füchse und Rehe im Lauf einzuholen, um sie entweder zu stellen oder zu auch direkt zu töten. Nach den Geparden zählen Windhunde zu den schnellsten Läufern der Erde. Heute werden Windhunde als Gebrauchshunde vor allen Dingen zur Hasenjagd und auf Windhund-Rennbahnen eingesetzt. Die meisten werden allerdings als Haus- und Begleithunde gehalten.

Woher stammen Windhunde?

Verschiedene Windhundrassen entsprechen in ihrem Namen dem Begriff „Windhund“ in der Sprache des Herkunftslandes. Beispiele dafür sind spanisch galgo (daher die Rasse Galgo Español), ungarisch agár (Magyar Agár), polnisch chart (Chart Polski) oder russisch borsaja (Barsoi).

Der Windhund zählt zu den ältesten bekannten Beispielen eine Hunderasse. Bereits aus dem alten Ägypten sind Darstellungen von schlanken Hunden mit spitzer Schnauze.

Welche Windhundrassen gibt es?

Windhund Whippet und Jagdhund Dackel

Zu den Windhundrassen gehören:

Greyhound
Whippet
Galgo
Podenco
Azawakh
Barsoi
Irish Wolfhound
Italienisches Windspiel
Saluki
Sloughi
Afghane

Wie verhalten sich Windhunde als Begleithunde?

Aufgrund ihres sanften Wesens eignen sich Windhunde durchaus auch als Familienhunde. Die meisten Windhunde vertragen sich gut mit anderen Hunden, besitzen aber einen starken Jagdtrieb. Windhunde sind in der Wohnung in der Regel sehr ruhig und benötigen auch keine so intensive Bewegung wie zum Beispiel Jagdhunderassen wie Setter, Pointer oder andere.
Sie sind keine ausdauernden Jäger, die auf Distanz jagen sondern Spezialisten für kurze Sprints.
Deswegen ist ein Garten nicht zwingend notwendig. Da Windhunde aber gerne rennen und dabei auch in kurzer Zeit weite Entfernungen überwinden, ist es von Vorteil, wenn sich die Hunde auf eingezäunten Gelände austoben können. Der Jagdtrieb sollte dabei keinesfalls unterschätzt werden. Gerade bei Hunden, die zur Jagd oder für Windhundrennen abgerichtet wurden, kann der Jagdtrieb jederzeit durchschlagen. Sobald der von der Leine gelassene Hund eine Bewegung sieht, kann es passieren, dass er blind drauflos stürmt. Deswegen ist es sehr wichtig, dass die Hunde nur an weitläufigen, ungefährlichen Stellen laufen dürfen.
Wenn die Tiere es nicht von klein auf gewohnt sind, mit anderen Tieren in einem Haushalt zu wohnen, kann ihr Jagdtrieb auch für Neuzugänge wie Karten, Vögel oder Nagetiere ernste Konsequenzen haben. Man darf eben nie unterschätzen, dass ein Windhund für die Jagd gezüchtet wurde.

Windhunde aus Spanien

Bei vielen Windhunden in Deutschland handelt es sich um Podencos und Galgos, die aus Spanien importiert wurden. Dies liegt daran, dass viele Windhunde in Spanien unter sehr schlechten Bedingungen gehalten und nach der Jagdsaison ausgesetzt oder sogar getötet werden. Verschiedene ehrenamtliche Vereine bemühen sich darum, solche Windhunde nach Deutschland zu holen und sie an ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Wer so einen Hund zu sich holen möchte, sollte bedenken, dass es sich in der Regel um sensible und zum Teil traumatisierte Tieren handelt, die sehr viel Liebe, Pflege und Zuneigung benötigen.

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Der richtige Nagerkäfig

Nagetiere sind als Haustiere sehr beliebt, da sie sich sehr einfach halten lassen und kaum Lärm verursachen. So ist die Haltung auch in Mietwohnungen kein Problem. Egal, ob Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen – das flauschige Fell und die sanften Kulleraugen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.

Welcher Nager soll es werden?

Wenn du dir einen Nager zulegen möchtest, solltest du dich für  die Art entscheidest, die zu dir passt.
Hamster zum Beispiel sind nachtaktiv und benötigen trotz ihrer geringen Größe einen großen Käfig. Ein Laufrad alleine reicht nicht aus. Wichtig ist dazu auch eine große Menge Einstreu, damit die emsigen Tierchen ihre eigenen Gänge buddeln können. Auch Mäuse und Ratten benötigen viel Platz und im Idealfall ebenfalls ein Laufrad.
Genau wie Hamster sind auch Chinchillas nachtaktiv. Diese Nager bringst du am besten in einer großen Voliere mit mehreren Etagen unter, da die possierlichen Tiere gerne klettern und springen.
Meerschweinchen und Kaninchen benötigen jeden Tag Auslauf, idealerweise draußen im Garten.

Der richtige Nagerkäfig

Wer sich für ein Haustier entscheidet, möchte, dass es ihm gut geht. Besonders wichtig ist dabei eine für das jeweilige Nagetier geeignete Behausung. Idealerweise besteht der Nagerkäfig aus Holz oder Glas. Verwendetes Holz muss naturbelassen sein und darf keine giftigen Stoffe enthalten. Denn Nagetiere neigen dazu, auch an ihrem Käfig zu nagen. Deswegen sollte die Behausung besser nicht aus Kunststoff bestehen, da auch dieser angenagt werden kann.
Aber auch Aquarien und Terrarien aus Glas sind gut geeignet. Käfige und Aquarien sind oft sehr sperrig. Wenn du einen Nagerkäfig kaufen möchtest, findest du online eine reiche Auswahl und viele gute Angebote. Dazu sparst du dir den Transport des großen sperrigen Käfigs zu dir nach Hause.

Die Größe des Käfigs

Bei der Größe und Ausstattung des Käfigs spielt natürlich eine Rolle, um welches Tier es sich handelt. Grundsätzlich gilt: ein Käfig kann nie groß genug sein, wohl aber zu klein.

Pro Meerschweinchen sollten mindestens 0,5 m² Bodenfläche vorhanden sein, Gehege ab 1 m² pro Meerschweinchen sind jedoch wesentlich tiergerechter! Eine Grundfläche von 3 m² sollte niemals unterschritten werden.

Kaninchen mit stundenweise Auslauf sollten in einem Gehege mit mindestens 2 m² Grundfläche pro Kaninchen untergebracht werden, bei großen Rassen 3 m².

Bei einem Hamsterkäfig, egal, ob für Zwerg- oder Mittelhamster, sollte die Grundfläche nicht unter 0,5 m² liegen.

Bei Rennmäusen sollte die Käfiggröße mindestens 0,4m³ betragen.

Die Grundausstattung für den Käfig

Wichtig sind natürlich ein Futternapf sowie ein Wassernapf oder eine Trinkflasche, die sich leicht reinigen lassen. Manche Tiere wie Hamster und Chinchillas benötigen auch ein Sandbad.
Dazu benötigen alle Nagetiere einen Ort, an den sie sich zurück ziehen können. Dabei handelt es sich am besten um ein passendes Holzhäuschen.
Für Tiere, die viel Bewegung benötigen, wie zum Beispiel Hamster, Mäuse und Ratten, bietet sich auch ein Laufrad an.

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Podenco – Schmusehund und Jäger

Der Podenco ist eine spanische Hunderasse und bezeichnet dort allgemein Lauf- und Jagdhunde. Genau genommen gibt es also verschiedene Rassetypen, die sich jedoch nur im Aussehen unterscheiden. Hier erfährst du, was den Podenco ausmacht und für wen er geeignet ist.

Das Aussehen des Podencos

Die einzelnen Rassetypen werden nach ihrer Herkunft in Andaluz (Festland), Canario (Kanaren), Ibicenco (Balearen) und Portugues (Portugal) unterteilt. Sie unterscheiden sich vor allem in der Körpergröße, wobei der Ibicenco der größte und der Andaluz der kleinste Vertreter ist. Außerdem haben sie ein unterschiedliches Haarkleid, das von glatt über rau bis langhaarig reicht. Die Fellfarbe ist immer bräunlich, mal heller oder rötlicher, und oftmals gescheckt oder mit weißen Flecken. Das Hauptmerkmal aller Podencos sind ihre großen, spitzen Fledermausohren und ihr schmaler Körperbau.

Verhalten

Zuhause ist der Podenco ein ruhiger Zeitgenosse. Oftmals hört und sieht man ihn kaum, weil er schlafend in seiner Ecke liegt oder sich an seinen Menschen kuschelt. Doch sobald man die Leine in die Hand nimmt und nach draußen geht, verwandelt sich das anhängliche Kuscheltier in einen echten Jagdhund. Podencos wurden gezüchtet, um eigenständig zu jagen, das heißt sie hetzen nicht nur hinter einem aufgescheuchten Tier her, sondern sie spüren auch eigenständig Beute auf. Wenn du also mit einem Podenco einen netten Spaziergang machen willst und ihn unbedarft von der Leine lässt, könnte es passieren, dass du nach kurzer Zeit allein mit deiner Leine am Feldrand entlangläufst. Dann ist selbst die Liebe zu Herrchen oder Frauchen schnell vergessen. Aber keine Sorge, wer sich auskennt und viel Geduld und Konsequenz mitbringt, kann diese Energie mit einem Anti-Jagdtraining sowie anderen Beschäftigungen wie den Hundesport Agility lenken.

Zusammenfassung

Podencos sind sehr schlaue Hunde, die zwar gerne den Befehl des Menschen auf Sinnhaftigkeit hinterfragen, ihm ansonsten aber als sensible, anhängliche Tiere zur Seite stehen. Sie sind sicher nicht für Hundeneulinge geeignet, aber wer sich auskennt und Spaß an Bewegung hat, findet in ihnen einen intelligenten Familienhund und sportlichen Wegbegleiter.

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Hunderasse Galgo – spanischer Windhund

Galgo – @ FotoJagodka – depositphotos.com

Der Galgo ist eine Windhundrasse, welche ursprünglich in Spanien zur Hasenjagd oder für Windhundrennen gezüchtet worden ist. Dieser Hund erreicht spielend eine Geschwindigkeit von nicht selten 65 km/h und kann diese auch auf Dauer halten. Seine Höhe und die schlanke Gestalt machen ihn zu einem wendigen Jäger, der blitzschnell die Richtungen wechseln kann. Er ist dadurch in der Lage, seine Beute zuverlässig zu verfolgen und zeigt auch beim Hunderennen eine hohe Ausdauerleistung. Je nachdem, wie er erzogen wurde, ist sein Jagdtrieb mehr oder weniger ausgeprägt.

Die Wesenszüge und äußerlichen Merkmale

Der Galgo ist vom Wesen her eher ruhig und zurückhaltend, kann sich aber auch durchaus auf seinen Besitzer fixieren, wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hat. Er wird dir ein treuer Begleiter sein.
Wenn du bereits Hunde hältst, passt er sich mühelos diesem bereits bestehenden Rudel an und verträgt sich auch gut mit anderen Rüden.
Seine Intelligenz und die angeborene Neugier erleichtern dir die Erziehung dieses Hundes ganz enorm: Auf positive Erziehungsmethoden reagiert er sehr gut, Strenge ist bei ihm nicht notwendig und sogar Fehl am Platz. Dadurch unterscheidet sich der Galgo durchaus von anderen Windhundrassen, die bekanntlich teilweise etwas sturer und damit auch schwerer zu händeln sind.
Vom Aussehen her ist er jedoch ein typischer Windhund. Es gibt sowohl glatthaarige, als auch eine rauhaarige Tiere, wobei seine Farbe durchaus variieren kann. Der Kopf ist langgezogen und schmal, wie bei Windhunden allgemein üblich. Aufgrund seines freundlichen Wesens eignet er sich auch als Familienhund.

Der Galgo – leider immer wieder Opfer von Tierquälerei

Leider ist es in Spanien, der Heimat des Galgo, gelebte Tradition, diese Rasse zur Jagd oder zum Windhundrennen einzusetzen. Wird der Hund jedoch alt oder taugt er aus anderen Gründen nicht mehr für einen erfolgreichen Einsatz, gewähren ihm manche Besitzer jedoch nicht etwa ein Gnadenbrot, sondern entsorgen ihn einfach kurzerhand, indem sie die Windhunde kurzerhand aussetzen oder gar töten …
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Agility – Hundesport

Ein Hürdensprung bei Agility (Bildlink verweist auf amazon)

Was ist Agility?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um zusammen mit deinem Hund Sport zu betreiben. Dazu gehören beispielsweise Hunde-Sportarten wie Dummytraining, Frisbee, Dog Diving oder Mantrailing. Am beliebtesten ist allerdings das Agility. Hier kommt es insbesondere auf die Wendigkeit, Schnelligkeit und den Gehorsam von deinem Hund an. Es müssen in einer bestimmten Zeit verschiedene Hindernisse in einem Parcours absolviert werden. Hierbei darfst du deinen Hunden nur mit der Stimme und Signalen steuern.
Beim Agility gibt es verschiedene Arten von Hindernissen. Dein Hund muss zum Beispiel über Hürden oder durch Reifen springen, Slalom-Strecken absolvieren, Wippen oder schräge Wände überwinden oder durch Tunnel laufen. Auch wenn du nicht unbedingt auf Turniere gehen möchtest, ist Agility eine perfekte Möglichkeit, viel Spaß mit deinem Hund zu haben und gleichzeitig den Gehorsam zu trainieren.

Was brauchst du für Agility?

Zu Beginn brauchst du gar nicht viel. Natürlich ist ein mit verschiedenen Hindernissen ausgestatteter Trainingsplatz ideal, aber du kannst Agility auch so im Alltag einbauen. Selbst zu Hause im Wohnzimmer lassen sich Hindernisse mit Kartons, Kisten und Stangen bauen. Beim Spaziergang im Wald kannst du zum Beispiel auch Bäume zum Slalomlaufen nutzen. Du kannst dir aber auch Agility-Zubehör kaufen und Reifen, Tunnel oder Hürden im eigenen Garten aufbauen.
Das Wichtigste, was du für Agility benötigst, sind jedoch viel Geduld und Leckerlis zum Belohnen. Wie viel Zeit du für Agility brauchst, ist abhängig davon, was du mit dem Training beabsichtigst. Wenn du vorhast, auch an Turnieren teil zunehmen, solltest du natürlich regelmäßig trainieren. Du solltest dabei aber immer aufpassen, dass der Hund nicht überfordert wird und dich seinem Lerntempo anpassen.

 

Typische Agility Hindernisse

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Der feste Agility Tunnel

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Der Agility-Tunnel wirkt auf den Hund wie ein dunkles Loch, dessen Durchquerung Mut erfordert. Die Tunnel sollten beim anfänglichen Training zusammengeschoben werden, damit sich der Hund schnell daran gewöhnt. Es gilt, den festen Tunnel und den Sacktunnel zu durchqueren.

Der Sacktunnel


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Einfache Hürden


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Bei der einfachen Hürde steckt eine Stange in zwei Auslegern. Wenn die Hürden am Anfang sehr niedrig sind, begreift der Hund rasch, dass er hinüberspringen soll.

Die Wippe


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Bei der Wippe muss der Hund lernen, den Kipp-Mechanismus richtig auszulösen.

 


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Slalom-Stangen


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Der Slalom gilt als eines der schwierigsten Elemente im Agility, da der Hund lernen muss, die Slalomstangen in einem Zick-Zack-Kurs ohne Hilfen zu durchlaufen. Es kann Monate dauern, bis der Hund das Hindernis beherrscht. Im Parcours werden zwölf Stangen im Abstand von 60cm hintereinander gesteckt; der Hund muss dabei korrekt von rechts zwischen der ersten und der zweiten Stange einfädeln.

Agility Komplett-Sets

Bei amazon lassen sich auch komplette Agility-Sets kaufen.

Diese sind günstiger, als alle Hindernisse komplett anzuschaffen und enthalten mehrere Hindernisse, meist Hürden, Slalomstangen und Tunnel.

Neben den genannten Hindernissen gibt es noch:

  • Der Tisch
  • Der Steg
  • Die Wand
  • Der Reifen
  • Der Weitsprung
  • Die Mauer
  • Die Doppelhürde

Welche Voraussetzungen sollte dein Hund für Agility haben?

Du kannst mit dem Agility-Training theoretisch schon im Alter von ein paar Monaten beginnen. Allerdings solltest du bei jungen Hunden besonders darauf achten, dass dein Hund nicht überlastet wird oder die Lust an den Aufgaben verliert. Natürlich sollten auch die Grundkommandos bereits funktionieren. Ansonsten sollte dein Hund idealerweise fit und gesund sein. Aber auch mit älteren Hunden, die möglicherweise schon gesundheitliche Probleme haben, kannst du leichte Agility-Aufgaben machen. Auf Sprünge oder zu enge Slalom-Strecken solltest du hier aber verzichten.

Welche Hunderassen sind ideal?

Besonders beliebt ist Agility bei Hundehaltern, deren Hunde von Natur aus einen starken Beschäftigungsdrang haben. Dazu gehören zum Beispiel Australian Shepard, Border Collie und die meisten Jagdhunde und Terrier. Grundsätzlich kann jeder Hund jeder Rasse die Übungen lernen – und das gilt selbstverständlich auch für Mischlinge. Vorsicht ist geboten, wenn das Tier zu Gelenk- und Wirbelsäulenproblemen neigt. Dies betrifft vor allem Hunderassen wie Dackel, da diese nicht viel springen sollten, um der Dackellähme vorzubeugen.

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